Weberstedt

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Weberstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weberstedt hervorgehoben
Koordinaten: 51° 7′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Unstrut-Hainich-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Unstrut-Hainich
Höhe: 225 m ü. NHN
Fläche: 18,36 km2
Einwohner: 597 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99947
Vorwahl: 036022
Kfz-Kennzeichen: UH, LSZ, MHL
Gemeindeschlüssel: 16 0 64 065
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Schloss 11
99947 Weberstedt
Webpräsenz: www.weberstedt.de
Bürgermeisterin: Simone Stiebling
Lage der Gemeinde Weberstedt im Unstrut-Hainich-Kreis
AltengotternAnrodeBad LangensalzaBad LangensalzaBad TennstedtBallhausenBlankenburgBothenheilingenBruchstedtDünwaldFlarchheimGroßengotternGroßvargulaHaussömmernHerbslebenHeroldishausenHornsömmernIssersheilingenKammerforstKammerforstKirchheilingenKleinwelsbachKlettstedtKörnerKutzlebenMarolterodeMenterodaMittelsömmernMühlhausenMülverstedtNeunheilingenObermehlerOppershausenOppershausenRodebergSchlotheimSchönstedtSchönstedtSüdeichsfeldSundhausenTottlebenUnstruttalUrlebenVogteiWeberstedtWeinbergenKarte
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Weberstedt ist eine Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Hainich mit Sitz in der Gemeinde Großengottern an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weberstedt liegt an der Ostseite des Nationalparks Hainich. Sie ist die dichteste Gemeinde am Nationalpark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss
Dorfkirche St. Ulrich

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Weberstedt in einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus († 786) von Mainz für das Kloster Hersfeld von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1392 gehörten Ort und Rittergut den Herren von Weberstedt, seither bis 1945 den Herren von Goldacker.

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Langensalza und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Weberstedt besteht nach der Wahl 2014 aus 8 Ratsherren, welche alle der CDU-Fraktion angehören.[2]

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Simone Stiebling wurde am 25. Mai 2014 neu gewählt.[3] (Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Goldacker und Schlosspark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das aus dem 1945 enteigneten Rittergut der Familie von Goldacker hervorgegangene Anwesen beherbergt heute nach einer grundhaften Sanierung das Gesundheits- und Tagungszentrum Meilenstein mit Praxen, Seminarräumen, Gästezimmern und Restaurant. Hinter dem Schloss befindet sich der Schlosspark. Alte Bäume stellen den besonderen Wert dar.

Blick auf die Rotbuche im Schlosspark

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche zu Weberstedt stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Namenspatron ist der Heilige Ulrich. Ein besonderer Blick gilt der farbigen Gestaltung der Schnitzereien an den Emporen sowie an dem Tonnengewölbe des Kirchenschiffes, welches mit Holz verkleidet und mit Ornamenten bemalt ist. In der Kirche befindet sich ein Altarschrein, welcher die Grablegung Christi darstellt. Die Grabplatten der Familie Goldacker aus dem 16. und 17. Jahrhundert befinden sich an der nördlichen und südlichen Seite. Außerdem beherbergt die Kirche eine Altarorgel, die in ihrem Klang einzigartig ist. Diese wurde im Jahre 1911 durch Orgelbau Furtwängler & Hammer erbaut und 2012/2013 restauriert.

Freibad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Freibad ist saniert und mit einer Filteranlage ausgestattet. In dem Freibad befindet sich eine Kinderwasserrutsche. Das Freibad wird von der Gemeinde betrieben.

Minigolfanlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt hinter dem Schloss Goldacker im Schlosspark befindet sich die kleine Sportanlage mit achtzehn Bahnen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2014&zeigeErg=GEM&wknr=064&gemnr=64065
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 6. Juni 2010. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Abgerufen am 6. Juni 2010.
  4. Max Berbig: Kellner, August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 51, Duncker & Humblot, Leipzig 1906, S. 108–110.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weberstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien