Westendorf (Landkreis Ostallgäu)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Westendorf
Westendorf (Landkreis Ostallgäu)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Westendorf hervorgehoben

Koordinaten: 47° 56′ N, 10° 43′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Verwaltungs­gemeinschaft: Westendorf
Höhe: 688 m ü. NHN
Fläche: 11,93 km2
Einwohner: 1816 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 152 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87679
Vorwahl: 08344
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 182
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kaltentaler Str. 1
87679 Westendorf
Website: www.gemeinde-westendorf.de
Bürgermeister: Fritz Obermaier (Vereinigte Wgr./Überp.Wgr.Dös.)
Lage der Gemeinde Westendorf im Landkreis Ostallgäu
ÖsterreichKempten (Allgäu)Landkreis OberallgäuKaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis UnterallgäuLandkreis Garmisch-PartenkirchenLandkreis Weilheim-SchongauLandkreis Landsberg am LechRettenbach am AuerbergWestendorf (Landkreis Ostallgäu)Wald (Schwaben)Waal (Schwaben)UntrasriedUnterthingauHalblechStöttwangStötten am AuerbergSeegSchwangauRückholzRuderatshofenRoßhauptenRonsbergRieden (bei Kaufbeuren)Rieden am ForggenseePfrontenPforzenOsterzellOberostendorfObergünzburgNesselwangMauerstettenMarktoberdorfLengenwangLechbruck am SeeLamerdingenKraftisriedKaltentalJengenIrseeGünzachHopferauGörisriedGermaringenFüssenFriesenriedEisenberg (Schwaben)EggenthalBuchloeBidingenBaisweilBiessenhofenAitrangKarte
Über dieses Bild
Westendorf von Südosten
Südlicher Ortseingang von Westendorf
Rathaus in Westendorf
Antoniuskapelle bei Dösingen

Westendorf ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Westendorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aus den Orten Dösingen und Westendorf bestehende Gemeinde Westendorf liegt am Rand des Allgäus, rund elf Kilometer östlich von Kaufbeuren, im nördlichen Teil des Landkreises Ostallgäu.

Die Gemeinde hat drei amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westendorf gehörte zur Freien Reichsstadt Kaufbeuren. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zum Kurfürstentum Bayern. Im Jahr 1818 wurde die Gemeinde durch das Gemeindeedikt im Königreich Bayern gegründet.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dösingen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0946 Einwohner[3]
  • 1970: 1038 Einwohner[3]
  • 1987: 1389 Einwohner
  • 1991: 1496 Einwohner
  • 1995: 1640 Einwohner
  • 2000: 1774 Einwohner
  • 2005: 1857 Einwohner
  • 2010: 1816 Einwohner
  • 2015: 1853 Einwohner

Westendorf wuchs von 1988 bis 2008 um 387 Einwohner bzw. ca. 27 %. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1425 auf 1816 um 391 Einwohner bzw. um 27,4 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister und Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Fritz Obermaier (Vereinigte Wählergruppe Westendorf / Überparteiliche Wählergruppe).

In der Wahlperiode 2014–2020 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, zwei Frauen und zehn Männer.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein mit drei goldenen Ballen belegter schwarzer Schrägbalken, beseitet von je einem sechsstrahligen roten Stern

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sechs, im produzierenden Gewerbe 126 und im Bereich Handel und Verkehr acht sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 87 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 561. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 651 ha, davon waren 511 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1. März 2017):

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TSV Westendorf ist durch seine erfolgreichen Ringer überregional bekannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Westendorf (Allgäu) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Westendorf in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 17. August 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.
  4. http://www.gemeinde-westendorf.de/westendorf/verwaltung/gemeinderat/