Werchneje Dubrowo (Swerdlowsk)

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Siedlung städtischen Typs
Werchneje Dubrowo
Верхнее Дуброво
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Werchneje Dubrowo
Oberhaupt Waleri Konopkin
Gegründet 1889
Frühere Namen Kossulino
Siedlung städtischen Typs seit 1940
Bevölkerung 4791 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 270 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34377
Postleitzahl 624053
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 209 555
Website www.vdubrovo.ru
Geographische Lage
Koordinaten 56° 45′ N, 61° 3′ OKoordinaten: 56° 45′ 0″ N, 61° 2′ 40″ O
Werchneje Dubrowo (Swerdlowsk) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Werchneje Dubrowo (Swerdlowsk) (Oblast Swerdlowsk)
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Lage in der Oblast Swerdlowsk

Werchneje Dubrowo (russisch Ве́рхнее Дубро́во) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Swerdlowsk in Russland mit 4791 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 30 km Luftlinie ostsüdöstlich des Oblastverwaltungszentrums Jekaterinburg östlich des Ural. Er befindet sich am Oberlauf der Brussjanka, eines linken Nebenflusses der Isset.

Werchneje Dubrowo bildet als dessen einzige Ortschaft einen gleichnamigen Stadtkreis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort geht auf eine Stationssiedlung Kossulino zurück, die 1889 an der 1885 eröffneten Bahnstrecke Jekaterinburg – Tjumen, heute Teil der Transsibirischen Eisenbahn, entstand, die Bezeichnung Kossulino wiederum auf eine nahe, seit 1834 existierende Goldschürfe. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde bei der Bahnstation ein Kalkwerk errichtet. Nach dessen Ausbau in den 1930er-Jahren und im Rahmen der Umprofilierung auf die Schleifmittelherstellung erhielt der Ort 1940 (nach anderen Angaben 1946 oder bereits 1928) den Status einer Siedlung städtischen Typs unter der heutigen Bezeichnung, abgeleitet vom Namen der nahen Lokalität Werchnjaja Dubrawa, etwa „Oberer Hain“.

1994 wurde Werchneje Dubrowo aus dem Belojarski rajon mit Sitz im 20 km östlich gelegenen Belojarski ausgegliedert, zu dem es seit dessen Gründung 1937 gehörte; seit 1. Januar 2006 bildet es einen eigenständigen Stadtkreis.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 4038
1970 4455
1979 5085
1989 5220
2002 4673
2010 4791

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Werchneje Dubrowo befindet sich die Station Kossulino der Transsibirischen Eisenbahn (Streckenkilometer 1849 ab Moskau), die auf diesem Abschnitt 1885 eröffnet wurde und seit 1976 elektrifiziert ist. Westlich der Station zweigt die weiträumige südliche Güterumgehungsstrecke um Jekaterinburg ab.

An der Siedlung führt die dort autobahnartig ausgebaute föderale Fernstraße R351 (Teil der Europastraße 22) von Jekaterinburg nach Tjumen vorbei. Gut 2 km südwestlich des Ortes zweigt an einem Autobahndreieck die R354 nach Kurgan ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)