Wasteland (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelWasteland
OriginaltitelWasteland
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2012
Länge118 Minuten
AltersfreigabeFSK 18
Stab
RegieGraham Travis
ProduktionElegant Angel
Besetzung

Wasteland (englisch für Ödland, Wüste) ist ein US-amerikanischer Spielfilm-Porno des Regisseurs Graham Travis aus dem Jahr 2012. Der Film gehört zu den im Jahr 2013 am meisten mit Preisen ausgezeichneten Pornofilmen, u.a. wurde er mit einem AVN Award und einem XBIZ Award als „Movie of the Year“ ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um einem bedrückenden Alltag zu entfliehen, besucht Anna (Lily Carter) ihre frühere Schulfreundin Jacky (Lily LaBeau) in Los Angeles. Sie sind Anfang 20, waren in der Schule beste Freundinnen, haben sich aber seit fünf Jahren nicht mehr gesehen. Beide verachten ihre gemeinsame Heimatstadt Tucson in Arizona, aber nur die extrovertierte Jacky hat den Absprung geschafft. Die eher zurückhaltende Anna, die als Kind ihre Eltern bei einem Hausbrand verlor, hat nie ihre Großmutter verlassen wollen, die jetzt schwer an Krebs erkrankt ist.[1]

Anna und Jacky verbringen einen Nachmittag und die folgende Nacht zusammen, reden, trinken, spielen Go Fish, gehen essen und schwimmen und ziehen um die Häuser. Es gibt Momente großer Nähe, aber auch Streit und Enttäuschung. Sie ziehen Bilanz ihrer Freundschaft, die an einem Scheideweg angekommen scheint. Anna stellt fest, dass sich Jacky in der Zwischenzeit in der Großstadt weiterentwickelt hat. Sie ist launisch und bestimmend, Luxus scheint ihr sehr wichtig und sie ist ihm zuliebe zu vielem bereit. Auch Anna entdeckt dunkle Seiten an sich. Die erneuerte Freundschaft der beiden erweist sich als eine emotionale, intime und sexuell abenteuerliche Liebesbeziehung. Am nächsten Morgen, Jacky schläft noch, erhält Anna einen Anruf aus Tucson. Sie reist ab, ohne Jacky nach der anstrengenden Nacht noch einmal gesprochen zu haben.

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die DVD-Veröffentlichung des Films wurde als aufwändige "2 disc set collector's edition" in zwei DVDs konzipiert, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen: Die Spielfilmversion betont Handlung und Charaktere, und enthält daher deutlich gestraffte Sex-Szenen. Zur Ergänzung enthält die Bonus-DVD folgende Extras: Behind the Scenes, Bonus Scenes, Deleted Scenes (die die Charaktere weiter entwickelt hätten), Extended Sex Scenes, ein Audio-Interview mit dem Regisseur, ein Audio-Interview mit beiden Hauptdarstellerinnen, Trailer.
  • Die Softcore-Fassung des Films wurde auf dem Los Angeles International Underground Film Festival gezeigt.
  • Der Soundtrack enthält unter anderem folgende Titel: Sometime, Somewhere - Alex Rich; Hear Me Out - Erlisha Tamplin; Jeff Woodell - Pictures of Nothing; Jeff Woodell - Shining, Burning.
  • Der Film sollte nicht mit dem gleichnamigen Werk der Regisseurin Tanya Hyde aus dem Jahr 2001 verwechselt werden.
  • Die in einer Szene zu sehende französische Darstellerin Liza Del Sierra war mehrmals als Best Female Foreign Performer of the Year nominiert.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 - Erotic Lounge Award - Bester Spielfilm
  • 2013 - AVN Award - Bester Spielfilm)
  • 2013 - AVN - Best Cinematography
  • 2013 - AVN - Best Director - Feature (Graham Travis)
  • 2013 - AVN - Best Editing ((Graham Travis)
  • 2013 - AVN - Best Drama
  • 2013 - AVN - Best Screenplay (Graham Travis)
  • 2013 - AVN - Movie of the Year
  • 2013 - XBIZ Award - Best Actress - Feature Movie (Lily Carter)
  • 2013 - XBIZ - Best Scene - Feature Movie (Lily Carter Lily Labeau Mick Blue Ramon Nomar David Perry Toni Ribas)
  • 2013 - XBIZ - Director of the Year - Feature Release
  • 2013 - XBIZ - Feature Movie of the Year
  • 2013 - Los Angeles International Underground Film Festival Award - Best Narrative Feature
  • 2013 - Los Angeles International Underground Film Festival Award - Best Actress
  • 2013 - XRCO Award - Best Actress (Lily Carter)
  • 2013 - XRCO Award - Best Release
  • 2013 - XCritic Fan Choice Award - Feature Movie of The Year

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Graham Travis’ Wasteland: the ultimate silence. (engl.) Abgerufen am 10. August 2013