Wehrstapel

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Wehrstapel
Stadt Meschede
Koordinaten: 51° 21′ 3″ N, 8° 20′ 4″ O
Höhe: 275 m
Einwohner: 934 (31. Dez. 2017)
Postleitzahl: 59872
Vorwahl: 0291
Blick auf Wehrstapel
Blick auf Wehrstapel
Wehrstapel und Eisengießerei im Ruhrtal

Wehrstapel ist seit 1975 ein Ortsteil der Stadt Meschede im Hochsauerlandkreis. Wehrstapel liegt an der Mündung des Nierbachs in die Ruhr zwischen Heinrichsthal und Velmede. Am 31. Dezember 2017 hatte Wehrstapel 934 Einwohner.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haupthof Wehrstapel gehörte dem Stift Meschede. Nachdem der Hof mit den zugehörigen Mansen durch feindliche Übergriffe, Brand und Räuber heruntergekommen war und sich niemand fand, der bereit war, den Hof zu verwalten, verpachtete ihn Propst Wilhelm von Arnsberg im Jahre 1331 an die Stadt Eversberg.[2]

Die industrielle Entwicklung der Ortschaft begann um 1830 mit einer Sensenschmiede im Nierbachtal. 1860 entstanden ein Hammerwerk und eine Graugießerei als Ursprung der heutigen M. Busch GmbH & Co. KG. Diese gilt als bedeutender Hersteller von Lastachsen.[3] 1872 wurde die Ortschaft an die Obere Ruhrtalbahn angeschlossen und erhielt den auch für das nördlich gelegene Eversberg bedeutsamen Bahnhof Eversberg.

Im Jahr 1923 wurde die St.Josefs Schützenbruderschaft Heinrichsthal-Wehrstapel 1923 e.V. auf der ersten Generalversammlung am 26. Januar gegründet[4], und am 13. und 14. Juli wurde das erste Schützenfest[5] auf dem Hof des Gastwirts Fritz Hochstein gefeiert. Dies wurde durch ein aufgeführtes Theaterstück am 24. Februar 1924 und einem weiteren Termin finanziert. Auf der dritten Generalversammlung[6] am 3. Januar 1926 wurde beschlossen mit den Spenden zwei eifriger Sammler die erste Fahne der Vereinsgeschichte anzuschaffen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meschede: Die Einwohnerstatistik von Meschede (PDF; 59 kB), abgerufen am 20. Februar 2018
  2. Regest vom 29. September 1331 (Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD))
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 21. Oktober 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.m-busch.de
  4. Geschichte 1923. In: www.st-josefs-schuetzen.de. Abgerufen am 2. November 2016.
  5. Geschichte 1924. In: www.st-josefs-schuetzen.de. Abgerufen am 2. November 2016.
  6. Geschichte 1926. In: www.st-josefs-schuetzen.de. Abgerufen am 2. November 2016.