Werner Ehrhardt (Dirigent)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Werner Ehrhardt

Werner Ehrhardt (* 1957 in Köln) ist ein deutscher Violinist und Dirigent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner Ehrhardt erhielt seine Ausbildung als Barockviolinist bei Franzjosef Maier in Köln und bei Sigiswald Kuijken, sowie im Dirigat bei Karl Heinz Bloemeke. Er ergänzte seine Studien bei Kato Havas und Renate Peter.

Werner Ehrhardt gastierte mit zahlreichen internationalen Orchestern, u.a. mit dem Staatsopernorchester Stuttgart, sowie in Genf, Luxemburg, Hamburg und Bern und arbeitete mit Solisten wie Daniel Hope, Viktoria Mullova, Uri Caine, Xavier de Maistre, Edita Gruberová, Chen Reiss, Christine Schäfer, Vesselina Kasarova, Nuria Rial, Simone Kermes, Daniel Müller-Schott, Eva Mei, Magdalena Kožená, Barbara Hendricks, Andreas Scholl, Olli Mustonen, Christiane Oelze, Thomas Zehetmair, Eva Mei, Yair Dalal, Laura Aikin, Valer Sabadus, Rafaela Milanesi, RIAS Kammerchor und Tölzer Knabenchor.

Als Gast konzertierte er unter anderem mit folgenden Orchestern: Staatsopernorchester Stuttgart, Berner Sinfonieorchester, Konzerthausorchester Berlin, Hamburger Sinfoniker, Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein, Stuttgarter Kammerorchester, L'Orchestre de Chambre de Genève, Zürcher Kammerorchester, Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz u. v. m.

1985 gründete Werner Ehrhardt das inzwischen renommierte Kammerorchester Concerto Köln. Unter seiner künstlerischen Leitung prägte er einen charakteristischen Interpretationsstil der historischen Aufführungspraxis. Unter seiner Leitung entstandenen zusammen mit internationalen Orchestern, dem Concerto Köln und seinem 2004 gegründeten Ensemble l'arte del mondo über 60 CD-Aufnahmen aus den Bereichen Oper, Oratorium und konzertant-sinfonischem Repertoire, die vielfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Unter den Einspielungen finden sich etliche Wiederentdeckungen vergessener Komponisten.

2007 erhielt Werner Ehrhardt mit dem Concerto Köln, einen Echo Klassik in der Kategorie „Alte Musik“ des Jahres für die Aufnahme »Il divino boemo« von Josef Mysliveček.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]