Weißkopfmimose

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Weißkopfmimose
Weißkopfmimose (Leucaena leucocephala),gefiederte Blätter und kugelige Blütenstände

Weißkopfmimose (Leucaena leucocephala),
gefiederte Blätter und kugelige Blütenstände

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Tribus: Mimoseae
Gattung: Leucaena
Art: Weißkopfmimose
Wissenschaftlicher Name
Leucaena leucocephala
(Lam.) de Wit

Die Weißkopfmimose (Leucaena leucocephala) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Leucaena in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration
Hülsenfrüchte und Samen

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leucaena leucocephala wächst als Strauch oder Baum und erreicht Wuchshöhen von 3 bis 18 Metern. Die paarig doppeltgefiederten Laubblätter bestehen aus sechs bis acht Paaren Fiedern 1. Ordnung mit elf bis 23 Paaren Fiederblättchen, die 8 bis 16 Millimeter lang sind.

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Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden kleine kugelige Blütenstände mit vielen kleinen, weißen Blüten gebildet.

Die 13 bis 20 Zentimetet lange, braune Hülsenfrucht sieht wie eine dünne Tamarindenfrucht aus und enthält 15 bis 30 Samen.[1]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 56 oder 104.[2]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Leucaena leucocephala reicht von Mexiko bis Zentralamerika.

Die Weißkopfmimose wurde in Südostasien eingeführt, da sie zur schnellen Wiederaufforstung geeignet ist und die Blätter als Viehfutter geeignet sind. Doch außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes hat sich Leucaena leucocephala als invasive Pflanze herausgestellt, die Dickichte bildet und einheimische Arten verdrängt.[3]

Systematik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1783 unter dem Namen (Basionym) Mimosa leucocephala durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie Méthodique, Botanique, 1, 1, S. 12. Die Neukombination zu Leucaena leucocephala (Lam.) de Wit wurde 1961 durch Hendrik Cornelis Dirk de Wit in Taxon, Volume 10, Issue 2, S. 54 veröffentlicht. Weitere Synonyme für Leucaena leucocephala (Lam.) de Wit sind beispielsweise: Leucaena glauca Benth., Mimosa glauca L., Acacia frondosa Willd., Acacia glauca (L.) Willd., Acacia leucocephala (Lam.) Link.[4]

Es gibt etwa drei Unterarten:[5]

  • Leucaena leucocephala subsp. glabrata (Rose) Zarate
  • Leucaena leucocephala subsp. ixtahuacana C.E.Hughes: Sie kommt vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas bis Guatemala vor.[5]
  • Leucaena leucocephala (Lam.) de Wit subsp. leucocephala: Sie kommt von Mexiko bis Belize vor.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FAO: Informationen zu Leucaena leucocephala mit guter Illustration.
  2. Leucaena leucocephala bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  3. Datenblatt Leucaena leucocephala bei The Global Invasive Species Database. (englisch)
  4. Leucaena leucocephala bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 24. März 2017.
  5. a b c Leucaena leucocephala im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 24. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weißkopfmimose (Leucaena leucocephala) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien