Wernborn

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Wernborn
Stadt Usingen
Wappen von Wernborn
Koordinaten: 50° 21′ 39″ N, 8° 34′ 16″ O
Höhe: 278 m ü. NN
Einwohner: 1606 (30. Jun. 2011)[1]
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 61250
Vorwahl: 06081
Karte
Lage von Wernborn in Usingen
Blick auf Wernborn

Wernborn ist ein Ortsteil der Stadt Usingen im Hochtaunuskreis in Hessen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wernborn liegt im östlichen Hintertaunus umgeben von Wald und Natur nahe dem Eichkopf. Das Dorf liegt im Naturpark Taunus. Durch seine zentrale und ruhige Lage, in ein Tal eingebettet, ist Wernborn ein beliebter Wohnort, mit zahlreichen Neubaugebieten.
Nachbarorte sind Eschbach (westlich), Maibach (nördlich) und Kransberg (südöstlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche (erbaut 1896–1897)

Wernborn wird erstmals im Jahr 1191 in einer Urkunde des Erzbischofs von Mainz als „Berenbrunnen“ erwähnt. Dieser Ort wurde jedoch später aufgegeben. Der Flurname „Im Alten Wernborn“ weist auf die Wüstung hin. Im Jahr 1354 erfolgt eine erneute urkundliche Erwähnung.

1525 ist eine Bitte des Dorfes um eine eigene Kirche überliefert. Dieser Wunsch wurde erst im Jahr 1596 mit dem Bau der Kirche erfüllt. 1892 fasste die Gemeinde den Beschluss, die alte Kirche abreißen zu lassen, um sie durch einen größeren Neubau zu ersetzen. Das neue Kirchengebäude wurde von 1896 bis 1897 nach Entwürfen von Friedrich Adler errichtet, wobei Teile der Inneneinrichtung der alten Kirche weiterverwendet wurden.[2]

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Wernborn am 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis nach Usingen eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Bierwirth: Der 800. Geburtstag von Wernborn. In: Jahrbuch des Hochtaunuskreises. 1993, ZDB-ID 2580038-3, S. 19–24.
  • Joachim Bierwirth: Das Wernborner Buch, Geschichte und Geschichten, 1191–1991

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wernborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mittlere Höhe von Wernborn: TK Kompass – Östlicher Taunus 840 – 1:50.000
  1. Stand 30. Juni 2011, Meldeamtsstatistik Stadt Usingen (PDF; 33 kB)
  2. Die katholische Kirche in Wemborn i.T. In: Zentralblatt der Bauverwaltung. Jg. 18, Nr. 16 (16. April 1898), urn:nbn:de:kobv:109-opus-31205, S. 184–185.
  3. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 274