Westerfilde

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Westerfilde
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 33′ 0″ N, 7° 23′ 0″ O
Höhe: 81 m ü. NN
Fläche: 3,05 km²
Einwohner: 6997 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 2.296 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1928
Postleitzahl: 44357
Vorwahl: 0231
Statistischer Bezirk: 96
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Über dieses Bild
Lage von Westerfilde in Dortmund

Westerfilde ist der Statistische Bezirk 96 und zugleich ein Stadtteil im Nordwesten der kreisfreien Großstadt Dortmund. Er gehört zum Stadtbezirk Mengede.

Der heutige Dortmunder Stadtteil Westerfilde existierte, wie eine Urkunde belegt, schon im späten 13. Jahrhundert, vermutlich als kleine Bauerngemeinde. Bis zum Beginn des Industriezeitalters, das in Westerfilde mit dem Abteufen der Zeche Westhausen im Jahr 1873 begann, sind die naheliegenden Schlösser Haus Westhusen und Haus Bodelschwingh erwähnenswert.

Am 1. April 1928 wurde Westerfilde nach Dortmund eingemeindet.[2]

Die heute noch erhaltenen Gebäude der Zeche Westhausen zählen zu den architektonisch bedeutsamsten im gesamten Ruhrgebiet und sind ein wichtiger Bestandteil der Route der Industriekultur.

Im Stadtteil befindet sich westlich der Bundesautobahn 45 der bekannte Biergarten Tante Amanda.

Sportlicher Bestandteil der Geschichte Westerfildes ist der Sportverein Germania Westerfilde-Bodelschwingh. Die Fußballabteilung spielt in der Kreisliga A in Dortmund.

Westerfilde gehört aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, die im Vergleich zum stadtweiten Durchschnitt nahezu doppelt so hoch ist[3], und einem relativ geringen Durchschnittseinkommen zu den 13 sozial-benachteiligten Stadtteilen Dortmunds.

Der Ort ist vor allem in Zentrumsnähe durch einen relativ hohen Anteil an größeren Mehrfamilienhäusern geprägt. Die in den 1970er Jahren entstandene „Großwohnsiedlung Speckestraße“ galt lange Zeit als sozialer Brennpunkt. Doch mittlerweile beginnen die neuen Eigentümer, dem Renovierungsstau der Siedlung durch umfangreiche Modernisierungen entgegenzuwirken. Im südlichen Bereich Westerfildes und am westlichen Ortsrand befinden sich überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2017 lebten 6.997 Einwohner in Westerfilde.

Struktur der Westerfilder Bevölkerung:

  • Minderjährigenquote: 25,7 % (Dortmunder Durchschnitt: 19,4 %) [4]
  • Altenquote: 29,7 % (Dortmunder Durchschnitt: 30,0 %) [5]
  • Ausländeranteil: 26,5 % (Dortmunder Durchschnitt: 17,7 %) [6]
  • Arbeitslosenquote: 16,5 % (Dortmunder Durchschnitt: 11,0 %) [7]

Das durchschnittliche Einkommen in Westerfilde liegt etwa 15 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einw.
1987 7540
2003 7151
2008 6397
2013 6775
2016 7073
2017 6997

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dortmund-Westerfilde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (PDF-Datei)
  2. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 294.
  3. http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Spezial-Diese-Daten-zur-Arbeitslosigkeit-in-Dortmund-sollten-Sie-kennen;art930,2241013
  4. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  5. Bevölkerungsstrukturen Jahresbericht 2016 (PDF-Datei)
  6. Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31.12.2017 (PDF-Datei)
  7. Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30.06.2017 (PDF-Datei)