Werner Radspieler

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Werner Radspieler (* 13. August 1938 in Nürnberg) ist emeritierter Weihbischof in Bamberg.

Leben[Bearbeiten]

Radspieler wuchs in Eichstätt auf, wo er bis die Grundschule und das Gymnasium besuchte. 1954 kehrte seine Familie nach Nürnberg zurück, wo er 1958 das Abitur ablegte. Im Anschluss daran studierte er in Bamberg Theologie und wurde am 8. März 1964 ebenda zum Priester geweiht. Zunächst war er Kaplan in Neustadt an der Aisch und in Fürth sowie Präfekt am Bamberger Ottonianum, ehe er Pfarrer von Heroldsbach wurde (16. November 1969). Von 1972 bis 1977 unterrichtete er das Fach Katholische Religion am E.T.A-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg. Am 1. Januar 1975 folgte die Ernennung zum Domvikar und Domprediger in Bamberg.

Mit Wirkung zum 1. August 1977 berief Erzbischof Elmar Maria Kredel Radspieler ins Domkapitel und wurde Hauptabteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit. Am 7. November 1986 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Thugga und zum Weihbischof im Erzbistum Bamberg. Die Bischofsweihe spendete ihm der Bamberger Diözesanbischof Elmar Maria Kredel am 21. Dezember 1986. Mitkonsekratoren waren der Bamberger Altbischof Josef Schneider und Weihbischof Martin Wiesend.

Zweimal war Radspieler Diözesanadministrator und zwar vom 1. April 1994 bis 28. Mai 1995 und vom 3. Juli 2001 bis 20. September 2002. Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz war er bis 1996 als Mitglied der Publizistischen Kommission verantwortlich für Medien und als solcher im Aufsichtsrat des Weltbild-Verlags (1989–1993) tätig. Vom 28. September 2000 bis 28. September 2006 war er Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge. Radspieler war Dompropst des Metropolitankapitels des Erzbistums Bamberg. [1]

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag im caritativen Bereich. Radspieler gehört der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz an. Vom 1. April 1996 bis 30. September 2008 war er Vorsitzender des Caritasverbandes der Erzdiözese Bamberg.

Am 9. September 2013 nahm Papst Franziskus Radspielers altersbedingtes Rücktrittsgesuch an. Er lebt heute als Emeritus in Nürnberg.[2]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Vielseitig, aber immer bescheiden. In: Heinrichsblatt Bamberg, Nr. 32, 11. August 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der neue Wiesentbote vom 22. Dezember 2006
  2. Lebenslauf auf der Seite des Erzbistums Bamberg