Welterbe in Tadschikistan

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Zum Welterbe in Tadschikistan gehören (Stand 2018) zwei UNESCO-Welterbestätten, darunter eine Stätte des Weltkulturerbes und eine Stätte des Weltnaturerbes. Tadschikistan ist der Welterbekonvention 1992 beigetreten, die erste Welterbestätte wurde 2010 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 2013 eingetragen.[1]

Welterbestätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet die UNESCO-Welterbestätten in Tadschikistan in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Welterbeliste (K – Kulturerbe, N – Naturerbe, K/N – gemischt, (R) – auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten von Welterbestätten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Proto-urbane Stätte von Sarasm
Proto-urbane Stätte von Sarasm
(Lage)
2010 K 1141
Tadschikischer Nationalpark
Tadschikischer Nationalpark
(Lage)
2013 N 1252 Nationalpark im Pamirgebirge

Tentativliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Mit Stand 2021 sind sechzehn Stätten in der Tentativliste von Tadschikistan eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2021.[2] Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten aktueller Welterbekandidaten: OSM

Bild Bezeichnung Jahr Typ Ref. Beschreibung
Mausoleum des Emir Khamza Khasti Podshoh 1999 K 1378
Stätte der antiken Stadt Tacht-i Sangin
Fund aus Tacht-i Sangin
(weitere Bilder)
Stätte der antiken Stadt Tacht-i Sangin
(Lage)
1999 K 1379 archäologische Fundstätte im Süden Tadschikistans an der Grenze zu Afghanistan mit einer Befestigungsanlage und dem Oxos-Tempel. Die Anlage aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. weist architektonische, kulturelle und religiöse Charakteristika des Achämenidenreichs und des Griechisch-Baktrischen Königreichs auf.
Stätte der antiken Stadt Baitudasht IV 1999 K 1380
Mausoleum des Hodscha Mashkhad 1999 K 1381
Buddhistisches Kloster Adschina-Teppa
(Lage)
1999 K 1382 buddhistische Klosterstätte aus dem 7. und 8. Jahrhundert im Süden Tadschikistans
Palast des Gouverneurs von Khulbuk 1999 K 1383


Stätte der antiken Stadt Pandschakent
(Lage)
1999 K 1385 Ruinen einer sogdischen Stadt
Mausoleum des Mukhammad Bashoro 1999 K 1386
Stätte der antiken Stadt Shahristan (Kahkakha)
Stätte der antiken Stadt Shahristan (Kahkakha) 1999 K 1387
Fan-Gebirge 2006 N 2107
BW Tigrowaja-Balka-Naturreservat
(Lage)
2006 N 2108
Zakaznik Kusavlisay 2006 N 2109
Dashti-Djum-Naturreservat 2006 N 2110
BW Zorkul-Naturreservat
(Lage)
2006 N 2111 Naturschutzgebiet am Zorkulsee
Stätten der Seidenstraße in Tadschikistan
Festung von Hissor
Stätten der Seidenstraße in Tadschikistan 2013 K 5790 umfasst 8 Stätten an dem durch Tadschikistan verlaufenden Abschnitt der Seidenstraße, darunter einige 1999 als einzelne Stätten eingereichte Vorschläge. Im Einzelnen handelt es sich dabei um die antiken Städte Pandschakent, Bundschikat, Tacht-i Sangin und Hulbuk, die Festungen von Hissor und Yamtuch, das buddhistische Kloster Adschina-Teppa und die Madrasa Chodscha Maschhad.
Seidenstraße: Zarafshan-Karakum Korridor 2021 K 6500 9 verschiedene Orte


Khulbuk – die Hauptstadt des antiken Khuttal 2021 K 6521 seit 1999 war lediglich das Mausoleum des Hodscha Nashron nominiert

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Welterbestätten in Tadschikistan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tadschikistan. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 24. Februar 2018 (englisch).
  2. Tentativliste von Tadschikistan. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 8. April 2021 (englisch).