Weiler (bei Ulmen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Weiler
Weiler (bei Ulmen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Weiler hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 7° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Ulmen
Höhe: 388 m ü. NHN
Fläche: 7,32 km2
Einwohner: 298 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56825
Vorwahl: 02678
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
56766 Ulmen
Webpräsenz: www.weiler-vordereifel.de
Ortsbürgermeister: Otto Schneiders
Lage der Ortsgemeinde Weiler im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Weiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ulmen an und ist eine anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiler liegt in der Vordereifel auf 390 m ü. NHN. Weiler befindet sich 14 km westlich von Cochem an der Mosel und am Weilerbach, ein Zufluss des Ellerbachs, einem Zufluss der Mosel, an einem abfallenden Bergrücken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiler ist eine Gründung des 7./8. Jahrhunderts. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1017. Der Ort wurde vermutlich 1294 an Kurtrier verlehnt, die Hochgerichtsbarkeit war aber zwischen dem Stadtgericht Cochem und dem Hochgericht Lutzerath jahrhundertelang umstritten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt. Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen endete die Herrschaft Kurtriers. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist Weiler Teil des damals neuen Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Weiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 182
1835 240
1871 218
1905 256
1939 246
1950 253
Jahr Einwohner
1961 249
1970 282
1987 286
1997 296
2005 321
2015 298

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Weiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche mit romanischem Turm
  • 300 Jahre alte Linde („Manna Esch“)
Weiler, St. Martin

Siehe auch:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Stein war Professor für Bibelwissenschaften und 1967–1980 Bischof von Trier. Er wurde als achtes von elf Kindern des Dorfschullehrers Nikolaus Stein und seiner Frau Maria Eva Stein geb. Keßler in Weiler geboren. Mittlerweile leben keine Angehörige der Fam. Stein mehr in Weiler.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Martin (Weiler bei Ulmen) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen