Welt am Sonntag

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WeLT AM SONNTAG
WELT AM SONNTAG LOGO 2015.svg
Beschreibung deutsche Sonntagszeitung
Verlag Axel Springer SE, Berlin
Erstausgabe 1. August 1948
Erscheinungsweise sonntags
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2017)
350.736 Exemplare
Reichweite (MA 2017 II) 1,01 Mio. Leser
Chefredakteur Peter Huth
Herausgeber Stefan Aust
Weblink www.welt.de
ZDB 2047525-1

Die Welt am Sonntag (Abkürzung WamS) ist eine überregionale, deutsche Sonntagszeitung der Axel Springer SE mit Hauptsitz in Berlin. Die verkaufte Auflage beträgt mit der Welt am Sonntag Kompakt zusammen 350.736 Exemplare, ein Minus von 14,8 Prozent seit 2011.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Welt am Sonntag im August 1948 in Hamburg als eigene Redaktion zur Ergänzung der Tageszeitung Die Welt. Erster Chefredakteur wurde Bernhard Menne. Sie wurde 1953 vom Verleger Axel Springer übernommen. 2001 zog die Zeitung von Hamburg nach Berlin um. 2010 wurde die Welt am Sonntag Kompakt als Sonntagsausgabe der Welt Kompakt gegründet. Die neue Wochenzeitung enthält eine Auswahl von Artikeln der Welt am Sonntag und erschien zuerst in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 30. Januar 2011 ist die Welt am Sonntag Kompakt auch in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland erhältlich.[2] Seit dem 17. Februar 2013 ist WELT AM SONNTAG Kompakt in ganz Deutschland erhältlich.[3] Die Ausgabe der Welt am Sonntag vom 1. Dezember 2013 wurde von dem Designer Karl Lagerfeld mit eigenen Fotos, Texten und Farbillustrationen gestaltet. Das Deckblatt betitelte Karl Lagerfeld: "Das Wesentliche im Leben ist, sich neu zu erfinden." 2014 war Mario Testino Co-Chefredakteur, im Oktober 2015 Jil Sander Co-Chefredakteurin bei der Serie „Guest Editions“ für die Welt am Sonntag.[4]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auflage der Welt am Sonntag wird gemeinsam mit der Welt am Sonntag Kompakt ausgewiesen. Die beiden Blätter haben wie die meisten deutschen Zeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 2011 um 14,8 Prozent gesunken.[5] Sie beträgt gegenwärtig 350.736 Exemplare.[6] Das entspricht einem Rückgang von 61.015 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 21,4 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[7]


Redaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Welt am Sonntag hat folgende Ressorts: Deutschland, Life & Science, Politik, Außenpolitik, Wirtschaft, Kultur, Sport sowie das neue Ressort Stil und Reise.[8] Die Zeitung ist neben dem redaktionellen Hauptsitz in Berlin mit vier Regionalredaktionen in Bayern, Hamburg und Nordrhein-Westfalen und Frankfurt am Main vertreten.[9] In Frankfurt am Main befindet sich ein Regionalbüro. Derzeitiger Herausgeber der Zeitung ist Stefan Aust (seit 2016). Chefredakteur ist seit Februar 2017 Peter Huth.[10]

Ehemalige Chefredakteure:[11]

Logos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013: German Paralympic Media Award, Jürgen Bröker in der Kategorie Print/Foto für Welt am Sonntag

2015: LeadAwards, in der Kategorie „Beitrag des Jahres“ gewann die Autobeilage „PS Welt“ in Welt am Sonntag eine Silbermedaille

2016: Society of News Design, die Artikel „Terror im Ramadan“, „Schwer steuerbar“ und „Chronik eines nicht geführten Krieges“ in Welt am Sonntag

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, drittes Quartal 2017, So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Welt am Sonntag Kompakt, 20. Februar 2011, S. 2.
  3. WELT am SONNTAG. In: mediaimpact.de
  4. Luxuriöse WELT AM SONNTAG: Jil Sander ist am 25. Oktober Co-Chefredakteurin. Auf: axelspringer.de
  5. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  6. laut IVW, drittes Quartal 2017, So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  8. Stefan Austs Reformpaket für WeltN24: neue Ressorts, Rechercheoffensive – aber bis zu 50 Jobs fallen weg. In: meedia.de, 8. Juli 2016.
  9. Lesershop. Auf: welt.de, 8. Juli 2016.
  10. "Für 'Bild' gibt es keine Alternative zu Fakten". In: kress. 7. Februar 2017.
  11. Sechs ehemalige Chefredakteure gratulieren. In: Welt am Sonntag, 3. August 2008.