Welterbe in Chile

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Zum Welterbe in Chile gehören (Stand 2017) sechs UNESCO-Welterbestätten, alles Stätten des Weltkulturerbes. Chile hat die Welterbekonvention 1980 ratifiziert, die erste Welterbestätte wurde 1995 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2006 eingetragen, eine Stätte steht auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes.[1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Chile in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) - auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM, Google

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Nationalpark Rapa Nui
Nationalpark Rapa Nui
(Lage)
1995 K 715 Der Nationalpark Rapa Nui liegt auf der Osterinsel (rapanui Rapa Nui) und umfasst Teile der isoliert im Südostpazifik gelegenen Insel. Diese ist vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, den Moai, bekannt.
Holzkirchen von Chiloé
Holzkirchen von Chiloé 2000 K 971 umfasst 16 der etwa 70 Holzkirchen auf der Insel Chiloé und benachbarten Inseln
Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso
Historisches Viertel der Hafenstadt Valparaíso
(Lage)
2003 K 959 Historisches Zentrum von Valparaíso
Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke in der Atacama-Wüste
Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke in der Atacama-Wüste
(Lage)
2005 K
(R)
1178
Kupferminenstadt Sewell
Kupferminenstadt Sewell 2006 K 1214
Qhapaq Ñan, Anden-Straßensystem
Qhapaq Ñan, Anden-Straßensystem
(Lage)
2014 K 1459 Die Anden-Hauptstraße Qhapaq Ñan war Teil des Inka-Straßensystems in Südamerika. Sie war die Hauptverbindung in Nord-Süd-Richtung und erstreckte sich über mehr als 6000 Kilometer.

(grenzübergreifend mit Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien, umfasst in Chile 34 Einzelstätten)

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Mit Stand 2017 sind 17 Stätten in der Tentativliste von Chile eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2004.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

Bild Datum K/N Name Beschreibung
Archpielago Juan Fernandez (Vista hacia Robinson Crusoe).jpg 1994 N Archipiélago de Juan Fernández Nationalpark
Cuernos del Paine from Lake Pehoé.jpg 1994 N Nationalpark Torres del Paine und Nationalpark Bernardo O’Higgins in der Región de Magallanes
Iglesia de Isluga.JPG 1994 K Kirchen in Altiplano
Momia cultura chinchorro año 3000 AC.jpg 1998 K Archäologische Stätten der Chinchorro-Kultur
Paseo Baquedano.JPG 1998 K Baquedano Straße
San pedro de atacama 006.jpg 1998 K San Pedro de Atacama
Calles de Ayquina.jpg 1998 K Ayquina und Toconce
Cerro del Plomo from the south-west.jpeg 1998 K Hochschrein von Cerro el Plomo
Palacio de La Moneda.png 1998 K Palast La Moneda
Iglesia de San Francisco (Chile 2010).jpg
1998 K Kirche und Kloster von San Francisco
Hacienda San José del Carmen el Huique Entorno 02.JPG 1998 K Bauten des Landguts San José del Carmen el Huique
Malleco viaduct1.jpg 1998 K Malleco-Viadukt
Museo Nacional Ferroviario Pablo Neruda de Temuco 15.jpg 1998 K Eisenbahndepot des Bahnhofs von Temuco
TorreónElCanelo.JPG
1998 K Abwehrlinien von Valdivia
1998 K Felskunst von Patagonien
Cueva de Pali-Aike.jpg 1998 K Höhlen von Fell und Pali Aike
Monte Verde 24.JPG 2004 K Archäologische Stätte von Monte Verde

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UNESCO-Welterbestätten in Chile – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Chile auf der Website des World Heritage Centre (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chile. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 7. Juli 2017 (englisch).
  2. Tentativliste von Chile. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 7. Juli 2017 (englisch).