Werner Jörg Lüddecke

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Werner Jörg Lüddecke (* 10. Juni 1912 in Hannover; † 8. Mai 1986 in Ascona) war ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüddecke arbeitete als Reporter und Zeitungsredakteur in Kassel und Dresden sowie als Lektor in Berlin. Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft wurde er Autor und Redakteur beim NWDR. Er schrieb ab 1943 zahlreiche Romane, darunter Morituri, der 1963 verfilmt wurde, sowie zwei Hörspiele.

Zusammen mit Wolfgang Staudte lieferte er 1951 den Entwurf zu der Literaturverfilmung Das Beil von Wandsbek und verfasste ab 1953 Filmdrehbücher. Seine Drehbücher zu den während des Nationalsozialismus spielenden Produktionen Der 20. Juli (1955) und Nachts, wenn der Teufel kam (1957) brachten ihm jeweils einen Bundesfilmpreis ein.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1943: Damals am Kap Coross, Roman, Aufwärts Verlag
  • 1947: Schatten, Roman, Hamburg: Mölich
  • 1948: Hokuspokus im Busch, Hannover: Degener
  • 1952: Der Totosieger, Roman, Berlin: Staneck
  • 1961: Der Hund vom anderen Stern, Roman, Ehrenwirth
  • 1963: Morituri, Roman, Hestia Verlag (1965 von Bernhard Wicki verfilmt)
  • 1964: Donnerstag im Morgengrauen, Heyne 1143
  • 1964: Herrenpartie, Filmerzählung, Henschelverlag
  • 1965: Leben und leben lassen, Kriegsroman, Sigbert Mohn, Gütersloh
  • 1970: Blockadebrecher, Köln: Lingen (Neuausgabe von "Morituri")
  • 1971: Kreuzfahrt, kelter 197
  • 1974: Heimsuchung in Florenz, Bastei 14011
  • 1977: Lotos und Asche, Bergisch Gladbach: Bastei-Lübbe
  • 1981: Büffeltage, Bastei 14121
  • 1981: Westfront, Frankfurt am Main: Röderberg
  • 1983: Sardischer Sommer, Bastei 10270

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Aurich, Susanne Fuhrmann, Pamela Müller (Red.): Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896–1991. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Theater am Aegi vom 6. Oktober bis zum 24. November 1991. Gesellschaft für Filmstudien, Hannover 1991, S. 168f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]