Weisendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Weisendorf
Weisendorf
Deutschlandkarte, Position des Marktes Weisendorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 37′ N, 10° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Erlangen-Höchstadt
Höhe: 308 m ü. NHN
Fläche: 36,76 km2
Einwohner: 6493 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91085
Vorwahl: 09135
Kfz-Kennzeichen: ERH, HÖS
Gemeindeschlüssel: 09 5 72 164
Adresse der
Marktverwaltung:
Gerbersleite 2
91085 Weisendorf
Webpräsenz: www.weisendorf.de
Bürgermeister: Heinrich Süß (Unabhängige Wählergruppe Buch-Nankendorf (UWG))
Lage des Marktes Weisendorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt
Birkach (gemeindefreies Gebiet)Neunhofer ForstMark (gemeindefreies Gebiet)Kraftshofer ForstKalchreuther ForstGeschaidtForst TennenloheErlenstegener ForstBuckenhofer ForstNürnbergNürnbergLandkreis Nürnberger LandFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthErlangenLandkreis AnsbachLandkreis BambergLandkreis BambergLandkreis ForchheimBuckenhofAurachtalEckentalHeroldsbergKalchreuthLonnerstadtMöhrendorfMühlhausen (Mittelfranken)Oberreichenbach (Mittelfranken)SpardorfUttenreuthVestenbergsgreuthWeisendorfWachenrothRöttenbach (bei Erlangen)MarloffsteinHöchstadt an der AischHeßdorfHerzogenaurachHemhofenGroßenseebachGremsdorfBubenreuthBaiersdorfAdelsdorfDormitzer ForstKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Weisendorf von Süden mit der katholischen (links) und der evangelischen Kirche (rechts)

Weisendorf ist ein Markt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Weisendorf ist seit 1978 das Kleinzentrum des Seebachgrundes. Durch Weisendorf fließt die Seebach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt Weisendorf ist 14 km von Erlangen sowie 8 Kilometer von Herzogenaurach und 12 Kilometer von Höchstadt an der Aisch entfernt. Der Ort befindet sich in der Metropolregion Nürnberg zentral zwischen Erlangen, Herzogenaurach und Höchstadt an der Aisch. Nürnberg liegt 36 km und Fürth 30 km südöstlich.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weisendorf besteht aus 14 Ortsteilen[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Höchstadt an der Aisch, Heßdorf, Großenseebach, Herzogenaurach, Aurachtal, Oberreichenbach, Gerhardshofen, Dachsbach, Uehlfeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Weisendorf war im Jahr 1288.[3] Der Name Weisendorf kommt ursprünglich von Weizen, der auf den Feldern um Weisendorf angebaut wurde.

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Reinersdorf und Rezelsdorf (von 1875 bis 1895 Retzleinsdorf) sowie Teile der Gemeinden Hammerbach und Unterreichenbach eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1978 kamen Kairlindach und Oberlindach sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Boxbrunn hinzu.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Weisendorf wird direkt gewählt. Erste Bürgermeister waren seit 2008:

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat von Weisendorf hat 21 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters.

CSU SPD Grüne Bürgerliche Wählergemeinschaft Freie Wähler UWG Buch-Nankendorf Gesamt
2014 7 2 2 3 3 3 20 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Gold und Blau; vorne ein linksgewendeter, mit einer silbernen Schräglinksleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe; hinten aus grünem Dreiberg wachsend eine grüne Staude mit drei goldenen Ringelblumen.

Das Wappen wurde vom Staatsministerium des Innern mit Urkunde vom 30. November 1949 verliehen. Es ist in zwei Hälften geteilt: Links zeigt es das Wappen des Bistums Bamberg, einen schwarzen Löwen mit roten Tatzen und roter Zunge auf goldenem Grund. Von links unten zieht sich ein silberner Schrägstrich nach rechts oben. Damit wird darauf hingewiesen, dass Weisendorf bis 1802 ein Lehen des Bistums war. Die rechte Hälfte zeigt eine Ringelblume mit gelber Blüte und grünem Stängel auf ebenfalls grünem Boden vor einem himmelblauen Hintergrund.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weisendorf liegt ca. sechs Kilometer von der Bundesautobahn 3 Würzburg–Nürnberg (Autobahnanschlussstelle Erlangen-West) entfernt.

Messstationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Weisendorf befindet sich eine von rund 1800 Messstellen des Radioaktivitätsmessnetzes des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). Die Messstation misst die Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) am Messort und sendet die Daten an das Messnetz. Die über 24 Stunden gemittelten Daten können direkt im Internet abgerufen werden.[6]

Gesellschaftliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Weisendorf gibt es über 60 Vereine in den Bereichen Sport, Natur, Kultur und Freizeit. Durch Erschließung neuer Baugebiete, die sehr gute Infrastruktur sowie hervorragende Lebensqualität steigt die Zahl der Einwohner stetig an.  Der Markt ist ein bevorzugtes Wohngebiet für Familien und Pendler in der Metropolregion Nürnberg.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst von Gagern (1878–1954), deutscher Admiral der Kriegsmarine, geboren und gestorben in Neuenbürg
  • Karl Theodor zu Guttenberg (1921–1972), CSU-Bundestagsabgeordneter, 1967–1969 Parlamentarischer Staatssekretär und Großvater des ehemaligen Bundesverteidigungsministers mit gleichem Namen
  • Sabine Stockhorst (* 1986), deutsche Handballspielerin

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online (BLO)
  3. Geschichte von Weisendorf
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 484.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 711.
  6. ODL-Info - Startseite. Abgerufen am 28. April 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weisendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien