Weitersburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Weitersburg
Weitersburg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Weitersburg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 25′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vallendar
Höhe: 184 m ü. NHN
Fläche: 6,62 km²
Einwohner: 2298 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 347 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56191
Vorwahlen: 02622, 0261
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 229
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 13
56179 Vallendar
Webpräsenz: www.weitersburg.de
Ortsbürgermeister: Jochen Währ
Lage der Ortsgemeinde Weitersburg im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte

Weitersburg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vallendar an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Fuße des Westerwaldes nördlich von Koblenz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund von Bodenfunden ist eine Besiedlung schon in der frühen Eisenzeit (8. bis 5. Jahrhundert v. Chr.) erfolgt. Um das Jahr 100 n. Chr. entstand auf dem heutigen Gemeindegebiet das Kleinkastell Ferbach.

Urkundlich wird Weitersburg erstmals im Jahr 1202 als „Withersberg“ im Zusammenhang der Stiftung der Prämonstratenser-Abtei Sayn durch die Grafen von Sayn genannt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Weitersburg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 386
1835 582
1871 668
1905 914
1939 1.082
1950 1.276
Jahr Einwohner
1961 1.424
1970 1.641
1987 2.048
1997 2.174
2005 2.163
2014 2.298

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Weitersburg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 3 6 7 16 Sitze
2009 4 6 6 16 Sitze
2004 6 10 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Weitersburg e.V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Weitersburger Wappen hat eine sehr junge Geschichte. Das Innenministerium verlieh der Gemeinde Weitersburg am 5. Juni 1950 ihr offizielles Gemeindewappen. Die Blasonierung des zweigeteilten Wappenschildes zeigt in der oberen Hälfte einen, nach der heraldisch rechten Seite blickenden, goldenen Löwen auf rotem Grunde, während die untere Hälfte ein stilisiertes, auf einem Berg stehendes, rotes Gebäude auf goldenem Grunde darstellt. Bei dem Löwen handelt es sich um das Wappentier der Grafschaft Sayn, zu welcher der Sayner Klosterhof zu Weitersburg gehörte, der in der ersten urkundlichen Erwähnung Weitersburgs 1202 genannt wird. Das Gebäude steht für das ehemalige römische Gehöft, welches im Jahre 1896 in Weitersburg entdeckt wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitersburg zeichnet sich durch ein besonders reiches Vereinsleben aus. Statistisch entfällt auf jeweils 79 Einwohner einer. So gibt es zum Beispiel den Turnverein 1891 e.V., die Kirmesgesellschaft Fidele Jungens e.V., den Sportverein Viktoria 1928 e.V. und den Kirchenchor Cäcilia.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitersburg verfügt über eine Mehrzweckhalle, eine Grundschule, einen katholischen Kindergarten sowie eine Sport- und Freizeitanlage mit einem Kunstrasenplatz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Südwestlich der Gemeinde verläuft die B 42, die von Koblenz nach Bonn führt.
  • Die A 48 mit der Anschlussstelle Bendorf / Neuwied (AS 11) liegt drei km entfernt.
  • Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in der Stadt Vallendar

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Wagner: Von Withersberg nach Weitersburg. Weitersburg – vorgestern, gestern, heute. Eine Dokumentation des Ortes in Wort und Bild, Weitersburg 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Weitersburg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Zitat: "schlicht und hell - Holz und Glas sind die bevorzugten Baustoffe der zeitgenössischen Baukünstler." Aus bregenzerwald.at [1]
  5. Foto des Pfarrheims
  6. http://www.wegezumholz.de/index.php?id=156&user_timbertreasures_pi1%5BshowUid%5D=1361
  7. Pfarrheim als faszinierender Holzbau auf WegezumHolz.de - Vorsicht: 5 MB große Datei! [2] (PDF; 5,2 MB)