Weddel

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Weddel
Gemeinde Cremlingen
Wappen von Weddel
Koordinaten: 52° 16′ 15″ N, 10° 37′ 17″ O
Höhe: 93 m
Fläche: 6,62 km²[1]
Einwohner: 2985 (31. Dez. 2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 451 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306
Karte
Lage von Weddel in Cremlingen
Christuskirche in Weddel
Christuskirche in Weddel

Weddel ist ein Ortsteil der Gemeinde Cremlingen im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Weddel steht in Beziehung zum Wort „Watt“; damit gemeint ist die ursprünglich von Feuchtgebieten geprägte Gegend, in der Weddel einen Pass „zum durchwaten“ darstellt. Aus einer germanischen Grundform *wadil- oder *wadul- heraus entwickelte es sich bis zur Ersterwähnung um das Jahr 1226 zu Wedele und wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte über Weddele zu Weddel.[3]

Am 1. März 1974 wurde Weddel in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cremlingen-Weddel – Bevölkerungsentwicklung seit 2007
Entwicklung Jahr Einwohner Jahr Einwohner
2007 3.012 2017 3.078
2008 2.950
2009 2.947
2010 2.966
2011 2.974
2012 3.055
2013 3.072
2014 3.087
2015 3.097
2016 3.076
Quelle:[1] bis 2016,[2] ab 2017. Jeweils zum 31. Dezember des Jahres.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelisch-lutherische Christuskirche befindet sich an der Kirchstraße, ihre Kirchengemeinde gehört zur Propstei Königslutter. Zur Kirchengemeinde gehören auch das Paul-Gerhardt-Haus neben der Kirche, ein 1897 erbautes ehemaliges Schulgebäude, das nach seinem Umbau 2015 als Gemeindehaus genutzt wird, und die Kindertagesstätte Arche Noah an der Nordstraße.

Die katholische St.-Bonifatius-Kirche wurde 1991 an der Ahornallee errichtet, sie ist die jüngste Kirche im Dekanat Braunschweig und gehört heute zur Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in Veltheim.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsrat besteht aus elf Sitzen, von denen fünf von der SPD, vier von der CDU und zwei von den Grünen besetzt werden.

Ortsbürgermeister ist Harald Koch.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist schräglinks geteilt. In der oberen linken Hälfte sieht man einen halben roten Löwen mit schwarzen Krallen auf weißem Grund, in der unteren rechten Hälfte ist ein goldenes Lindenblatt auf blauem Grund zu sehen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weddel besitzt die Erich-Kästner-Schule, welche Schüler der Klassenstufe 1 bis 4 aus den Orten Cremlingen, Klein Schöppenstedt und Weddel aufnimmt.[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südlich des Ortes befindet sich der Bahnhof Weddel(Braunschw).[6]

Die K141 verbindet den Ort im Süden mit der Bundesstraße 1 sowie mit Cremlingen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2016
  2. a b Cremlingen / Einwohnerzahlen 01.01.2018@1@2Vorlage:Toter Link/www.cremlingen-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf cremlingen-online.de, abgerufen am 11. Juli 2018.
  3. Kirstin Casemir: Die Ortsnamen des Landkreises Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter. 2003, S. 341 f. (google.de).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.
  5. Erich-Kästner-Schule Weddel
  6. Bahnhof Weddel (Memento vom 20. Februar 2016 im Internet Archive)