Weihenzell
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 49° 21′ N, 10° 38′ O | ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Ansbach | |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Weihenzell | |
| Höhe: | 387 m ü. NHN | |
| Fläche: | 45,23 km2 | |
| Einwohner: | 2898 (31. Dez. 2019)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 64 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 91629 | |
| Vorwahlen: | 09802, 0981, 09824, 09828 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AN, DKB, FEU, ROT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 71 217 | |
| Gemeindegliederung: | 22 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Ansbacher Str. 15 91629 Weihenzell | |
| Website: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Kraft (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Weihenzell im Landkreis Ansbach | ||
Weihenzell (umgangssprachlich: Waiətsél[2]) ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Weihenzell.
Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Gemeinde liegt sieben Kilometer nordöstlich von Ansbach im Naturpark Frankenhöhe.
Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Gemeinde hat 22 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3]
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Auf dem Gemeindegebiet befand sich der Aimershof, der wahrscheinlich schon während des Dreißigjährigen Kriegs zur Wüstung geworden ist.
Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Rügland, Dietenhofen, Bruckberg, Petersaurach, Ansbach und Lehrberg.
Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Niederschlagsdiagramm für Weihenzell (blaue Kurve) vor den Mittelwerten (Quantilen) für Deutschland (grau)
In Weihenzell beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge im Jahr 687 mm.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Ort wurde als „Celle“ in einer Lehensurkunde des Bischofs Manegold zu Würzburg vom 29. März 1299 erstmals namentlich erwähnt. Eine Celle ist ein Wirtschaftshof eines Klosters.[4] Im Falle von Weihenzell war es das St. Gumbertuskloster, dass den Ort gegründet hat. Aufgrund der Entfernung zum Kloster wird dies nicht in der Frühzeit (8./9. Jh.) erfolgt sein, jedoch muss sie vor 1012 stattgefunden haben, da in diesem Jahr das Kloster in ein Chorherrenstift umgewandelt wurde.[5] Erst 1307/08 erfolgt die Nennung mit Zusatz Wigencelle. Der Ortsname enthält wahrscheinlich den Personennamen Wigo.[6] Nach E. Fechter ist auch eine Ableitung von mhd. wîh (=„heilig“) möglich.[7]
Laut dem 16-Punkte-Bericht des Oberamtes Ansbach von 1684 bildete Weihenzell mit Zellrüglingen und Knoblauchsmühle eine Gemeinde. In Weihenzell werden 21 Mannschaften verzeichnet: Die vier Höfe, zwölf Güter, drei Gütlein, zwei Häuser unterstanden dem Hofkastenamt Ansbach, wobei sieben Güter Gülten ins Stiftsamt Ansbach abgeben mussten. Der Gemeinde gehörten ein Schulhaus, ein Hirtenhaus, ein Schäferhaus, ein Fischwasser und 254 Morgen Holz. Außerdem gab es noch eine Pfarrkirche und ein Pfarrhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach aus.[8]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Weihenzell 26 Anwesen. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte weiterhin das Hofkastenamt Ansbach aus. Alle Anwesen hatten das Fürstentum Ansbach (Hofkastenamt Ansbach: 25, Stiftsamt Ansbach: 1) als Grundherrn. Neben den Haushalten gab es folgende kirchliche bzw. kommunale Gebäude: Kirche, Pfarrhaus, Schulhaus, Hirtenhaus, Schafhaus und Brechhaus. Das Revierförsterhaus war ein herrschaftliches Gebäude.[9] Es gab zu dieser Zeit 24 Untertansfamilien.[10][11]
Im Jahre 1792 wurde von Preußen das Fürstentum Ansbach erworben, womit auch Weihenzell unter preußischer Verwaltung stand. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Als Teil des Fürstentums fiel Weihenzell im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 das Steuerdistrikt Weihenzell gebildet, zu dem Adelmannsdorf, Beutellohe, Höfen, Neumühle, Papiermühle, Steinmühle, Thierbach und Zellrüglingen gehörten. Die Ruralgemeinde Weihenzell wurde im Jahr 1811 gegründet[12] und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ansbach und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ansbach (1920 in Finanzamt Ansbach umbenannt). Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Gebersdorf von Katterbach und Grüb und Wippendorf von Hennenbach nach Weihenzell umgemeindet. In der Folgezeit kam es zur Aufspaltung der Ruralgemeinde Weihenzell:
- 8. April 1830: Bildung der Ruralgemeinde Grüb mit Gebersdorf und Wippendorf;[13]
- 27. Juli 1830: Umgemeindung von Adelmannsdorf und Höfen in die neu gebildete Gemeinde Haasgang.[14]
Seither gehörten zur Ruralgemeinde Weihenzell nur noch Beutellohe, Neumühle, Papiermühle, Steinmühle, Thierbach und Zellrüglingen. Von 1862 an wurde Weihenzell von dem Bezirksamt Ansbach (1938 in Landkreis Ansbach umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1870 beim Landgericht Ansbach, 1870–1879 Stadt- und Landgericht Ansbach, seit 1880 Amtsgericht Ansbach.[15] Die Gemeinde hatte 1885 eine Gebietsfläche von 11,413 km².[16]
Im Jahre 1859 fiel eine wichtige Entscheidung: Die Bahnlinie Ansbach–Gunzenhausen wird nicht nach Weihenzell verlängert; damit ging die industrielle Entwicklung am Dorf vorbei. Im Zweiten Weltkrieg waren 60 Tote als Folge des Krieges zu beklagen, nach 1945 fanden vor allem Vertriebene aus dem Sudetengau Aufnahme. Die Bevölkerungszahl stieg, und es wurden mehr Menschen katholischen Glaubens registriert.
Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Gemeinde | Einwohner (1970) | Eingemeindung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| Forst | 246 | 1. Juli 1971[17] | |
| Grüb | 161 | 1. Januar 1974[18] | |
| Haasgang | 345 | 1. Juli 1972[17] | Eingliederung von 212 der 345 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Dietenhofen |
| Vestenberg | 547 | 1. Mai 1978[18] | Eingliederung von 69 der 547 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Petersaurach |
| Wernsbach bei Ansbach | 315 | 1. Januar 1974[18] |
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 2135 auf 2948 um 813 Einwohner bzw. um 38,1 %.
Gemeinde Weihenzell
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 1995 | 2010 | 2017 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 668 | 462 | 454 | 465 | 441 | 488 | 490 | 502 | 491 | 477 | 488 | 496 | 501 | 487 | 484 | 502 | 485 | 445 | 564 | 619 | 605 | 650 | 2095 | 2560 | 2847 | 2904 | |
| Häuser[19] | 120 | 80 | 87 | 93 | 98 | 98 | 89 | 114 | 552 | ||||||||||||||||||
| Quelle | [20] | [21] | [22] | [23] | [24] | [25] | [26] | [27] | [22] | [16] | [22] | [22] | [28] | [22] | [22] | [22] | [29] | [22] | [22] | [22] | [30] | [31] | [32] | [33] | [34] | [35] |
Gemeindeteil Weihenzell
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 237 | 240 | 278* | 254 | 266 | 260 | 253 | 310 | 326 | 335 | 814 | 1341 |
| Häuser[19] | 31 | 42 | 47 | 50 | 50 | 46 | 62 | 223 | ||||
| Quelle | [20] | [21] | [23] | [25] | [16] | [28] | [29] | [30] | [31] | [32] | [33] | [35] |
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gemeinderat Weihenzell hat 15 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters Gerhard Kraft, CSU/Freie Wählergem.-Umland.
| Wahltag | CSU | FW Weihenzell | FWG Umland | Gesamt |
| 16. März 2014 | 4 | 7 | 3 | 14 |
| 2. März 2008 | – | 9 | 5 | 14 |
| 3. März 2002 | 7 | 4 | 3 | 14 |
(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)[36]
Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Weihenzell führt seit 1985 ein eigenes Wappen.
| Blasonierung: „In Silber auf grünem Dreiberg, der mit einer silbernen Wellenspitze belegt ist, eine grüne Kleepflanze mit fünf Blättern, der Stängel belegt mit einem blauen Schild, darin eine goldene heraldische Lilie.“[37]
Blau-weiß-grüne Gemeindeflagge[38] | |
| Wappenbegründung: Die Gemeinde Weihenzell besteht seit 1971 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Forst, Grub, Haasgang, Wernsbach und Weihenzell. Der Klee mit fünf Blättern stellt diese fünf Orte dar und symbolisiert zugleich die landwirtschaftliche Struktur des Gemeindegebiets. Die Lilie weist auf das Gumbertuskloster in Ansbach, das als Gründer des Ortes Weihenzell gilt. Die Wellenspitze stellt eine Heilquelle im Gemeindegebiet dar, die im 17. Jahrhundert viele Menschen anzog. |
Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saint-Laurent-sur-Gorre in der Region Nouvelle-Aquitaine, seit 1986
Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Weihenzell ist Teil der 2004 gegründeten kommunalen Nordallianz NorA[39], zu der auch die politischen Gemeinden Flachslanden, Lehrberg, Oberdachstetten und Rügland gehören.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Eiche bei Petersdorf mit einem Brusthöhenumfang von 8,30 m (2015).[40]
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kirchweih wird jedes Jahr am Jakobisonntag (4. Sonntag im Juli) gefeiert.
Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Kreisstraße AN 10 führt nach Wernsbach bzw. nach Frankendorf. Die Kreisstraße AN 9/Kreisstraße ANs 2 führt an Grüb vorbei nach Ansbach bzw. nach Zellrüglingen. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Wippendorf und Petersdorf. Durch Weihenzell verläuft der Fränkische Marienweg.
Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die hauptsächlich genutzte Vorwahl ist die 09802. Die 0981 gilt in Schönbronn und Wernsbach bei Ansbach, die 09824 in Beutellohe, Petersdorf und Thierbach sowie die 09828 in Haasgang, Moratneustetten und Neubronn.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Weihenzell. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 124 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, S. 195–197.
- Günther P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 150–151.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 925, 1014.
- Karl Heinrich von Lang, Heinrich Christoph Büttner, Julius W. Schulz: Landgericht Ansbach (= Historische und statistische Beschreibung des Rezatkreises. Heft 1). Johann Lorenz Schmidmer, Nürnberg 1809, S. 33 (Digitalisat).
- Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 236.
- Günther Roesner: Weihenzell. Geschichte und Gegenwart eines mittelfränkischen Dorfes. 2., überarbeitete Auflage. Ansbach 1999, S. 146–147 (Erstausgabe: 1985).
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, S. 205–206.
- Gottfried Stieber: Weyhenzell. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 950–952 (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Karte der Gemeinde Weihenzell auf dem BayernAtlas
- Weihenzell in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. September 2019.
- Weihenzell: Amtliche Statistik des LfStat
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
- ↑ E. Fechter, S. 195.
- ↑ Gemeinde Weihenzell in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 16. September 2019.
- ↑ W.-A. v. Reitzenstein, S. 236. Es gibt auch einen Beleg für das Jahr 1208, der allerdings nicht sicher diesem Ort zugeordnet werden kann.
- ↑ Georg Rusam: Grundlagen und Anfänge kirchlicher Organisation an der mittleren Rezat. In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. Band 17. Verlag die Egge, Nürnberg 1949, S. 91 (Digitalisat).
- ↑ Ernst Förstemann: Altdeutsches Namenbuch. 1. Auflage. Erster Band: Personennamen. Verlag von Ferdinand Förstemann, Nordhausen 1856, Sp. 1292 (Digitalisat).
- ↑ E. Fechter, S. 195.
- ↑ Staatsarchiv Nürnberg, Ansbacher Salbuch 129, 3775. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 694.
- ↑ M. Jehle, Bd. 2, S. 901.
- ↑ Johann Bernhard Fischer: Weihenzell. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, S. 28 (Digitalisat).
- ↑ J. K. Bundschuh, Bd. 6, Sp. 124: „evangelisch-lutherisches Pfarrdorf 2 Stunden von Ansbach mit 24 dahin gehörigen Unterthanen. Hier ist eine beträchtliche Papiermühle. Der Kappelberg, der auf dieser Markung liegt, enthält viel Gyps.“
- ↑ Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–1817. Zitiert nach M. Jehle, Bd. 2, S. 961.
- ↑ M. Jehle, Bd. 2, S. 947 f.; K. Rosenhauer, S. 11.
- ↑ M. Jehle, Bd. 2, S. 948; K. Rosenhauer, S. 11.
- ↑ M. Jehle, Bd. 2, S. 1014.
- ↑ a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1092 (Digitalisat).
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 f.
- ↑ a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
- ↑ a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 103 (Digitalisat). Für die Gemeinde Weihenzell zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Adelmannsdorf (S. 3), Beutellohe (S. 9), Gebersdorf (S. 29), Grüb (S. 33), Höfen (S. 41), Neumühle (S. 63), Papiermühle (S. 71), Steinmühle (S. 89), Thierbach (S. 91), Wippendorf (S. 104) und Zellrüglingen (S. 106).
- ↑ a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 46–47 (Digitalisat).
- ↑ a b c d e f g h i j Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
- ↑ a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 986, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 152 (Digitalisat).
- ↑ a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1152, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, S. 60 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, S. 172 (Digitalisat).
- ↑ a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1157 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1194 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1031–1032 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 759 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 172 (Digitalisat).
- ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 332 (Digitalisat).
- ↑ Weihenzell: Amtliche Statistik des LfStat
- ↑ a b www.weihenzell.de
- ↑ Statistik kommunal 2013. Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten für die Gemeinde Weihenzell. (PDF, 1,58) Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, 1. Juli 2014, S. 9, abgerufen am 23. Dezember 2014.
- ↑ Eintrag zum Wappen von Weihenzell in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Weihenzell. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 11. Februar 2020.
- ↑ http://www.nora-gemeinden.de/ www.nora-gemeinden.de
- ↑ Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017
