Werner J. Patzelt

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Werner J. Patzelt (2016)

Werner Josef Patzelt (* 23. Mai 1953 in Passau) ist ein deutscher Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Vergleichende Politikwissenschaft. Er ist seit 1991 Professor an der TU Dresden.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akademischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1963 bis 1972 besuchte Patzelt das humanistische Gymnasium Leopoldinum Passau. Nach dem Abitur leistete er zwei Jahre Dienst bei der Bundeswehr; später wurde er bis zum Major der Reserve befördert.

Ab 1974 studierte Patzelt Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Straßburg sowie der University of Michigan in Ann Arbor und erlangte 1980 den akademischen Grad eines Magister Artium (M.A.) an der LMU München. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau, wo er 1984 bei Heinrich Oberreuter mit einer Arbeit über die Grundlagen der Ethnomethodologie zum Doctor Philosophiae (Dr. phil.) mit summa cum laude promoviert wurde. Nach einer sechsjährigen Beschäftigung als wissenschaftlicher Assistent habilitierte sich Patzelt 1990 mit einer Schrift über Abgeordnete und Repräsentation an der Universität Passau.

In den folgenden zwei Jahren lehrte er als Gastprofessor an der Universität Salzburg (1990) und an der Technischen Universität Dresden (1991), ehe er 1992 zum Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden berufen wurde. Seitdem besetzt Patzelt dort den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich. Einen Ruf an die Universität Münster lehnte er im Jahr 2000 ab. Patzelt ist Vertrauensdozent der Konrad-Adenauer-Stiftung, zu seinen akademischen Schülern gehören u. a. Jakob Lempp, Martin Thein und Christoph Meißelbach. Eckhard Jesse sprach von einer „Parlamentarismus-Schule“ um Patzelt.[1]

Patzelt ist in mehreren Gremien aktiv. Er ist Redakteur der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) und Studien zum Parlamentarismus (Nomos Verlag), Mitglied der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Mitglied bzw. Co-Chair (seit 2007) des IPSA-Research Committee of Legislative Specialists (RCLS), Kuratoriumsmitglied der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Mitglied des Sächsischen Kultursenats, Vorstandsmitglied der Stiftung HAUS der action 365 und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Instituts für sachunmittelbare Demokratie (DISUD). Er ist ferner Mitglied der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (und war deren IPSA-Beauftragter für zwei Wahlperioden von 2009 bis 2014), der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft, der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen, der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung und der International Political Science Association (gewähltes Mitglied des Executive Committee 2009–2014, seit 2016 ernanntes Mitglied als Koordinator der IPSA-Summer Schools in Sao Paolo, Mexico City, Singapur, St. Petersburg, Stellenbosch und Tunis). Er war bis zum Ablauf der entsprechenden Amtszeiten auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung in Dresden sowie des Kuratoriums des Deutschen Hygienemuseums in Dresden.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patzelt – zuvor parteilos – ist seit 1994 Mitglied der CDU.[2][3] Er gilt unter Wissenschaftlern und Journalisten als eher konservativ,[4] pflegt jedoch den Austausch mit Vertretern des gesamten politischen Spektrums. So trat er auch bei Veranstaltungen der PDS auf.[5] In einem Interview mit dem Magazin Cicero wies er auf das derzeitige Fehlen überzeugender Wirtschaftspolitiker und glaubwürdiger Konservativer in der Union hin.[6] Jahrelang warnte er vor dem Entstehen einer „Repräsentationslücke“ rechts von der CDU, forderte 2004 in einer von der Heinrich-Böll-Stiftung-Sachsen herausgegebenen Veröffentlichung gemeinsam mit Eckhard Jesse „eine stärkere Rechtsausrichtung der sächsischen CDU […], um der NPD die Themen streitig zu machen“, und argumentierte später ebenso beim Aufkommen von PEGIDA und der AfD.[7]

Ende März 2017 wurde ein Brandanschlag auf seinen Wagen verübt, vermutlich im Zusammenhang mit seinen öffentlichen Aussagen zu PEGIDA und zur AfD. In einem Bekennerschreiben bekannte sich die radikale Antifa zu dem Anschlag.[8]

Patzelt, der selbst nicht korporiert ist, hat gegenüber dem Korporationswesen keine Berührungsängste.[9] 2006 war er Festredner beim Burschentag in Eisenach und sprach auch sonst mehrfach bei Festveranstaltungen von Korporationen.[10] Er war in den Sommersemestern 2007 und 2008 sowie im Wintersemester 2010/11 Schirmherr der studentenhistorischen Vorlesungsreihe „Füxe, Kneipen und Couleur – Studentenverbindungen in Vergangenheit und Gegenwart“, die im Rahmen des Studium generale an der Technischen Universität Dresden stattfand.[9]

Tätigkeit als Musiker und Chorleiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patzelt ist als Kammermusiker und Solist (Violoncello) sowie als Chorleiter tätig. Er war von 1978 bis 2002 Gründer und musikalischer Leiter der Angather Chor- und Instrumentalwoche in Tirol. Seit 1998 ist er Leiter der alljährlichen Dresdner Chorwochenenden. Er leitet überdies die von ihm ebenfalls gegründete Schmochtitzer Musikwoche (im Kursangebot vom Arbeitskreis Musik in der Jugend) bei Dresden.[11] 2013 wurde er zum Vorsitzenden des Förderforums der Staatsoperette Dresden gewählt.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patzelt ist katholisch, verheiratet und hat zwei Kinder. Zudem ist Patzelt Mitglied der SG Dynamo Dresden.

Lehr- und Forschungstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner J. Patzelt beschäftigt sich in seinen Forschungen hauptsächlich mit der vergleichenden Analyse politischer Systeme, der Parlamentarismusforschung, direkter Demokratie, der politischen Kommunikation, der vergleichenden historischen Analyse politischer Institutionen sowie evolutionstheoretischen Modellen in der Politikwissenschaft. Seine daraus resultierenden Lehrbereiche an der TU Dresden umfassen die deutsche Politik (z. B. das politische System oder die Parteien), die vergleichende Regierungslehre (z. B. westliche Demokratien, totalitäre Regime, politische Eliten oder politische Opposition), die Parlamentarismusforschung, die sachunmittelbare Demokratie sowie die Methoden der Sozialwissenschaften.

Patzelt nahm im Rahmen seiner Forschungstätigkeit an mehreren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierten Projekten teil, wie etwa Rollenverhalten und Amtsverständnis bayerischer Parlamentarier (1988–1990), Abgeordnete in den neuen Bundesländern (1991–1993), Abgeordnete und Bürger (1994–1997), Wahlkreisarbeit und gesellschaftliche Vernetzung deutscher Parlamentarier (1996–1999), sowie an den Dresdner DFG-Sonderforschungsbereichen „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ (1997–2008) sowie – bis zum Auslaufen von dessen Finanzierung – „Transzendenz und Gemeinsinn“ (2009–2013).

Er lehrte außerhalb des deutschen Sprachraums an der École pratique des Hautes Études (Paris-Sorbonne), an der High School of Economics (Moskau) sowie bei IPSA-Sommerschulen in Stellenbosch, Ankara, Mexico City und St. Petersburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patzelt wurde 1985 für seine Dissertation Grundlagen der Ethnomethodologie mit dem Kulturpreis Ostbayern ausgezeichnet und erhielt 1994 für seine Habilitationsschrift Abgeordnete und Repräsentation den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages.

Positionen zu Pegida[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patzelt gehörte neben Hans Vorländer, Dieter Rucht und Franz Walter zu den ersten maßgeblichen Wissenschaftlern, welche die Pegida-Bewegung in Dresden empirisch untersuchten.[12] Obwohl die Ergebnisse nicht erkennbar voneinander abwichen, unterschieden sich die Studien in der „politischen Einfärbungen der Interpretationen“, wie Walter unter anderem feststellte.[12] Insbesondere Patzelt habe sehr „meinungsfreudig und zugespitzt“ vorgetragen.[12] Patzelts vier Studien vom Januar 2015, April/Mai 2015 und Januar 2016  (Face-to-face Interviews, Quotenstichprobe[10]), die relativ hohe Ausschöpfungsquoten aufwiesen, setzten sich durch eine „intensivere Analyse und Kommentierung“ der Ergebnisse von anderen Forschungsgruppen ab, so der Politikwissenschaftler und Soziologe Armin Pfahl-Traughber.[11] Patzelts Analyseergebnis, „PEGIDA-Demonstrationen sind nicht einfach eine Ansammlung von Rechtsextremisten. Vielmehr findet sich dort […] eine Menge von Leuten mit durchaus guter Bildung und ohne soziale Not, die ihren politischen Ort […] zwischen dem rechten Rand und der politischen Mitte bezogen haben“, wurde durch Pfahl-Traughber insoweit kritisch kommentiert, als dass es „sehr wohl auch hoch gebildete und materiell gut abgesicherte Rechtsextremisten“ gebe.[13] Patzelt hielt es für plausibel, dass die Demonstranten zeigen wollten, es handle sich „doch um einen Teil des ‚normalen Volks‘ […], nicht aber um Nazis, die man nun wirklich ausgrenzen müsste.“ Pfahl-Traughber konnte den Schlussfolgerungen nicht gänzlich folgen; er wollte nicht ausschließen, dass es sich bei den Pegida-Aktivisten nicht auch „um rechte Extremisten“ handeln könnte.[13] Ferner bezweifelte er, dass Patzelts Aufteilung vom Januar 2015, etwa in zwei Drittel „besorgte Gutwillige“, zumindest in der Entwicklung stimmig sei.[13] Die Selbsteinschätzungen von Pegida-Demonstranten, wie sie in Nachfolgestudien von Patzelt – durchgeführt im April/Mai 2015 und Januar 2016 mit einem erweiterten Fragebogen[14] – eingesammelt worden waren, seien eher erkenntnisarm, da Patzelts Forschergruppe „nicht mit den Kategorien der politikwissenschaftlichen oder soziologischen Extremismusforschung gearbeitet“ habe. Außerdem habe man „diffus[e] und wenig trennscharf[e] Kategorien“ verwendet.[14]

Seit dem Sommer 2016 ist die ausführliche Gesamtdarstellung von Patzelts Gesamtergebnissen verfügbar, ihrerseits beruhend auf vier Demonstrantenbefragungen, auf monatelangen Beobachtungsstudien, auf Analysen der während eines Jahres bei PEGIDA-Veranstaltungen gehaltenen Reden sowie der Nutzung der PEGIDA-Webseite und von Debatten zwischen PEIGDA-Anhängern und PEGIDA-Gegnern, die auf Facebook geführt wurden. Das alles erlaubt es, jene Kritik auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen.

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Studenten des Instituts für Politikwissenschaft der TU Dresden warfen im Januar 2015 Patzelt auf einem Flugblatt vor, „in der gesamten Pegida-Debatte mehr politischer Akteur denn Wissenschaftler“ zu sein und Pegida nicht nur zu analysieren, sondern mit ihr zu sympathisieren. Zwölf wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts distanzierten sich anschließend in einem öffentlichen Brief von Patzelts Kritik an den Anti-Pegida-Demonstrationen. Dieser „verkenne mit seinen Äußerungen zentrale Anliegen der Demonstrationen für Weltoffenheit“. Der Politologe Oliviero Angeli kritisierte, dass Patzelt „öffentlich fast ausschließlich über die Belange von Pegida-Anhängern redet, droht, zu deren Sprachrohr zu werden. Politikwissenschaftler sind keine hauptberuflichen Pegida-Versteher, sie müssen die Gesellschaft als Ganze in den Blick nehmen“. Anders als von Patzelt behauptet würden Pegida-Demonstranten auch nicht ausgegrenzt; auch seien nicht Gegendemos „für eine Zuspitzung der politischen Atmosphäre in Dresden verantwortlich“. Viele Wissenschaftler, die an Gegendemos teilgenommen hätten, würden sich von Patzelt zu Unrecht kritisiert fühlen. Patzelt bestätigte, seit Anfang Dezember zur Forschungs- und Kommentierungszwecken bei Pegida-Demos gewesen zu sein und erklärte sich offen für jegliche Diskussion. Er sei aber „nicht mitgelaufen, sondern habe […] die Stimmung der Teilnehmer beobachtet“. Er stellte alle jene kritischen Aussagen zu seiner Rolle als Analytiker und Kommentator von PEGIDA auf seine Facebook-Seite sowie auf seinen Blog wjpatzelt.de und setzte sich mit sämtlichen vorgebrachten Inhalten in ausführlichen eigenen Beiträgen auseinander.

Miro Jennerjahn, der als Abgeordneter für die Grünen im Sächsischen Landtag saß und Mitglied der Rechtsextremismuskommission seiner Partei ist, hielt Patzelt in einem Aufsatz vor, dass dieser nicht wissenschaftlich vorgegangen sei und „Teile des tatsächlichen Demonstrationsgeschehens“ ausgeblendet hätte, Patzelt agiere letztlich als „politischer Akteur [mit] Professoren-Titel“.[15]

Die Politikwissenschaftler Dirk Jörke und Veith Selk hielten den Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mai 2015) von Joachim Klose, Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung, und Werner J. Patzelt über die Die Ursachen des Pegida-Phänomens für eine „nüchterne Untersuchung der Genese“ von Pegida.[16] Patzelt sprach 2015 in der Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften, ähnlich wie der Soziologe Karl-Heinz Reuband, von „Repräsentationslücken“ im politischen System.[17]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • Einführung in die sozialwissenschaftliche Statistik. Oldenbourg, München/Wien 1985, ISBN 3-486-20036-4.
  • Sozialwissenschaftliche Forschungslogik. Einführung. Oldenbourg, München/Wien 1986, ISBN 3-486-20297-9.
  • Grundlagen der Ethnomethodologie. Theorie, Empirie und politikwissenschaftlicher Nutzen einer Soziologie des Alltags. Fink, München 1987, ISBN 3-7705-2444-6 (zugl. Diss., Univ. Passau, 1984).
  • Jugend im Bayerischen Wald. Profil einer Generation (= Regionale Forschungen, Bd. 1). Wissenschaftsverlag Rothe, Passau 1992, ISBN 3-927575-07-0.
  • Einführung in die Politikwissenschaft. Grundriss des Faches und studiumbegleitende Orientierung. Wissenschaftsverlag Rothe, Passau 1992 (7. Aufl.: 2013), ISBN 3-927575-97-6.
  • Abgeordnete und Repräsentation. Amtsverständnis und Wahlkreisarbeit. Wissenschaftsverlag Rothe, Passau 1993, ISBN 3-927575-31-3.
  • Abgeordnete und ihr Beruf. Interviews, Umfragen, Analysen. Mit einem Vorwort von Rita Süssmuth, Akademie-Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002413-5.
  • mit Gerlinde Back: Agape. Sinn und Form einer ökumenischen Laienliturgie. Verlag der action 365, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-941290-29-7.
  • Abgeordnete und ihr Beruf. Von wahren Vorurteilen und falschen Vorverurteilungen (= essentials). Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-05449-6.

Herausgeberschaften

  • Parlamente und ihre Symbolik. Programm und Beispiele institutioneller Analyse. Westdeutscher Verlag, Opladen 2001, ISBN 3-531-13530-9.
  • mit Roland Schirmer: Die Volkskammer der DDR. Sozialistischer Parlamentarismus in Theorie und Praxis. Westdeutscher Verlag, Opladen 2002, ISBN 3-531-13609-7.
  • Parlamente und ihre Funktionen. Institutionelle Mechanismen und institutionelles Lernen im Vergleich. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-531-13837-5.
  • mit Everhard Holtmann: Kampf der Gewalten? Parlamentarische Regierungskontrolle – gouvernementale Parlamentskontrolle. Theorie und Empirie. Hrsg. im Auftrag der Sektion "Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland" der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8100-4035-5.
  • Parlamente und ihre Macht. Kategorien und Fallbeispiele institutioneller Analyse (= Studien zum Parlamentarismus, Bd. 2). Nomos, Baden-Baden 2005, ISBN 3-8329-1588-5.
  • mit Martin Sebaldt, Uwe Kranenpohl: Res publica semper reformanda. Wissenschaft und politische Bildung im Dienste des Gemeinwohls. Festschrift für Heinrich Oberreuter zum 65. Geburtstag. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15393-3.
  • Evolutorischer Institutionalismus. Theorie und empirische Studien zu Evolution, Institutionalität und Geschichtlichkeit (= Politikwissenschaftliche Theorie, Bd. 3). Ergon-Verlag, Würzburg 2007, ISBN 3-89913-554-7.
  • mit Everhard Holtmann: Führen Regierungen tatsächlich?. Zur Praxis gouvernementalen Handelns. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 3-531-15229-7.
  • mit Stephan Dreischer: Parlamente und ihre Zeit. Zeitstrukturen als Machtpotentiale (= Studien zum Parlamentarismus, Bd. 10) Nomos, Baden-Baden 2009, ISBN 3-8329-4200-9.
  • Parlamente und ihre Evolution. Forschungskontext und Fallstudien (= Studien zum Parlamentarismus, Bd. 11) Nomos, Baden-Baden 2012, ISBN 3-8329-4276-9.
  • Die Machbarkeit politischer Ordnung. Transzendenz und Konstruktion (= Edition Politik, Bd. 8). Transcript, Bielefeld 2013, ISBN 3-8376-2247-9.
  • mit Joachim Klose: PEGIDA. Warnsignale aus Dresden (=  Social Coherence Studies, Bd. 3). Thelem, Dresden 2016, ISBN 3-945363-44-6.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otmar Jung: Direkte Demokratie als Herausforderung der Repräsentativen Demokratie: Eine Auseinandersetzung mit Werner J. Patzelt. In: German Studies Review 25 (2002) 2, S. 285–304.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Werner J. Patzelt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eckhard Jesse: Instruktive Analysen über Parlamente und ihre Macht. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 38, 2007, 1, S. 211–214, hier S. 214.
  2. Seite "Zur Person" auf Patzelts persönlichem Blog
  3. Gottfried Dominik: Eine Sache der Sachsen? Wer in Dresden regiert, muss auch aus Sachsen stammen? Veranstaltung des Ortsverbandes Blasewitz/Striesen mit Prof. Dr. Werner J. Patzelt. In: Die Dresdner Union. Nr. 2, 2008, S. 21 (cdu-dresden.de [PDF; 1,9 MB; abgerufen am 29. Februar 2012]).
  4. Rainer Kasselt: Der lange Schatten. In: Sächsische Zeitung, 23. April 2004, S. 10; Patrick Guyton: Trommeln für die CSU. In: Südwest Presse, 13. März 2013, S. 3; Uwe Backes, Eckhard Jesse: Editorial. In: Ders. (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 19. Jahrgang (2007), Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3168-1, S. 7–10, hier S. 9.
  5. Vgl. Michael Bartsch: Dresdner Politikwissenschaftler Patzelt für konsequenten Ausweg aus dem schlechten Ruf des Parlamentarismus. In: Leipziger Volkszeitung, 6. Januar 2004, S. 4.
  6. Vgl. Werner J. Patzelt: „Merkels präsidiale Glanzzeiten werden nicht wiederkehren“. In: Cicero, 29. Juli 2010.
  7. Vgl. NiP-Redaktionskollektiv: Die NPD im Sächsischen Landtag. Analysen und Hintergründe 2008. Hrsg. von der Heinrich Böll Stiftung Sachsen, Dresden 2008, S. 68, weiterdenken.de (PDF).
  8. PEGIDA – und wie ein Auto ins Brennen kam – etc.pp – patzelts politik. Abgerufen am 22. Januar 2018 (deutsch).
  9. a b Vgl. Ralf Prescher: Zum Geleit. In: Ders. (Hrsg.): Füxe, Kneipen und Couleur. Studentenverbindungen in Vergangenheit und Gegenwart. Band 1, akadpress, Essen 2011, ISBN 978-3-939413-19-6, S. 3–4; Werner J. Patzelt: Zur Einführung: Studentenverbindungen in Vergangenheit und Gegenwart. In: Ralf Prescher (Hrsg.): Füxe, Kneipen und Couleur. Studentenverbindungen in Vergangenheit und Gegenwart. Band 1, akadpress, Essen 2011, ISBN 978-3-939413-19-6, S. 9 ff.
  10. Rita Specht: Wir sind nicht eingeladen worden. Burschentag mit Debatten über Studiengebühren, Fußball und einer Podiumsdiskussion. In: Thüringische Landeszeitung, 8. Juni 2006, S. ZAEI108; Jensen Zlotowicz: Über Patriotismus besser aufklären Burschentag mit Festakt und Festrede auf der Wartburg. In: Thüringische Landeszeitung, 10. Juni 2006, S. ZAEI310.
  11. Musikwoche Schmochtitz Chorwochenende Dresden. Abgerufen am 22. Januar 2018 (deutsch).
  12. a b c Lars Geiges, Stine Marg, Franz Walter: Pegida. Die schmutzige Seite der Zivilgesellschaft? Transcript, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3192-0, S. 65.
  13. a b Armin Pfahl-Traughber: Pegida als neue Protestbewegung von „rechts“. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, S. 154–171, hier S. 163 f.
  14. Armin Pfahl-Traughber: Pegida als neue Protestbewegung von „rechts“. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, S. 154–171, hier S. 170.
  15. Miro Jennerjahn: Sachsen als Entstehungsort der völkisch-rassistischen Bewegung PEGIDA. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 533–558, hier S. 549 f.
  16. Dirk Jörke, Veith Selk: Der hilflose Antipopulismus. In: Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft, 43 2015, 4, S. 484–500, hier S. 485.
  17. Eckhard Jesse: Wie gefährlich ist Extremismus? Gefahren durch Extremisten, Gefahren durch Demokraten für den demokratischen Verfassungsstaat. In: Ders. (Hrsg.): Wie gefährlich ist Extremismus? Gefahren durch Extremismus, Gefahren im Umgang mit Extremismus (= Zeitschrift für Politikwissenschaft. Sonderheft 2015/I). Nomos, Baden-Baden, ISBN 978-3-8487-1126-0, S. 7–34, hier S. 26.