Weida

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Weida (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Weida
Weida
Deutschlandkarte, Position der Stadt Weida hervorgehoben
Koordinaten: 50° 46′ N, 12° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Greiz
Erfüllende Gemeinde: für Crimla
Höhe: 231 m ü. NHN
Fläche: 36,48 km²
Einwohner: 8797 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07570
Vorwahl: 036603
Kfz-Kennzeichen: GRZ, ZR
Gemeindeschlüssel: 16 0 76 079
Stadtgliederung: 8 Stadtteile, 5 zugeordnete Siedlungen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
07570 Weida
Webpräsenz: www.weida.de
Bürgermeister: Werner Beyer (parteilos)
Lage der Stadt Weida im Landkreis Greiz
Auma-Weidatal Bad Köstritz Berga/Elster Bethenhausen Bocka Brahmenau Braunichswalde Caaschwitz Crimla Endschütz Gauern Greiz Großenstein Langenwetzendorf Harth-Pöllnitz Hartmannsdorf Hilbersdorf Hirschfeld Hohenleuben Weida Hundhaupten Kauern Korbußen Kraftsdorf Kühdorf Langenwetzendorf Langenwolschendorf Lederhose Linda Lindenkreuz Langenwetzendorf Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Münchenbernsdorf Langenwetzendorf Neumühle Paitzdorf Pölzig Reichstädt Ronneburg Rückersdorf Saara Weida Schwaara Schwarzbach Seelingstädt Weida Teichwitz Weida Weißendorf Langenwetzendorf Wünschendorf Zedlitz Zeulenroda-Triebes ThüringenKarte
Über dieses Bild

Weida ist eine Stadt im thüringischen Landkreis Greiz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weida befindet sich am östlichen Rand von Thüringen, knapp 12 km südlich der Stadt Gera und liegt in einem Tal an der Mündung des Flusses Auma in die Weida inmitten bewaldeter Berge. Die Stadt im Thüringer Vogtland liegt 233 m über NN (Rathaus) mitten im Landkreis Greiz an den Bundesstraßen 92 und 175.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Crimla, Harth-Pöllnitz, Auma-Weidatal, Hohenleuben, Langenwetzendorf, Berga/Elster, Teichwitz, Wünschendorf/Elster und Zedlitz.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung

Gemäß Hauptsatzung der Stadt Weida ist das Stadtgebiet seit dem 1. Januar 2014 in die Ortsteile Hohenölsen (mit Neudörfel, Kleindraxdorf, Horngrund und Ölsengrund), Schömberg und Steinsdorf (mit Gräfenbrück, Loitsch und Schüptitz) untergliedert.[2] Davor hatte Weida keine in der Hauptsatzung benannten Ortsteile und gliederte sich in Alt- und Neustadt. Hinzu kamen die früheren Dörfer Deschwitz im Norden und Liebsdorf im Westen der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weida um 1650
Stadtansicht
Weida, Luftaufnahme (2011)

In der Zeit der Völkerwanderung verließen die Germanen weitgehend die Region und wurden von Slawen abgelöst. Um das Jahr 1000 kamen dann deutsche Siedler in das Gebiet. Sie rodeten Wälder und betrieben Feldwirtschaft. Der deutsche Kaiser setzte Vögte (Ministeriale) als Verwalter seiner Herrschaftsgebiete ein. Der erste Vogt Erkenbert I. kam nach Veitsberg (Wünschendorf). Sein Sohn Erkenbert II. begann mit dem Bau der Altstadtburg, die etwa am Standort des Freihauses auf dem Wieden gestanden haben soll. In ihrem Schutz entstand ein Marktflecken. Dann baute Vogt Heinrich I. in den Jahren 1163 bis 1193 auf der Anhöhe links der Weida im Zwickel zur Mündung der Auma die spätere Osterburg. Von ihr aus kontrollierte man den Flussübergang der Straßen. Diese Veste wurde dann auch Hauptsitz der Vögte von Weida. Unterhalb der Osterburg stand einst die Schlossmühle. Sie wurde 1385 erstmals urkundlich erwähnt. Auf dem Gelände der Mühle steht ein Fabrikgelände der Weidaer Lederwerke. Die Reste der Schlossmühle wurden 1994-1995 abgebaut. Die Rothenmühle wurde auch erstmals 1385 erwähnt. 1982-1993 arbeitete die Mühle unter privatwirtschaftlichen Verhältnissen. Sie kam 1993 zu einer marktwirtschaftlichen Stilllegung und nahm 1994 unter einen anderen Besitzer die Arbeit wieder auf. Im Aumatal ist die Rothenhofmühle die älteste und einzige Getreidemühle, die weiterhin arbeitet.[3] An dem Weidafluß befanden sich noch fünf weitere Mühlen: 1. Die Katschmühle 1484-1485 als Mahl-,Malz- und Ölmühle gebaut. Sie war bis 1963 einsatzfähig. Das Mühlengebäude wurde baufällig und 1992 erfolgte der Abriss. Das Wohnhaus blieb stehen. 2. Die Pfortenmühle unterhielt das Amt Weida von 1446-1618 mit Pächtern. Das Mühlgrabensystem der Mühle mit der Katschmühle war ein Kunstwerk, berichtet man. Auch diese Mühle musste der Industrie in Weida weichen. Sie machte Platz für eine Lederfabrik. 3. Die Sand- oder Walkmühle lag in der Altstadt. Sie war von der Pfortenmühle abhängig, weil sie hauptsächlich Tuche und Leder bearbeitete. 1920 war ihre Epoche zu Ende. Die Gebäude wurden zu Wohnhäusern umgebaut. 4. Die Matthäusmühle in der Weidaer Neustadt wurde wie die Stadt 1209 erstmals urkundlich erwähnt. 5. Die Weidaer Papiermühle wurde 1569-1570 gebaut und brannte 1851 ab. 1592 wurde das Papier bereits an die Händler nach Leipzig gebracht. 1851 kam das Aus für diese Mühle. Sie brannte ab. Auf der Brandstätte entstand eine neue Weberei.[4]

Bereits 1209 wurde die Marktsiedlung Weida in einer Urkunde als Stadt (civitas) bezeichnet; damit ist Weida die älteste Stadt des Thüringer Vogtlandes. Auch die Weidaer Matthäusmühle und die Rothemühle wurden erstmals 1209 in einem Schriftstück der Vögte von Weida urkundlich erwähnt. Die Rothenmühle arbeitet heute noch als letzte von ehemals 34 Mühlen im Einzugsgebiet der Auma.[5] Der Bergfried kündet heute noch von der Ersterbauung der Burg, die anderen Gebäude wurden 1536 als Renaissanceschloss umgebaut.[6]

In einer Urkunde von 1122 erscheint erstmals ein Erkenbert von Weida (Erkenbertus de Withaa), der sich und seine Familie nach dieser Siedlung benannte. Stammsitz der Vögte von Weida war die später Osterburg genannte, von 1163 bis 1193 errichtete Burg auf einem Bergsporn über der Stadt. Dort residierten die Vögte von Widaa (Weida) bis 1427, weshalb die Stadt auch „Wiege des Vogtlandes“ genannt wird.

Weida war 1615 von Hexenverfolgung betroffen. Ein Leichenträger geriet unter dem Vorwurf des Teufelsbündnis in einen Hexenprozess. Er wurde auf die Richtstätte geschleift und verbrannt.[7]

Von 1621 bis 1622 befand sich in der Stadt eine Kippermünzstätte, in der unter dem Münzmeister Christoph Sundtheim Interimsmünzen (Kippermünzen) geschlagen wurden. Das waren Kipper-Schreckenberger, Kreuzerstücke und Groschenstücke bis hin zum sogenannten Kippertaler zu 60 Groschen.

Bis 1815 gehörte Weida zum Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen (Neustädtischer Kreis) und gelangte dann an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Mit der Gründung des Landes Thüringen 1920/23 kam Weida zum Landkreis Gera.

Im August 1925 fand ein okkultes Treffen in Weida statt, die sogenannte Weida-Konferenz.

1943 wurde Weida Sitz der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, die mit 300 Wissenschaftlern und ihren Familien wegen des Bombenkriegs aus Berlin hierher kam. 1945 „bedienten sich die Alliierten aus deren Bestand“.[8]

Ab 1952 gehörte Weida zum Kreis Gera-Land im Bezirk Gera der DDR, der mit der Auflösung der Bezirke 1990 in Landkreis Gera umbenannt wurde. Seit der Kreisreform am 1. Juli 1994 ist die Stadt Teil des Landkreises Greiz.

Am 17. Juni 1953 gab es in Weida große Demonstrationen. In der darauffolgenden Nacht erschoss die Kasernierte Volkspolizei (KVP) einen der beteiligten Wismutarbeiter.[9]

In den 1950er-Jahren wurde im Ort zur Kinder- und Jugend-Feriengestaltung ein Zeltlager "Junge Freiheit" betrieben.

Am 31. Dezember 2013 wurden die Gemeinden Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf aus der aufzulösenden Verwaltungsgemeinschaft Leubatal in die Stadt eingemeindet, wodurch ihre Einwohnerzahl auf knapp 8500 Einwohner stieg.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

1836 bis 1960

  • 1836: 03.481
  • 1890: 05.550
  • 1925: 10.040
  • 1933: 11.040
  • 1939: 11.156
  • 1946: 13.511 (1)
  • 1950: 12.892 (2)
  • 1960: 12.086

1981 bis 2000

  • 1981: 11.105
  • 1984: 10.805
  • 1985: 10.784
  • 1994: 09.276
  • 1995: 09.117
  • 1996: 09.055
  • 1997: 08.906
  • 1998: 08.738
  • 1999: 08.698

2000 bis 2010

  • 2000: 8.635
  • 2001: 8.532
  • 2002: 8.504
  • 2003: 8.518
  • 2004: 8.499
  • 2005: 8.335
  • 2006: 8.262
  • 2007: 8.114
  • 2008: 7.924
  • 2009: 7.780

ab 2010

  • 2010: 7.733
  • 2011: 7.648
  • 2012: 7.330
  • 2013: 8.622
  • 2014: 8.657
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

(1) 29. Oktober
(2) 31. August

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus
Blick Richtung Markt

Weida ist erfüllende Gemeinde für Crimla.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 zum Weidaer Stadtrat führte bei einer Wahlbeteiligung von 49,0 % (+3,0 %p) zu folgendem Ergebnis[10]:

Partei CDU Die Linke SPD/Grüne FWG WG Weidaer Umland
Sitze 6 4 2 4 4
Stimmenanteil 31,9 % 20,0 % 8,8 % 22,0 % 17,4 %

Gegenüber der Wahl 2009 verlor die CDU und DIE LINKE je einen Sitz, die FWG verlor zwei Sitze, dafür gewann die Wählergemeinschaft Weidaer Umland, die zuvor nicht antrat, vier Sitze hinzu.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold eine schwarz gefugte rote Stadtmauer mit offenem Rundbogentor und zwei gezinnten Mauerflankentürmen mit blauen Spitzdächern und je einem schwarzen Rundbogenfenster, zwischen ihnen ein aus der Mauer wachsender symmetrischer grüner Weidentrieb mit fünfzehn Blättern.“

Wappenerklärung: Das hier zur Pforte stilisierte Tor und die beiden Türme weisen auf die Befestigungsanlagen Weidas aus der Zeit des Mittelalters (1209) hin, der Weidentrieb war bereits 1333 Bestandteil des Siegels der Stadt und weist als redendes Wappen auf den Stadtnamen hin. Im Jahre 1949 als Stadtwappen übernommen, basiert es auf dem ältesten noch vorhandenen Siegel der Stadt aus dem Jahre 1333. In einem Dokument des Jahres 1515 sind erstmals die Farben des Stadtwappens erwähnt. Dieses Dokument befindet sich heute in der Erfurter Universitätsbibliothek.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften bestehen mit Neu-Isenburg, Calw, und Mezőtúr (Ungarn).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutendste Sehenswürdigkeit Weidas ist die Osterburg. Sie wurde als militärische Befestigung im 12. Jahrhundert angelegt. Auf ihrer Terrasse befindet sich ein Gedenkstein mit dem Hinweis auf das bis dorthin südlichste Vordringen des Eispanzers in Deutschland während der Elstereiszeit.

Der 1884 eingeweihte Oschütztal-Viadukt ist eine 28 Meter hohe und 185 Meter lange Pendelpfeilerbrücke - ein technisches Denkmal, das bis 1983 dem Eisenbahnverkehr diente.

Der Eisenhammer im Ortsteil Liebsdorf (Weida) ist der älteste noch erhaltene und funktionstüchtige in Thüringen.

Die katholische Kirche wurde 1902 erbaut.

Das Kino Osterburg-Theater wurde 1928 im Stil des Neuen Bauens errichtet. 2003 wurde es zum Bürgerhaus umgestaltet. Vor dem ehem. Kino steht ein Pentacon-Filmprojektor, der bis 1993 in Betrieb war.

→ Siehe auch Stadtkirche St. Marien (Weida)

→ Siehe auch Peterskirche (Weida)

→ Siehe auch Kirchenruine Nonnenhof (Weida)

→ Siehe auch Ruine Widenkirche (Weida)

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein Grabfeld mit Denkmal auf dem Friedhof an der Friedhofstraße erinnert an 48 sowjetische Männer, Frauen und Kinder, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden. Seit 1986 erinnern weitere Gedenktafeln an die 18 Opfer von Zwangsarbeit aus anderen Nationen.

Auf dem Platz der Freiheit wurde ein „Ehrenhain“ eingerichtet. Zentral gelegen ist hier ein Gedenkstein für den Todesmarsch aus dem KZ Buchenwald und ein weiteres großes Denkmal für die Opfer der Nationalsozialisten zu finden. Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet hier alljährlich die städtische Gedenkveranstaltung statt.

Auch für Gefallene der Weltkriege sind Gedenkstätten eingerichtet. So findet man eine Tafel mit allen namentlich bekannten Gefallenen Weidaer in der Ruine Widenkirche (Weida). Auf dem Friedhof sind einige Soldatengräber und der große Sockel eines früheren Denkmals zu finden, der jetzt den zentralen Punkt eines kleinen Platzes bildet.

Am Aufgang der Osterburg, direkt an der Straße gelegen, findet sich ein Gedenkstein für den von der Kasernierten Volkspolizei 1953 erschossenen Wismutarbeiter. Der Stein wurde von dessen Enkel gespendet. Hier findet jährlich am 17. Juni eine kleine Gedenkveranstaltung statt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Weida gibt es einige Freizeit- und Sporteinrichtungen, die meisten auf dem „Roten Hügel“:

  • Freibad
  • Kegel- und Bowlingbahn
  • Minigolfanlage
  • Sportplatz
  • Tennisanlage
  • Tiergehege

Im Stadtzentrum:

  • Turnhalle „Kammerer“
  • Fitnesscenter

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der Fußballverein FC Thüringen Weida e. V.

Die Kegler vom SKK Gut Holz Weida, die seit 1991 in die 2. Bundesliga bzw. in der Saison 1997/98 in der 1. Bundesliga spielten, sind ebenfalls sehr erfolgreich. Seit 2010 spielen sie erneut in der obersten Liga. Außerdem kann der Verein 2 DDR-Meistertitel (1988 und 1990) vorweisen.

Erwähnenswert ist auch der Karambolage-Billard-Verein "TuS Osterburg `90 Weida e.V.", der seinen Sitz ebenfalls auf dem "Roten Hügel" hat. Einer seiner erfolgreichsten Spieler ist Thomas Stöckel.

Backkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprichwörtlich bekannt ist Weida für seine Blechkuchen, die generell im Thüringischen große Tradition und eine hohe Qualität haben. Dem entspricht die „Weidsche Kuchenfrau“ als lokale Symbolfigur ebenso, wie die sinnbildliche Bezeichnung Weidas als „Kuchen-Weide“. Jedes Jahr, am ersten Septemberwochenende, findet traditionell der „Weid'sche Kuchenmarkt“ auf dem Markt vor dem Rathaus statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weidas Wirtschaft ist mittelständisch strukturiert. Das Wirtschaftsleben bestimmen Unternehmen der Dienstleistungsbranche, Handwerksbetriebe und ein verzweigtes Einzelhandelsnetz. Größter Arbeitgeber ist der Polsterbetten- und Matratzenhersteller Breckle.

Die Weidaer Jute-Spinnerei und Weberei bestand von 1897 bis 1990.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oschütztal-Viadukt

Der Bahnhof Weida liegt an den Bahnstrecken Leipzig–Probstzella und Werdau–Mehltheuer.
Das Oschütztal-Viadukt wurde von 1884 bis 1983 zum Betrieb der Bahnstrecke Werdau–Mehltheuer benötigt. Die 185 m lange und 28 m hohe Fachwerkgitterbrücke überspannt noch immer den gemeinsamen Abschnitt der Bundesstraße 92 mit der Bundesstraße 175.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adolph Magnus Lichtwer: Abriß der Geschichte der Stadt Weida und ihrer Umgegend. Leipzig 1824. (Digitalisat)
  • B. Gunkel; E.-J. Müller (Red.): 800 Jahre Stadt Weida. 1209-2009; Festschrift, Weida: Wüst 2009.
  • Henriette Joseph, Haik Thomas Poroda: Das nördliche Vogtland um Greiz, Landschaften in Deutschland, Band 68, Böhlau Verlag GmbH & Cie., Köln, Weimar, Wien 2006, ISBN 978-3-412-09003-6, Erläuterungen zu Weida, S. 114-128

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Weida – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Weidaer Amtsblatt, 18. Januar 2014
  3. Günter Steiniger: Mühlen an der Auma, der Triebes, der lauba und im Güldetasl Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-296-9, S.106-107, 108-113
  4. Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S.197-220
  5. Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 5, 108 und 113.
  6. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, ISBN 3-910141-43-9, S. 198.
  7. Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 250.
  8. Michael Klug:Wie Weida zu seiner Atomuhr kam. Vor 70 Jahren war der thüringische Ort kurzzeitig das Zentrum der deutschen Physikwissenschaft. Thüringische Landeszeitung, 24. März 2012
  9. 17. Juni 1953. Der Schrei nach Freiheit in Thüringen. Ausstellung der Stiftung Ettersberg im Thüringer Landtag im Juni 2012
  10. Stadtratswahl 2014 abgerufen am 6. August 2014