Weitendorf (bei Brüel)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Weitendorf führt kein Wappen
Weitendorf (bei Brüel)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weitendorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 43′ N, 11° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Sternberger Seenlandschaft
Höhe: 15 m ü. NHN
Fläche: 41,94 km2
Einwohner: 392 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19412
Vorwahl: 038483
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 148
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19406 Sternberg
Webpräsenz: amt-ssl.de
Bürgermeister: Andrea Sielaff
Lage der Gemeinde Weitendorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Weitendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim und liegt zwischen den mecklenburgischen Kleinstädten Sternberg und Brüel an der Warnow. Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in Sternberg verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitendorf liegt im tief eingeschnittenen Urstromtal der Warnow, in die hier der Brüeler Bach mündet. Kurz vor der Mündung befindet sich am Bach das Naturschutzgebiet Sültener Binnensalzwiese. Im Norden bei Sülten und im Süden bei Kaarz gibt es größere Waldgebiete. Der mit 73 m ü. HN höchste Punkt im Gemeindegebiet liegt im Süden. Umliegende Städte sind Warin, Brüel, Bützow, Wismar, Sternberg und Schwerin. Im Ort überquert die Bundesstraße 104, die auf diesem Abschnitt mit der Bundesstraße 192 vereinigt ist, die Warnow. Der Personenverkehr auf der Wismar-Karower Eisenbahn, welche durch Weitendorf führt, wurde eingestellt.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Jülchendorf, Jülchendorf-Meierei, Kaarz, Schönlage, Sülten und Weitendorf. [2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitendorf

wurde 1286 erstmals in einer Urkunde als Weytendorp erwähnt. Er wurde an einer Furt durch die Warnow gegründet.

Schönlage

Erstmals wurde 1380 Merten Tzychuse, knape, wonaftech in Pouerstorpe erwähnt. [3] 1389 wurde Hermannus de tzamid in Pouerstorpe ecclsiarum parochialium rectoribus [4] und 1399 Groten Pouerstorp genannt. [5]

Bis 1810 hieß Schönlage noch Gross Poverstorf. Das Gut am Schönlager See besaßen u.a. die Familien Graf von Schack (18. Jahrhundert), von Hopfgarten und von Arnswald (1822–1945). Das unsanierter Gutshaus stammt im Kern wohl aus dem 18. Jahrhundert, die Anbauten aus dem 19. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tiol Schöfbeck: Das Land Sternberg im Mittelalter (7.–13. Jh.). Genese einer Kulturlandschaft im Gebiet der Warnower. In: Slawen und Deutsche im Hochmittelalter östlich der Elbe. Band 8. Studien zur Archäologie Europas. ISBN 978-3-7749-3485-6

Gedruckte Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 251 kB) der Gemeinde
  3. MUB XIX. (1899) Nr. 11276.
  4. MUB XXI. (1903) Nr. 12107.
  5. MUB XXIII. (1911) Nr. 13528.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weitendorf (bei Brüel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien