Webmail

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Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, welche die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetdienstanbieter stellen auch Webmail zur Verfügung, bei Freemail-Anbietern meist über Werbung finanziert.

Vor- und Nachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da E-Mails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind. Zudem ist der letzte Stand der Bearbeitung des Postfachs (z. B. gelesene, verschobene, gelöschte E-Mails, Adressbuch) überall der gleiche, egal ob man von zu Hause, im Büro oder im Urlaub auf seine E-Mail zugreift. Das Risiko eines Datenverlusts kann in aller Regel als geringer als auf dem privaten Computer eingeschätzt werden, insoweit davon auszugehen ist, dass der Webmail-Anbieter eine professionellere Datensicherungsstrategie verfolgt als ein Privatanwender.

Nachteilig ist, dass die Weboberflächen im Vergleich zu gängigen E-Mail-Clients teils weniger Funktionen beherrschen (insbesondere fehlt meist die Unterstützung von Drag & Drop). Insbesondere bei der mobilen Bearbeitung von Mails besteht kein Zugriff auf das Postfach, wenn die Netzverbindung schlecht oder unterbrochen ist. Allerdings existieren vereinzelt Softwarelösungen, die Teile der Webmail-Funktionalität in das Betriebssystem integrieren (z. B. den Versand von E-Mails aus Drittanwendungen mittels MAPI)[1].

Server-Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bereitstellung von Webmail-Diensten eignen sich Programme wie

Vergleich von Freemail-Anbietern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Freemail.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MAPI4Webmail, Affixa (E-Mail-Versand aus Drittanwendungen unter Windows über die MAPI-Schnittstelle)