Weißenborn (Holzland)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Weißenborn führt kein Wappen
Weißenborn (Holzland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weißenborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 11° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Holzland-Kreis
Erfüllende Gemeinde: Bad Klosterlausnitz
Höhe: 342 m ü. NHN
Fläche: 10,13 km2
Einwohner: 1172 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km2
Postleitzahl: 07639
Vorwahl: 036601
Kfz-Kennzeichen: SHK, EIS, SRO
Gemeindeschlüssel: 16 0 74 109
Adresse der Verbandsverwaltung: Markt 3
07639 Bad Klosterlausnitz
Webpräsenz: www.weissenborn-thueringen.de
Bürgermeister: Mike Lichtner
Lage der Gemeinde Weißenborn im Saale-Holzland-Kreis
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Über dieses Bild

Weißenborn ist eine Gemeinde im Osten des thüringischen Saale-Holzland-Kreises. Erfüllende Gemeinde ist Bad Klosterlausnitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißenborn liegt nordöstlich des Hermsdorfer Kreuzes, an dem sich die Autobahnen 4 und 9 schneiden. Das Hermsdorfer Kreuz ist einer der größten und wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Unweit des Hermsdorfer Kreuzes liegt die Stadt Hermsdorf, die an Bad Klosterlausnitz angrenzt. Ein Nachbarort der Kurgemeinde ist Weißenborn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1196 gibt es eine urkundliche Erwähnung „An der Glashütte“ für die in der Flur Weißenborn liegende Forstabteilung 156. 1925 fand man bei Grabungen 20 kleinere Hügel von 8 × 12 m Durchmesser und schlussfolgerte bei einer Probegrabung auf Reste eines Hauses. Der Grabungserfolg war ein Pechofen. Oberflächenfunde weisen aber Glasschmelzreste und Hafenbruchstücke nach. Die Keramikfunde stammen aus dem 12.–17. Jahrhundert, die alle auf eine Glashütte deuten.[2]

Weißenborn selbst ist 1350 erstmals urkundlich erwähnt worden.[3] Der Ort gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 1920 gehörte er zum Freistaat Thüringen.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es ein reges Vereinsleben. Zu den wichtigsten Vereinen gehören:

  • Feuerwehrverein 2009 e. V.
  • Jugendverein „Emma Krempoli“ e. V.
  • Männergesangverein 1891 e.V.
  • Motorcross-Verein „Kühn’s Höhe“ e. V.
  • Schul-Förderverein e. V.
  • Traditionsverein 1996 e. V.
  • Weißenborner Sport-Verein 1882 e. V.

Insbesondere das durch den Traditionsverein 1996 e.V. durchgeführte Maibaumsetzen zu Pfingsten gehört zu den kulturellen Höhepunkten des Jahres.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Sven Ostritz (Hrsg.): Saale-Holzland-Kreis, Ost (= Archäologischer Wanderführer Thüringen. H. 9). Beier & Beran, Langenweißbach 2007, ISBN 978-3-937517-51-3, S. 76–77.
  3. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 307.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weißenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Blick auf den Ort
Die Meuschkensmühle im Mühltal