Weilersbach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weilersbach
Weilersbach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weilersbach hervorgehoben

Koordinaten: 49° 45′ N, 11° 8′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchehrenbach
Höhe: 335 m ü. NHN
Fläche: 8,61 km2
Einwohner: 2014 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 234 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91365
Vorwahl: 09191
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 171
Gemeindegliederung: 5 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Annaberg 18
91365 Weilersbach
Website: www.weilersbach.de
Bürgermeister: Gerhard Amon (CSU)
Lage der Gemeinde Weilersbach im Landkreis Forchheim
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Über dieses Bild

Weilersbach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Forchheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weilersbach besteht aus fünf amtlich benannten Gemeindeteilen:[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ebermannstadt, Pretzfeld, Kirchehrenbach, Forchheim, Eggolsheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weilersbach (zwischen 1007 und 1062 erstmals erwähnt) und Reifenberg (im Jahr 1140 erstmals erwähnt) gehörten zum Hochstift Bamberg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[3] Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberweilersbach, Unterweilersbach und Reifenberg. Die drei selbstständigen Gemeinden schlossen sich am 1. Juli 1970 bei der Gebietsreform zur Gemeinde Weilersbach zusammen.[4] Dies war der erste freiwillige Zusammenschluss von Einzelgemeinden zu einer Großgemeinde in Bayern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat von Weilersbach hat ohne Bürgermeister 14 Mitglieder.

CSU Bürgerrecht-Einigkeit-Freie unabhängige Wähler Gesamt
2014 8 6 14 Sitze

Wahlergebnisse in Prozent:

Wahljahr CSU Bürgerrecht Weilersbach
2014 56,2 % (8 Sitze) 43,8 % (6 Sitze)
2008 59,2 % (8 Sitze) 40,8 % (6 Sitze)

Bei der letzten Kommunalwahl 2014 erhielt die CSU 56,2 % der Stimmen, Bürgerrecht Weilersbach (Bezeichnung der Wählergruppe seit 2014) 43,8 %. Die CSU stellt neben dem direkt gewählten Ersten Bürgermeister auch die beiden Stellvertreter.

2008 erhielt die CSU 59,2 % (750 Stimmen) der Stimmen. Freie Wähler – Bürgerrecht-Einigkeit-Freie unabhängig Wähler 40,8 % (517 Stimmen). (Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Gerhard Amon (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über von Silber und Rot gespaltenem Spitzenschildfuß im Wellenschnitt gespalten von Rot und Silber, der Spaltungslinie aufgelegt eine heraldische Lilie in verwechselten Farben, vorne ein silberner Zinnenturm, hinten ein bewurzelter grüner Laubbaum.“

Politische Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Wählergruppierung Bürgerrecht Weilersbach etablierte sich in Weilersbach im Jahre 1977.
  • Die Christlich-Soziale Union stellt seit den Kommunalwahlen im März 2002 den Bürgermeister.
  • Am 14. November 2008 gründete sich der FDP-Ortsverband Weilersbach.

Leben in der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weilersbach verfügt über zwei Banken, einen Zahnarzt, einen Allgemeinarzt, drei Bäckereien, einen Supermarkt mit Tankstelle, verschiedene Handwerksbetriebe, drei Gasthäuser, zwei Freiwillige Feuerwehren (mit Ortsteil Reifenberg), einen Kindergarten (mit Kinderkrippenoption) und eine Grundschule.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leben in der Gemeinde Weilersbach ist durch verschiedene Vereine geprägt. Der mitgliederstärkste Verein ist der SV Gloria Weilersbach mit rund 600 Mitgliedern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wallfahrtskirche St. Anna
  • St.-Nikolaus-Kirche (Vexierkapelle) Reifenberg
  • Maria-Hilf-Kapelle
  • Judenhof und ehemalige jüdische Traufhäuser

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Weilersbach (Oberfranken)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1216&attr=590&modus=automat&tempus=20111102/221433&hodie=20111102/221433
  3. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 451.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weilersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien