Weißrussische Luftstreitkräfte

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Weißrussische Luftstreitkräfte
Wajenna-pawetranyja sily i wojski Suprazpawetranaj abarony Respubliki Belarus
Wappen

Wappen der Weißrussischen Luftstreitkräfte
Aktiv 15. Juni 1992

Neuaufstellung 2001

Land WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
Streitkräfte Weißrussische Streitkräfte
Typ Teilstreitkraft
Leitung
Oberbefehlshaber der Streitkräfte Verteidigungsminister

(im Kriegsfall: Präsident der Republik Weißrussland)

Militärischer Befehlshaber der Streitkräfte
Befehlshaber der Luftstreitkräfte
Insignien
Flugzeugkokarde Roundel of Belarus.svg
Flagge der Luftstreitkräfte Flag of Belarusian Air Force.svg
Luftfahrzeuge
Schlachtflugzeug Su-25
Kampfflugzeug/
-hubschrauber
Mi-35
Abfangjäger MiG-29
Ausbildung Jak-130, L-39, Mi-2
Transportflugzeug/
-hubschrauber
Il-76, An-26, Mi-8, Mi-26

Die Weißrussischen Luftstreitkräfte (weißrussisch Ваенна-паветраныя сілы і войскі супрацьпаветранай абароны Рэспублікі Беларусь) sind eine Teilstreitkraft der Weißrussischen Streitkräfte und unterstehen dem Kommando des Verteidigungsministers. Wichtigster Stützpunkt der Luftstreitkräfte ist der Militärflugplatz Baranawitschy.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 wurde die 26. Luftarmee in die Luftstreitkräfte Weißrusslands umgegliedert. Im Dezember 2001 wurden die beiden Bereiche Luftstreitkräfte (WWS) und Luftverteidigung (PWO) zusammengefasst. Die Luftstreitkräfte haben eine Stärke von 18.170 Soldaten.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Friedenszeiten beschützen die Luftstreitkräfte die Landesgrenzen und überwachen den weißrussischen Luftraum.

Die Luftstreitkräfte sind in sechs Flugregimenter aufgeteilt. Diese umfassen zwei Regimenter für Abfangjäger, drei für Kampfflugzeuge und eines für Aufklärung. Verteilt sind diese auf zwei Abfangjägerbasen, eine Bomber-/Aufklärerbasis, eine Jagdbomberbasis, eine gemischte Fliegerbasis, eine selbständige Hubschrauberbasis und eine Kampfhubschrauberbasis sowie drei weitere Hubschrauberbasen. Weiter sind 12 russische Su-27 in Baranawitschy stationiert, welche in Zusammenarbeit mit von Russland gebauten Radarstationen den Luftschirm gegen Westen sichern.[1]

Die Militärflugplätze sind folgende:

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Rotte MiG-29 im Anflug

Die Luftstreitkräfte verfügen über rund 200 Flugzeuge und Hubschrauber, von denen sich die meisten im aktiven Einsatz befinden. Dank russischer Hilfe werden sie relativ gut gewartet. Finanzielle Restriktionen lassen jedoch nicht ausreichend Flugstunden zu. Sie lassen sich in folgende Kategorien einteilen:

Mehrzweckjagdflugzeuge Mikojan-Gurewitsch MiG-29BM/UB ≈ 37
Jagdbomber/takt. Aufklärer Suchoi Su-25 ≈ 68
Transportflugzeuge Iljuschin Il-76M ≈ 2
Antonow An-26 4
Trainingsflugzeuge (Jetrainer) Jakowlew Jak-130 4 (+4 bestellt)[2]
Kampfhubschrauber Mil Mi-24W/Mi-35 ≈ 20
Transporthubschrauber Mil Mi-26 ≈ 5
Mil Mi-8MT/Mi-8MTW-5/Mi-8AMTSch ≈ 25 (+17 bestellt)

Zu Beginn der 2010er-Jahre standen die Flugzeuge vom Typ Su-24 außer Dienst. Etwa ein Dutzend davon wurden aufgearbeitet nach dem Sudan exportiert.[3] Im Jahr 2008 waren 33 Stück Mig-23 von Weißrussland nach Syrien geliefert worden.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Air force of Belarus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 28. März 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.janes.com Stationierung von Su-27
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 23. August 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.janes.com
  3. Sudan Adds Precision Bomber to Arsenal, satsentinel.org, 27. August 2013
  4. Belarus exported conventional arms to Azerbaijan, Uganda, Sudan in 2009, report says, Navini.by, 27. Juli 2010