Westfrankenbahn

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Westfrankenbahn
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Basisinformationen
Unternehmenssitz Aschaffenburg
Webpräsenz www.westfrankenbahn.de
Bezugsjahr 2006
Eigentümer DB RegioNetz
Mitarbeiter 350
Linien
Spurweite 1.435 mm

Eisenbahn

Anzahl Fahrzeuge
Triebwagen 18 BR 642, 34 BR 628
Statistik
Fahrgäste täglich ca. 17.300 [1]
Fahrleistung jährlich 3,6 Mio Zugkilometer
Haltestellen 91, davon 50 eigene
Länge Liniennetz
Eisenbahnlinien 401 km, davon 204 km eigene Infrastrukturdep1
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe Schöllkrippen
218 105-5 der Westfrankenbahn in Aschaffenburg

Die am 1. Januar 2006 gegründete Westfrankenbahn (WFB) (früher auch WestFrankenBahn) ist das fünfte RegioNetz der Deutschen Bahn AG, bei dem im westlichen Teil der Region Franken die Bereiche Infrastruktur, Stationen, Betrieb, Service und Verkauf unter einem Dach zusammengefasst sind.

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen pachtete die Maintalbahn, die Taubertalbahn und die Bahnstrecke Seckach–Miltenberg vom Mutterkonzern und betreibt zusätzlich den Personenverkehr auf den DB-Strecken Crailsheim–Heilbronn und WürzburgLauda (Abschnitt der Frankenbahn) und weiter nach Bad Mergentheim. Die gesamte von der Westfrankenbahn befahrene Streckenlänge beträgt 401 Kilometer, davon sind 204 Kilometer eigene Infrastruktur.[1] Jährlich wird eine Verkehrsleistung von 3,6 Millionen Zugkilometern erbracht.

Angaben im Artikel zu geplantem Güterverkehr sowie geplanten Investitionen datieren aus dem Jahre 2006; dies bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Mit Stand 2006 stellt die Westfrankenbahn sicher, dass auf ihren Strecken künftig wieder Güterverkehr möglich ist.[2]

Der Sitz der Profitcenterleitung befindet sich in Aschaffenburg. Von hier aus wird der Personenverkehr auf folgenden Strecken betrieben:

Für den Betrieb stehen der Westfrankenbahn 34 Dieseltriebwagen der Baureihe 628, 18 der Baureihe 642 und eine Diesellokomotive der DB-Baureihe 218 zur Verfügung, nämlich die 218 460. Gewartet werden die Triebwagen in der Werkstatt der Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft mbH in Schöllkrippen, die von der Westfrankenbahn angemietet wurde.

Die neue Gesellschaft will von 2006 bis 2025 rund 134 Millionen Euro in die Verbesserung der Schieneninfrastruktur investieren, außerdem sollen ab 2008 neue Triebwagen beschafft werden. Die WFB will sich auch im Güterverkehr betätigen, z. B. zum Hafen Aschaffenburg.[3]

Die Westfrankenbahn entwickelte für ihre Stationen eine dreizeilige Version der Dynamischen Schriftanzeiger, auf dem auch die nächsten Zugabfahrten angezeigt werden.[4]

Fahrgastbeirat der Westfrankenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Fahrgastbeirat wurde im April 2016 gegründet, und soll die Westfrankenbahn zukünftig dabei unterstützen, den Betriebsablauf und den Service zu verbessern. Die ehrenamtlichen Mitglieder sind alle Kunden der Westfrankenbahn, bspw. Pendler, Gelegenheitsfahrer und Rentner. Der Beirat trifft sich drei Mal jährlich um über neue Projekte oder Betriebsstörungen zu informieren und beraten und nimmt darüber hinaus auch an öffentlichen Veranstaltungen der Westfrankenbahn teil.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Zahlen, Daten, Fakten auf westfrankenbahn.de, abgerufen am 19. April 2016
  2. Magazin „der schienenbus“, Heft 6/2006, Seite 77 – Streckenmeldung Kursbuchstrecke 709
  3. http://www.regionalverkehr.de/pages/rv_meld_060413.htm
  4. Fahrgastinformation wird an kleinen Stationen groß geschrieben. In: Kundenmagazin WFB-Takt 01/2016. Abgerufen am 14. März 2017 (deutsch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]