Wense (Wendeburg)
Wense Gemeinde Wendeburg
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| Koordinaten: | 52° 22′ N, 10° 22′ O |
| Höhe: | ca. 72 (65–74) m ü. NHN |
| Einwohner: | 277 (März 2025)[1] |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 |
| Postleitzahl: | 38176 |
| Vorwahl: | 05303 |
Lage von Wense in Wendeburg
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Östlicher Ortseingang (Blick nach Westen)
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Wense ist eine Ortschaft der Gemeinde Wendeburg im Landkreis Peine in Niedersachsen.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wense liegt etwa vier Kilometer nordwestlich des Kernorts von Wendeburg und 9,5 km nordöstlich von Peine (jeweils Luftlinie) auf einer mittleren Höhe von 72 m ü. NN. Am südlichen Rand befinden sich mehrere Kiesgruben und ein Betonwerk.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste urkundliche Erwähnung wurde auf das Jahr 1187 datiert. Ein Denkmal, 2001 feierlich eingeweiht mit dem Jubiläum "325 Jahre Blitzschlag in Wense", am westlichen Ortseingang erinnert an ein Unglück, die Inschrift lautet: Im Mai des Jahres 1676 war Heinrich Wefer mit seiner Tochter Margarethe und seinem Gespann vor dem Ort Wense auf dem Feld als ein riesier Blitz sie alle dort erschlug
Traditionell werden Kies- und Sandvorkommen ausgebeutet; heute werden industriell Betonrohre für Kanalisationsanlagen hergestellt.[2]
Am 1. März 1974 wurde Wense in die Gemeinde Wendeburg eingegliedert.[3]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im schräglinks rot-gold geteilten Schild ein blau bewehrter Wolf in gewechselten Farben: Der Wolf ist, wenn auch anders gefärbt, der gleiche wie in den Wappen von Stadt und Kreis Peine oder auch von Rüper, nämlich derjenige der Grafen von Wolfenbüttel-Asseburg, die hier im 13. Jahrhundert als Erben der Grafen von Peine herrschten. Die stiftshildesheimischen Farben Gold-Rot erinnern an die jahrhundertelange Zugehörigkeit Wenses zum Hochstift Hildesheim. So wurde das Wappen am 31. Oktober 1960 vom Gemeinderat angenommen und am 10. Januar 1961 vom hildesheimischen Regierungspräsidenten genehmigt. Entwurf: Alfred Brecht.
Vereinsleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt die Freiwillige Feuerwehr und weitere ehrenamtlich tätige Organisationen, Vereine und Gruppen.[4]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Rolf Ahlers: Der Stein von Wense. Wendeburg 2001. ISBN 3-932030-16-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- www.wense.eu – Website der Ortschaft Wense
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen der Gemeinde Wendeburg. Abgerufen am 19. April 2025.
- ↑ wendeburg.de: Geschichte der Ortschaften ( vom 23. September 2017 im Internet Archive)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 268.
- ↑ wendeburg.de: als Suchbegriff „Wense“ eingeben ( vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)


