Weilen unter den Rinnen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weilen unter den Rinnen
Weilen unter den Rinnen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weilen unter den Rinnen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 11′ N, 8° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Höhe: 707 m ü. NHN
Fläche: 3,08 km2
Einwohner: 601 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km2
Postleitzahl: 72367
Vorwahl: 07427
Kfz-Kennzeichen: BL, HCH
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 071
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Angelstraße 1
72367 Weilen unter den Rinnen
Webpräsenz: www.weilen-udr.de
Bürgermeister: Gerhard Reiner
Lage der Gemeinde Weilen unter den Rinnen im Zollernalbkreis
Landkreis SigmaringenLandkreis TuttlingenLandkreis RottweilLandkreis FreudenstadtLandkreis TübingenLandkreis ReutlingenAlbstadtBalingenBisingenBitzBurladingenDautmergenDormettingenDotternhausenGeislingen (Zollernalbkreis)GrosselfingenHaigerlochHausen am TannHechingenJungingenMeßstettenNusplingenObernheimRangendingenRatshausenRosenfeldSchömberg (Zollernalbkreis)Straßberg (Zollernalbkreis)Weilen unter den RinnenWinterlingenZimmern unter der BurgKarte
Über dieses Bild

Weilen unter den Rinnen ist eine Gemeinde im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, Deutschland. Zur Gemeinde Weilen unter den Rinnen gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Orte.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weilen unter den Rinnen liegt auf der westlichen Schwäbischen Alb. Die Gemeinde gehört der Raumschaft und dem Erholungsgebiet Oberes Schlichemtal an.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Weilen unter den Rinnen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Zollernalbkreis beziehungsweise zum Landkreis Tuttlingen¹:

Schömberg, Ratshausen und Deilingen¹.

Historische Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Lachen, Armweiler und Hochstetten und die abgegangene Burg Heidenschlössle in den Fluren Burgstall und Heidenschlößle. Lachen entstand wohl im 8. Jahrhundert und wurde 785 als in loco Lahha erstmals erwähnt. Der Ort bestand bis in das 13. Jahrhundert. Zu Lachen gehörte die Ottilienkapelle, die früher St. Maria hieß. Armweiler wurde als Flurname Armweyler 1685 erstmals genannt. Die Ersterwähnung des Namens Hochstetten ist unbekannt, heute existiert noch der Flurname Hochstetts.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weilen wurde erstmals als Weiler um 1113 genannt[3] und lag zu der Zeit im Gebiet des Herzogtums Schwaben.

Bis 1805 gehörte Weilen zur vorderösterreichischen Grafschaft Oberhohenberg. Durch die Mediatisierung kam der Ort an das Kurfürstentum Württemberg. Im Königreich Württemberg wurde Weilen dem Oberamt Spaichingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform 1938 gelangte Weilen an den Landkreis Balingen und nach dessen Auflösung 1973 an den Zollernalbkreis.

Am 20. September 1977 stürzten nahe der Ortschaft zwei US-amerikanische Kampfflugzeuge aus Spangdahlem ab. Drei Soldaten konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Der vierte, Captain John Mike Wertz, starb beim Aufprall.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Weilen unter den Rinnen hat 8 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt[5]. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2015 wurde Gerhard Reiner (CDU) im zweiten Wahlgang mit 52,53 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt, Stephan Reuß (parteilos) bekam 46,67 %. Der Vorgänger war Richard Ege.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Narrenzunft Weilen („Hummel“)
  • Musikverein Weilen
  • Sportgemeinschaft Weilen

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schluchten der Rinnen am Albtrauf mit Wasserfall des Mittelbaches und Wasserfall am Heidenschlössle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 334.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 248–249
  3. Ludwig Karl Schmidt: Geschichte der Grafen von Zollern-Hohenberg und ihrer Grafschaft, Stuttgart 1862; S. III f.
  4. Ortschronik mit Schilderung des Flugzeugabsturzes (Aufgerufen am 19. Apr. 2018)
  5. Kommunalwahldaten 2014 des Statistischen Landesamtes@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik.baden-wuerttemberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weilen unter den Rinnen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien