Wassjurinskaja

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Staniza
Wassjurinskaja
Васюринская
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Südrussland
Region Krasnodar
Rajon Dinskoi
Oberhaupt Sergei Ganitsch
Gegründet 1794
Staniza seit 1842
Bevölkerung 13.339 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 40 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 86162
Postleitzahl 353225
Kfz-Kennzeichen 23, 93, 123
OKATO 03 214 802 001
Website www.vasyurinskaya.ru
Geographische Lage
Koordinaten 45° 7′ N, 39° 25′ OKoordinaten: 45° 7′ 0″ N, 39° 25′ 0″ O
Wassjurinskaja (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Wassjurinskaja (Region Krasnodar)
Red pog.svg
Lage in der Region Krasnodar
Liste großer Siedlungen in Russland

Wassjurinskaja (russisch Васю́ринская) ist eine Staniza in der Region Krasnodar in Russland mit 13.339 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Kaukasusvorland knapp 40 km Luftlinie ostnordöstlich des Regionsverwaltungszentrums Krasnodar am hohen rechten Ufer des Kuban, am mittleren, heute verlandeten Teil des Krasnodarer Stausees gegenüber der Einmündung der Belaja. Der Kuban markiert dort die Grenze zur Republik Adygeja.

Wassjurinskaja gehört zum Rajon Dinskoi und befindet sich knapp 20 km südöstlich von dessen Verwaltungszentrum Dinskaja. Die Staniza ist Sitz der Landgemeinde Wassjurinskoje selskoje posselenije, zu der außerdem die Siedlungen (possjolok) bei den Bahnstationen Redutski (7 km nordöstlich des Ortszentrums) und Wassjurinskaja (2 km westlich) sowie Possjolok Sewero-Kawkasskoi Sonalnoi Opytnoi Stanzii WNIILR (2 km nördlich; „Siedlung der Nordkaukasischen Zonalen Versuchsstation des WNIILR“; das WNIILR, heute WILAR, ist ein 1931 gegründetes Forschungsinstitut für Heilpflanzen mit Sitz in Moskau).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wassjurinskaja gehört zu den ersten 40 1794 im Kuban-Gebiet zunächst als Kurinsiedlung gegründeten Stanizen; diesen Status erhielt der Ort 1842. Ihr Name bezieht sich auf den Saporoger Kosaken Iwan Wassjurin. Es handelt sich um die am weitesten kubanaufwärts gelegene, von Schwarzmeerkosaken (seit 1860 als Kubankosaken bezeichnet) gegründete Staniza; weiter östlich befinden sich Gründungen der Donkosaken.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1897 5.710
1939 9.029
1959 7.954
1979 10.591
2002 12.666
2010 13.339

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich des Ortes befindet sich bei Kilometer 103 der 1901 eröffneten und seit 1999 durchgängig elektrifizierten (ab Wassjurinskaja bereits 1990) Bahnstrecke Kawkasskaja (Kropotkin) – Krasnodar die gleichnamige Bahnstation.

Nördlich der Staniza führt die Regionalstraße 03K-002 (ehemals R251) Temrjuk – Krasnodar – Kropotkin – Grenze zur Region Stawropol (dort weiter Richtung Stawropol) vorbei. Bei Wassjurinskaja zweigt von dieser die 03N-191 über das Rajonzentrum Dinskaja zur weiter westlich verlaufenden föderalen Fernstraße M4 Moskau – Noworossijsk ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wassjurinskaja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)