Wenau

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Wenau
Gemeinde Langerwehe
Koordinaten: 50° 47′ 24″ N, 6° 20′ 6″ O
Höhe: ca. 165 m ü. NHN
Fläche: 11,7 km²
Einwohner: 27 (6. Jul. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52379
Vorwahl: 02423

Wenau ist seit 1972 der kleinste Gemeindeteil von Langerwehe im nordrhein-westfälischen Kreis Düren.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenau liegt im Nordteil des deutsch-belgischen Naturparks Hohes Venn-Eifel, rund 3,5 km (Luftlinie) südsüdwestlich des Langerweher Kernorts. Östlich fließt der nordwärts zur Inde strebende Wehebach vorbei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1794 bis 1815 gehörte Wenau zur Mairie Heistern im Kanton Eschweiler, Département de la Roer, ab 1815 als Gemeinde zum Kreis Düren und seit 1932 zusammen mit Hamich zum Amt Langerwehe. Am 1. Januar 1972 wurde Wenau in die Gemeinde Langerwehe eingegliedert.[2] Von 1961 bis 1971 war der Ort postalisch unter 5181 Wenau (über Eschweiler), von 1972 bis 1993 unter 5163 Langerwehe zu erreichen. Seit 1993 ist die postalische Anschrift 52379 Langerwehe.

Kloster Wenau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Kloster 2011

1122 wurde das Prämonstratenserkloster von Chorherren aus Floreffe gegründet, 1802 aufgelöst und an den letzten Prior Lambert Severin von Geldern verpachtet. Gegenüber dem ehemaligen Kloster und der heutigen Pfarrkirche St. Katharina steht die St.-Rochus-Kapelle.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenau liegt an der Kreisstraße 49 zwischen Hamich und Heistern; die nächste Anschlussstelle zur Bundesautobahn 4 ist Langerwehe. Der nächste Bahnhof an der Strecke Köln–Düren–Aachen ist Langerwehe. Zwei Buslinien des AVV verbinden Wenau mit Hamich, Heistern, Gressenich, Schevenhütte, Langerwehe, Nothberg, Bergrath und Eschweiler-Mitte.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.langerwehe.de/allgemeines/zdf/zdf.php
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 306.