Werste

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Werste
Koordinaten: 52° 13′ 23″ N, 8° 46′ 46″ O
Höhe: 56 m ü. NN
Fläche: 6,28 km²
Einwohner: 5254 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 837 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32549
Vorwahl: 05731
Bad Oeynhausen (Stadtzentrum) Dehme Eidinghausen Lohe Rehme Volmerdingsen Werste WulferdingsenKarte
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Lage von Werste in Bad Oeynhausen

Werste (plattdeutsch: Weuste) ist ein Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werste liegt südlich des Wiehengebirges. Im Osten grenzt Werste an den Stadtteil Eidinghausen, im Norden an den Stadtteil Volmerdingsen, im Westen an den Kreis Herford und im Süden liegt, getrennt durch die Werre, die Bad Oeynhauser Kernstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortszentrum von Werste, an der Südseite der Werster Straße, befindet sich (vor Haus-Nr. 128) ein ca. 5000 Jahre altes jungneolitisches Großsteingrab - das einzige in der Region Ostwestfalen. Es handelt sich um eine Rekonstruktion aus den Jahren 1926 und 1979 unter Verwendung der originalen Findlinge. Das Originalgrab wurde undokumentiert im 18./19. Jahrhundert versetzt und damit zerstört.

Anlässlich der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Werste mit einer Gesamtfläche von rund 6,29 km² sowie 6111 Einwohnern nach Bad Oeynhausen eingemeindet.[1] Vorher gehörte sie zum Amt Rehme, dessen Amtssitz sich in Werste befand, im Kreis Minden. Im Jahr 2006 hatte Werste 7036 Einwohner.

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Schule wurde in Werste im Jahre 1885 eingeweiht. 1930 wurde ein Neubau errichtet, der auch heute noch genutzt wird. Nach der Schulreform wurde die Schule ab 1968 als Grundschule weitergeführt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Werre kurz vor dem Wehr

Im Süden des Stadtteils (Werster Masch) liegt das Werre-Wehr. Kurz vorher fließt die Werre seenartig ruhig und breit dahin. Im Sielpark existiert ein Gradierwerk, welches eine ähnliche Bauweise besitzt wie das in Bad Salzuflen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Turngemeinschaft Werste von 1961 e.V. und die SV Eidinghausen-Werste e.V sind die örtlichen Sportvereine.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bartling, Gerhard: Das Steinkammergrab in Werste II. Wiederentdeckung, Sicherstellung und Wiederaufbau des verlorenen Kulturdenkmals. Beiträge zur Heimatkunde der Städte Löhne und Bad Oeynhausen 5, 1978

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werste im Kulturatlas Westfalen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 115.