Westeifel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ungefähre Lage der Westeifel

Unter der Bezeichnung Westeifel[1] wird jener Teil der Eifel subsumiert, der im Umkreis der Stadt Prüm bis zur Grenze von Belgien und Luxemburg liegt. Er ist jedoch geografisch nicht klar definiert (er deckt sich zu etwa 60 % mit der Schneeeifel), während die Geologie den Nordteil des entsprechenden Gebietes der Vulkaneifel zuordnet und den Südteil der Südeifel.

Die Gipfelflur erreicht etwas größere Höhen als die Vulkaneifel, ist jedoch meist sanfter geformt.
Geografisch-topologisch kann man drei Bereiche unterscheiden:

  • Schneifel – Gipfel (699,1 m) nahe Schwarzem Mann (697,8 m), Gebirgszug nahe der belgischen Grenze
  • belgische Eifel – kein einheitlich verwendeter Begriff
  • Islek (im Südwesten) – bis zur deutsch-luxemburgischen Grenze

Die Region ist im Norden (Schneifel u. U.) nur dünn besiedelt, wird aber von der Autobahn 60 nach Malmedy durchschnitten. Sie ist stark bewaldet und hat etwas Bedeutung für den Bergbau (siehe Bleialf). Im Südteil – im Tal der Prüm und ihren Seitentälern – herrscht dichtere Besiedlung und etwas Fremdenverkehr, was durch die Ferienstraße Südeifel und die Grüne Straße Eifel-Ardennen gefördert wird. Dieser Landstrich gehört zum Deutsch-Luxemburgischen Naturpark.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Naturräume der Westeifel in naturräumlicher Haupteinheit Nr. 28:
    Ewald Glässer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 122/123 Köln/Aachen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1978. → Online-Karte (PDF; 8,7 MB);
    Heinz Fischer, Richard Graafen: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 136/137 Cochem. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1974. → Online-Karte (PDF; 5,6 MB)

Literatur und Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]