Weberbank

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Weberbank Actiengesellschaft
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Staat Deutschland Deutschland
Sitz Berlin
Rechtsform Aktiengesellschaft
Bankleitzahl 101 201 00[1]
BIC WELA DED1 WBB[1]
Gründung 10. September 1949
Website www.weberbank.de
Geschäftsdaten 2020[2]
Bilanzsumme 1880,0 Mio. EUR
Einlagen 1681,7 Mio. EUR
Kundenkredite 709,0 Mio. EUR
Mitarbeiter 190
Geschäftsstellen 2
Leitung
Vorstand Klaus Siegers (Vors.),
Wolfgang Harth
Aufsichtsrat Andreas Schulz (Vors.)

Die Weberbank Actiengesellschaft ist eine Privatbank mit Sitz in Berlin. Ihr Geschäftsfeld ist Vermögensmanagement mit Privat- und institutionellen Anlegern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weberbank wurde von den Bankiers Hans Weber als Komplementär (80 %) und Georg Michaelis als Kommanditist (20 %) am 10. September 1949 als KGaA gegründet. Bankier Hans Weber wirkte überwiegend nach außen. Als die Berliner Börse am 11. März 1952 wiedereröffnete, wurde Hans Weber zu ihrem ersten Präsidenten. Er verstarb am 2. Juli 1966 bei einem Reitunfall. Sein Schwiegersohn, Ehrhardt Bödecker, übernahm die Leitung der Bank.

Zum 1. Januar 1994 fusionierte die Bank mit der Berliner Industriebank zur Weberbank Berliner Industriebank KGaA. Die Eröffnung des neuen Bankgebäudes am Hohenzollerndamm 134 wurde von einer Festansprache des Bundesfinanzministers Theo Waigel begleitet.

Im Jahr 2001 wurde sie umfirmiert in Weberbank Privatbankiers KGaA; die Aktienmehrheit hielt die damalige Bankgesellschaft Berlin über die Landesbank Berlin. Aufgrund staatlicher Beihilfen für die Muttergesellschaft drängte die EU-Kommission u. a. zum Verkauf der Weberbank. Dieser erfolgte zum Dezember 2005 an die WestLB AG. Kurz darauf folgte die Expansion der Weberbank nach Nordrhein-Westfalen. Einige Zeit später erhielt auch die WestLB staatliche Beihilfen, und die EU-Kommission verlangte erneut u. a. die Veräußerung der Weberbank: Seit 1. Juli 2009 ist sie Tochtergesellschaft der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam (MBS).[3]

Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weberbank bietet Dienstleistungen aus dem Bereich Vermögensmanagement, zum Beispiel Vermögensverwaltung, Family-Office, Steuer- und Nachfolgeplanung, Immobilienfinanzierung, Stiftungsmanagement, sowie aus den Geschäftsfeldern Vermögensaufbau, nachhaltige Geldanlage, Vorsorge und Finanzierungen.

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weberbank unterstützt in Berlin förderungswürdige Aktivitäten und Initiativen. Die Partner der Weberbank stammen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Gesellschaft und Sport. Zu den Kooperationspartnern der Weberbank gehören unter anderem das Staatsballett Berlin, die Bürgerstiftung Berlin, der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), die Freunde der Nationalgalerie, der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die BR Volleys, die Füchse Berlin und Hertha BSC. Außerdem ist die Weberbank Mitglied in vielen Freundeskreisen der Hauptstadt wie den Freundeskreisen der Deutschen Oper und der Komischen Oper.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 im eBundesanzeiger
  3. Frank Matthias Drost: Walter Schubert: Hartnäckiger Sparkassen-Chef. In: handelsblatt.com. Handelsblatt, 18. Mai 2009, abgerufen am 23. April 2016.
  4. Information zur Stiftung der Weberbank. Weberbank, 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018.

Koordinaten: 52° 29′ 0″ N, 13° 17′ 33,2″ O