Weissenstein (Bern)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Wappen von Weissenstein
Wappen von Bern
Weissenstein
Quartier von Bern
Karte von Weissenstein
Koordinaten 598756 / 198537Koordinaten: 46° 56′ 17″ N, 7° 25′ 20″ O; CH1903: 598756 / 198537
Höhe 550 m
Fläche 0,35 km²
Einwohner 2325 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 6643 Einwohner/km²
BFS-Nr. 351013
Postleitzahl 3008
Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl

Weissenstein ist ein Berner Quartier im Stadtteil III (Mattenhof-Weissenbühl) und liegt auf einer Geländeterrasse im Südrand der Stadt. Im Süden folgt die Nachbargemeinde Köniz, während von Westen über Norden nach Osten im Uhrzeigersinn die Quartiere Holligen, Mattenhof und Weissenbühl angrenzen. Weissenstein hat eine Fläche von 35 Hektaren, auf der 2041 Menschen leben (2010).[1] Das Quartier hat einen für die Stadt verhältnismässig geringen Ausländeranteil von 12,5 % und ist die Heimat des FC Weissenstein. Die Höhe über dem Meer fällt von Südosten bis Nordwesten von 565 auf 550 Meter ab.

Das Strassenbild wird durch Alleeachsen und zentrale Plätze geprägt, die das geplante Schachbrettmuster der Siedlung unterstützen. Hauptverkehrsachsen sind die Schwarzenburgstrasse (Osten), die Weissensteinstrasse (Norden) und die Könizstrasse (Westen). Im Süden befinden sich Grünflächen sowie das ehemalige Hunziker-Areal, wo früher Kies abgebaut wurde und bis 2008 eine grossflächige Überbauung mit Wohnhäusern stattfindet. Der Könizbergwald und das Steinhölzli, ein weiteres Waldstück, befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erfolgt durch nahe Haltestellen der Bernmobil-Linien 6, 10 und 17.

Der Name Weissenstein leitet sich von einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Landsitz her, der sich heute am Hauensteinweg 12 befindet. Von 1919 bis 1925 wurde hier eine Eisenbahner-Siedlung errichtet, die Pläne stammten von Franz Trachsel und Otto Ingold.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weissenstein (Bern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahrbuch 2010 (PDF; 6,5 MB) Seite 36.