Weißmainfelsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Treppe auf dem Weißmainfelsen

Die Weißmainfelsen sind eine mächtige Granit-Felsengruppe am Osthang des Ochsenkopfes im Hohen Fichtelgebirge (Nordostbayern). Der höchste Punkt liegt auf einer Höhe von 929 m. Die Felsen bestehen aus von Wollsackverwitterung geprägtem Kerngranit und sind ein geschütztes Naturdenkmal.

Touristische Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weißmainfelsen liegen an den Wanderwegen Mittelweg und Quellenweg des Fichtelgebirgsvereins. Zu erreichen ist der Aussichtspunkt auch auf dem Goetheweg, der von Karches (Ortsteil der Gemeinde Bischofsgrün) zu den Felsen führt. Auf den Aussichtsfelsen führen seit 1878 Steinstufen und Treppen, es besteht eine beschränkte Aussicht zum Großen Waldstein, auf den Schneeberg, zur Kösseine und zu den Basaltkegeln bei Kemnath. Eine aus Ochsenkopf-Proterobas hergestellte Übersichtstafel erleichtert die Orientierung.

Ehemaliges Bergwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Nordostseite des Felsens sollen Reste eines Bergwerksschachtes, Venedigerstollen nach den Venetianern genannt, vorhanden sein. Bei der Felsengruppe, die westlich liegt in Richtung Weißmainquelle, ist eine kleine Felsenhöhle zu sehen.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Felsengruppe wurde früher „weisen Männern“, den Druiden zugeordnet, weshalb man ihn „Weißmannsfelsen“ nannte. Er steht aber in Zusammenhang mit der nahegelegenen Quelle des Weißen Mains.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Herrmann: Der Ochsenkopf im Fichtelgebirge. Band 17/2009 der Schriftenreihe des Fichtelgebirgsverein Das Fichtelgebirge

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 50° 1′ 44″ N, 11° 49′ 51″ O