Webby Awards

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Das Logo der Webby Awards

Die Webby Awards werden einmal im Jahr von der „International Academy of the Digital Arts and Sciences“ vergeben und gelten als einer der wichtigsten Preise im Online-Bereich. Ausgezeichnet werden die besten Arbeiten in vier Haupt- und über 100 Unterkategorien – von interaktiver Werbung über Websites bis hin zu Online-Filmen und Videos. Darüber hinaus haben Teilnehmer die Gelegenheit, den „People’s Voice Award“ zu gewinnen: eine Auszeichnung, die nicht von der Award-Jury, sondern vom Publikum vergeben wird.

Geschichte[Bearbeiten]

älteres Webby Awards Logo (2006)

Die Webby Awards wurden 1996 ins Leben gerufen und waren ursprünglich ein Bestandteil von „The Web“, einem Magazin des IDG-Verlags (International Data Group). Anfänglich beschränkten sie sich auf 15 Kategorien. Die Gewinner wurden damals von den Internetexperten auserkoren, die später auch die International Academy of the Digital Arts and Sciences [1] gründeten. 1998 stellte der IDG-Verlag zwar „The Web“ ein, erlaubte aber dem Webby-Team die Awards weiterhin auszurichten – mit bahnbrechendem Erfolg. Im Jahre 2006 wurden neben den „Websites“ drei weitere Kategorien eingeführt: „Interactive Advertising“, „Mobile Content“ und „Film/Video“. 2008 wurden die Webby Awards zum 12. Mal vergeben und erzielten mit fast 10.000 Einreichungen aus über 60 Ländern weltweit rekordverdächtigen Zulauf.

Details[Bearbeiten]

Kategorien[Bearbeiten]

Mittlerweile gibt es bei den Webby Awards vier Kategorien mit insgesamt über 100 Unterkategorien. Websites können in mehreren Unterkategorien gleichzeitig eingereicht werden – und auch in mehreren Kategorien gewinnen. In jeder Unterkategorie werden zwei Awards verliehen: der von einer renommierten Jury vergebene Webby Award und der People’s Voice Award, dessen Gewinner von den Besuchern der Webby Awards Webseite ausgewählt werden.

Dankesreden[Bearbeiten]

Die Webby Awards sind dafür bekannt, die Rede der Gewinner auf lediglich fünf Wörter zu beschränken, was häufig zu lustigen Aussagen führt: David Bowie bemerkte zum Beispiel 2007 bei seiner Rede: „I only get five words? Shit, that was five. Four more there. That's three. Two.“

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. iadas.net

Weblinks[Bearbeiten]