Westenbrügge

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Westenbrügge ist ein mindestens 800 Jahre altes Gutsdorf zwischen Kröpelin und Neubukow in Mecklenburg. Es wurde am 13. Juni 2004 nach Biendorf eingemeindet[1] und gehört zum Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf wurde während der Ostsiedlung gegründet, nach dem Niedergang des nahen Klosters Parchow im Slawenaufstand. Erstmals wurde Westenbrügge 1318 urkundlich erwähnt.

Seinen Namen bekam das Dorf von einer Brücke über den Hellbach, über die zur Zeit der Hanse und noch bis zum Bau der B 105 im Jahr 1836 der wichtigste Landhandelsweg von Rostock nach Wismar verlief.

Am 1. Juli 1950 wurde die bisher eigenständige Gemeinde Parchow eingegliedert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche in Westenbrügge

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit September 2013 wird auf der Wiese vor dem Westenbrügger Gemeindehaus jährlich zum Sommerausklang ein „Wiesnfest“ gefeiert. Initiiert wurde das Fest vom Hexen-Club und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.[2]

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehrsanbindung besteht heute durch den Bahnhof Sandhagen direkt vor dem Ort und die B 105 in weniger als einem Kilometer Entfernung.

Die Ostsee-Strände von Rerik oder Kühlungsborn, Bad Doberan oder die Bundesautobahn 20 sind jeweils 15 Autominuten vom Ort entfernt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max von Prollius, mecklenburgischer Staatsminister, wurde 1826 in Westenbrügge geboren.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  2. Ostsee-Zeitung: Wer aktualisiert nun Wikipedia? 24. August 2017, abgerufen am 19. Oktober 2017.

Koordinaten: 54° 2′ N, 11° 44′ O