Wendell Fleming

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Wendell Helms Fleming (* 1928 in Guthrie, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit geometrischer Analysis und Stochastik beschäftigt.

Fleming wurde 1951 bei Laurence Young an der University of Wisconsin-Madison promoviert (Boundary and related notions for generalized parametric surfaces). Fleming war Professor an der Brown University, wo er zur Zeit (2009) Professor Emeritus ist.

Fleming war mit Herbert Federer ein Pionier der geometrischen Maßtheorie. Später beschäftigte er sich mit stochastischen Prozessen, stochastischen Differentialgleichungen und ihrer Anwendung in der Kontrolltheorie.

Von 1976 bis 1977 war er Guggenheim Fellow. 1982 hielt er einen Plenarvortrag auf dem ICM in Warschau (Optimal control of Markov Processes) und 1970 war er Invited Speaker auf dem ICM in Nizza (Optimal Stochastic Control). 1987 erhielt er mit Federer den Leroy P. Steele Prize der American Mathematical Society. 1994 erhielt er den Reid-Preis der SIAM. Er ist Ehrendoktor der Purdue University (1991). Er ist Fellow der American Mathematical Society.

Schriften[Bearbeiten]

  • mit Raymond W. Rishel: Deterministic and stochastic optimal control, Springer, Berlin Heidelberg New York 1975, ISBN 3-540-90155-8
  • Functions of several variables, Addison-Wesley, 1965, Springer, 1977
  • mit Halil Mete Soner: Controlled Markov Processes and Viscosity Solutions, Springer, 1992, 2. Auflage 2006

Weblinks[Bearbeiten]