Wasserlosen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Wasserlosen in Bayern.
Der gleichnamige Ortsteil in dieser Gemeinde wird unter Wasserlosen (Ortsteil) beschrieben.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wasserlosen
Wasserlosen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wasserlosen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 51,3 km2
Einwohner: 3404 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97535
Vorwahlen: 09726, 09728
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 192
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstr. 1
97535 Wasserlosen
Webpräsenz: www.wasserlosen.de
Bürgermeister: Anton Gößmann (OGW Ortsgemeinschaft Wasserlosen)
Lage der Gemeinde Wasserlosen im Landkreis Schweinfurt
Schweinfurt Würzburg Landkreis Main-Spessart Landkreis Bad Kissingen Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Haßberge Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Bamberg Nonnenkloster (Unterfranken) Stollbergerforst Bürgerwald Vollburg Wustvieler Forst Hundelshausen (Bayern) Geiersberg (Gemeindefreies Gebiet) Bergrheinfeld Dingolshausen Dittelbrunn Donnersdorf Euerbach Frankenwinheim Geldersheim Gerolzhofen Gochsheim Grafenrheinfeld Grettstadt Kolitzheim Lülsfeld Michelau im Steigerwald Niederwerrn Oberschwarzach Poppenhausen (Unterfranken) Röthlein Schonungen Schwanfeld Schwebheim Sennfeld Stadtlauringen Sulzheim (Unterfranken) Üchtelhausen Waigolshausen Wasserlosen Werneck WipfeldKarte
Über dieses Bild

Wasserlosen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserlosen liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wasserlosen gliedert sich in acht Ortsteile (zugleich auch Gemarkungen)[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sulzthal, Euerbach, Geldersheim, Werneck, Arnstein, Hammelburg, Fuchsstadt und Elfershausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns wurde das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg 1805 (Friede von Preßburg) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg abgetreten und fiel 1814 mit ihm an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden durch die Gemeindegebietsreform Brebersdorf, Burghausen, Greßthal, Kaisten, Rütschenhausen, Schwemmelsbach, Wasserlosen und Wülfershausen zu der neuen Gemeinde Wasserlosen zusammengefasst.[3] Der Verwaltungssitz befindet sich in Greßthal.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Anton Gößmann (OGW Ortsgemeinschaft Wasserlosen). Er wurde 2014 Nachfolger von Günter Jakob (CSU, gewählt 2002), dessen Vorgänger war Walfried Kaufmann (Freie Wählergemeinschaft).

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haushalt 2016 hat ein Volumen von 7,2 Millionen Euro. 4,86 Millionen entfallen auf den Verwaltungshaushalt und 2,34 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Haupteinnahmen im Verwaltungsetat sind die Grundsteuer A (60.500 Euro), Grundsteuer B (190.000 Euro), Gewerbesteuer (250.000 Euro), Einkommensteuerzuweisungen (1,54 Millionen Euro) und Schlüsselzuweisungen (1,18 Millionen Euro) sowie die Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb (1,28 Millionen Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde betrug im Jahr 2015 etwa 200 Euro und sollte bis Ende 2016 auf 188 Euro reduziert werden.

Interkommunale Allianz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wasserlosen ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal[4] und staatlich anerkannte Ökomodellregion.[5]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der amtlichen Statistik gab es 2014 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 37 und im Bereich Handel und Verkehr 56 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 51 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1460. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Baugewerbe 16 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2013 72 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2791 Hektar, davon waren 2670 Hektar Ackerfläche und 121 Hektar Dauergrünfläche.

Im Gewerbeverein Ge-los haben sich selbständige Unternehmen aus Handwerk, Handel, Gewerbe und den freien Berufen zusammengeschlossen, um durch gemeinsame Aktivitäten und Präsentationen die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Mitgliedsunternehmen zu fördern.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet verläuft die A 7 (Europastraße 45) mit der Anschlussstelle (98) Wasserlosen. Von der A 70 und der A 71 wird es tangiert. Die B 303 und die Staatsstraßen 2293 und 2433 verlaufen ebenfalls durch das Gemeindegebiet.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2015 gab es vier Kindergärten mit 159 genehmigten Kindergartenplätzen und 98 betreuten Kindern, davon 31 unter drei Jahren. 2014 unterrichteten an der Grundschule im Ortsteil Wasserlosen vier Lehrer 75 Schüler. Die Schule bietet eine verlängerte Mittagsbetreuung unter der Trägerschaft des Idealvereins für Sportkommunikation und Bildung an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Gößmann (Zusammenstellung u. Redaktion), Gemeinde Wasserlosen (Hrsg.): Gemeinde Wasserlosen: mit den Gemeindeteilen Brebersdorf, Burghausen, Greßthal, Kaisten, Rütschenhausen, Schwemmelsbach, Wasserlosen, Wülfershausen. Chronik, Wasserlosen: Gemeinde, 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wasserlosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111116/170143&attr=OBJ&val=1777
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 753.
  4. Interkommunale Allianz Oberes Werntal
  5. Ökomodellregion Oberes Werntal