Westerwaldkreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Westerwaldkreises Deutschlandkarte, Position des Westerwaldkreises hervorgehoben50.557.87Koordinaten: 50° 33′ N, 7° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Montabaur
Fläche: 988,73 km²
Einwohner: 198.704 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: WW
Kreisschlüssel: 07 1 43
Kreisgliederung: 192 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Peter-Altmeier-Platz 1
56410 Montabaur
Webpräsenz: www.westerwaldkreis.de
Landrat: Achim Schwickert (CDU)
Lage des Westerwaldkreises in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Der Westerwaldkreis ist eine Gebietskörperschaft in der Rechtsform eines Landkreises im nördlichen Rheinland-Pfalz und liegt zwischen der Region Köln/Bonn und der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Sitz der Kreisverwaltung und zugleich größte Stadt ist Montabaur. Der Kreis entstand im Jahr 1974 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Gebiets- und Verwaltungsreform aus den gleichzeitig aufgelösten Landkreisen Unterwesterwaldkreis (mit Sitz in Montabaur) und Oberwesterwaldkreis (mit Sitz in Westerburg).

Geographie[Bearbeiten]

Die Fläche des Westerwaldkreises beträgt laut Kreisverwaltung[2] 988,96 und gemäß Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz[3] 988,97 Quadratkilometer. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 44 und die West-Ost-Ausdehnung 40 Kilometer. Die höchste Erhebung ist die Fuchskaute mit 657 m ü. NN, der niedrigste Punkt mit 150 m befindet sich im Gelbachtal unterhalb von Dies, einem Ortsteil von Gackenbach.

Lage[Bearbeiten]

Der Westerwaldkreis befindet sich im nördlichen Rheinland-Pfalz, unweit des Dreiländerecks mit Hessen und Nordrhein-Westfalen. Der Landkreis erstreckt sich über den Westerwald nordöstlich von Koblenz. Er ist relativ dünn besiedelt. Größere Flüsse sind die Nister, die Wied und die Sayn, die jedoch schon wenige Kilometer nach der Quelle das Kreisgebiet verlassen.

Klima[Bearbeiten]

Der Westerwald hat trotz seiner relativ geringen Höhe ein für Mittelgebirge typisches Reizklima.[4] Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt zwischen 6,5 und 8,5 Grad Celsius. Durchschnittlich beträgt der jährliche Niederschlag zwischen 780 und 1300 Millimeter. Rund 40 Prozent des Landkreises sind bewaldet.[2]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Westerwaldkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an den Kreis Siegen-Wittgenstein (in Nordrhein-Westfalen) an die Landkreise Lahn-Dill-Kreis und Limburg-Weilburg (beide in Hessen) sowie an den Rhein-Lahn-Kreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an die Landkreise Mayen-Koblenz, Neuwied und Altenkirchen (Westerwald) (alle in Rheinland-Pfalz).

Geschichte[Bearbeiten]

Das heutige Kreisgebiet war vor 1800 in zahlreiche Herrschaftsgebiete aufgeteilt, wovon das Kurfürstentum Trier und das Fürstentum Nassau-Oranien die größten Anteile hatte. Danach kam das Gebiet ab 1806/1815 an das Herzogtum Nassau und 1866 wurde es von Preußen annektiert. Danach entstanden die drei Landkreise Unterwesterwaldkreis (Sitz in Montabaur), Oberwesterwaldkreis (Sitz in Bad Marienberg) und Westerburg. 1932 wurde der nördliche Teil des Landkreises Westerburg mit der Stadt Westerburg dem Oberwesterwaldkreis angegliedert, dessen Kreissitz von Bad Marienberg nach Westerburg verlegt wurde. Der südliche Teil des Landkreises Westerburg kam an den Unterwesterwaldkreis. Die Kreise gehörten zum Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau. 1946 kamen beide Landkreise zu Rheinland-Pfalz und gehörten dort zunächst zum Regierungsbezirk Montabaur. Nach dessen Auflösung 1968 wurden beide Kreise dem Regierungsbezirk Koblenz zugeordnet. Im Rahmen der Kreisreform wurden beide Kreise zum 16. März 1974 zum heutigen Westerwaldkreis vereinigt (mit Ausnahme von Arzbach, welches heute zum Rhein-Lahn-Kreis gehört, und Stromberg, heute Stadtteil von Bendorf im Landkreis Mayen-Koblenz).[5]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bewohner werden im Allgemeinen als Westerwälder bezeichnet, die Einheimischen bezeichnen sich selbst als Wäller bzw. Basaltköppe,[6] da sie als dickköpfig gelten und in einer sehr basaltreichen Region leben. Per 31. Dezember 2013 zählte der Westerwaldkreis 198.704 Einwohner.[1] Die Bevölkerungsdichte bezifferte sich am Stichtag auf 201 Einwohner pro Quadratkilometer. Ende 2013 gab es im Landkreis mehr Frauen (50,5 Prozent) als Männer (49,5 Prozent).[3] Der Altenquotient übertrifft mit 32,5 Prozent den Jugendquotienten (32,1 Prozent) leicht.

Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit) belief sich am 31. Dezember 2013 auf 6,2 Prozent (12.263 Personen).[3] Zu den am stärksten vertretenen Nationalitäten zählen vornehmlich Einwohner aus der Türkei, Polen, Italien, dem Kosovo, Russland, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, den Niederlanden und Kroatien.

Im März 2015 verzeichnete der Landkreis eine Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent (4651 Personen).[7]

Politik[Bearbeiten]

Politisch ist der Westerwaldkreis konservativ ausgerichtet. Dies ist auf die starke Position der CDU zurückzuführen, die mit Abstand stärkste Kraft ist und bei der jüngsten Kreistagswahl weitere Stimmen für sich gewinnen konnte, während Parteien des linken Spektrums keine bzw. lediglich marginale Gewinne verzeichnen konnten. Zudem konnte die NPD bei der Kreistagswahl 2009 einen Sitz für sich beanspruchen.

Kreistagswahl 2014[8]
Wahlbeteiligung: 58,3 %
 %
50
40
30
20
10
0
28,9 %
(± 0,0 %p)
44,9 %
(+2,0 %p)
7,4 %
(+1,4 %p)
3,8 %
(-4,5 %p)
3,6 %
(+0,9 %p)
11,5 %
(+2,0 %p)
2009

2014

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
j gewichtetes Ergebnis aufgrund personalisierter Verhältniswahl
Kreishaus in Montabaur – Sitz der Kreisverwaltung
Flagge des Westerwaldkreises

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag des Westerwaldkreises besteht aus 50 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählten ehrenamtlichen Kreistagsmitgliedern und dem Landrat als Vorsitzenden. Nach der letzten Kreistagswahl am 25. Mai 2014 ergibt sich folgende Sitzverteilung.[8]

Jahr SPD CDU Grüne FDP Linke NPD FWG Gesamt
2014 14 22 4 2 2 6 50
2009 15 21 3 4 1 1 5 50
2004 14 26 3 2 5 50
1999 18 24 2 2 4 50
  • Freie Wählergruppe Westerwald (FWG) e. V.

Aufgrund der Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Wahlsystems bei den Kommunalwahlen (personalisierte Verhältniswahl) sind die in der Grafik dargestellten prozentualen Stimmanteile als „gewichtete Ergebnisse“ ausgewiesen, die das Wahlverhalten nur rechnerisch wiedergeben können.[9]

Landrat[Bearbeiten]

Seit dem 11. Oktober 2009 hat Achim Schwickert (CDU) die Funktion des Landrates für eine Amtsdauer von acht Jahren inne, ist zudem Behördenleiter und Vorsitzender des Kreisvorstandes, Vorsitzender des Kreistages und Außenvertreter des Kreises. Als Vertreter des Landrates zählen die Mitglieder des Kreisvorstandes Kurt Schüler (erster Kreistagsabgeordneter) sowie Ulrich Keßler und Thomas Roth (beide Kreistagsabgeordnete).

Kreisverwaltung[Bearbeiten]

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises besteht aus drei Dezernaten und neun Abteilungen (davon eine als Eigenbetrieb).[2] Den Abteilungen sind zahlreiche Referate und Fachbereiche untergeordnet.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Westerwaldkreis
Blasonierung:

„In Silber ein grüner Schrägbalken; unten wachsend sieben silbern berandete, sechseckige schwarze Basaltsäulen von unterschiedlicher Höhe, oben eine zylindrische, altdeutsche blaue Kanne mit silbernen Riffeln und drei ovalen silbernen Medaillons.“

Beschreibung:

Die sieben Basaltsäulen stehen für die sieben Verbandsgemeinden, in denen Basalt und Quarz vorkommt, während die Kanne mit den drei Medaillons die drei Verbandsgemeinden des sogenannten Kannenbäckerlandes symbolisiert, in denen das Töpferhandwerk und die keramische Industrie beheimatet sind. Der grüne Schrägbalken symbolisiert den Erholungswert des Kreises mit seinen Wäldern und Wiesen. Das Wappen wurde per 2. Februar 1976 genehmigt.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt zählt der Westerwaldkreis zu den wirtschaftsstärksten Landkreisen in Rheinland-Pfalz.[10] 2010 wurden im Landkreis nominal 5,4 Milliarden Euro erwirtschaftet – dies stellt die höchste Quote in allen rheinland-pfälzischen Landkreisen dar. Die Stadt Montabaur und die Verbandsgemeinde Wallmerod weisen jeweils die höchste Pro-Kopf-Kaufkraft im Landkreis auf und liegen mit ihren Werten über dem Bundesdurchschnitt.[11]

2012 pendelten rund 29.000 Menschen über den Westerwaldkreis hinaus zur Arbeit, während rund 17.000 Menschen in den Landkreis zu ihrem Arbeitsplatz einpendelten. Der Großteil jener Arbeitnehmer, die das Kreisgebiet verließen, fuhr vornehmlich nach Koblenz, in den hessischen Landkreis Limburg-Weilburg und in den Landkreis Altenkirchen (Westerwald). Die Einpendler stammen insbesondere aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Rhein-Lahn-Kreis.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Ein ICE 3 passiert ohne Halt den Bahnhof Montabaur.

Die verkehrsferne Gegend des Westerwaldes wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts von Bahnlinien erschlossen, die – bis auf eine Kleinbahn – von der Preußischen Staatsbahn erbaut wurden. Seit 2002 ist der Westerwald durch den ICE-Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main an das nationale und internationale Fernverkehrsnetz angeschlossen. Der ICE verbindet gen Südosten den Bahnhof Limburg Süd in neun Minuten, den Frankfurter Flughafen-Fernbahnhof in rund 30 und den Frankfurter Hauptbahnhof in 45 Minuten. In entgegengesetzter Richtung verbindet der ICE den Bahnhof Siegburg/Bonn in knapp 20 Minuten, den Kölner Hauptbahnhof in rund 40 Minuten und Brüssel in zweieinhalb Stunden.

1884 wurde die Unterwesterwaldbahn von Limburg über Montabaur nach Altenkirchen eröffnet, von der in Siershahn eine Linie nach Engers am Rhein abzweigte, die in Grenzau einen Abzweig nach Höhr-Grenzhausen erhielt, der erst 1911 bis Hillscheid verlängert wurde. Die zweite Strecke von Limburg nach Altenkirchen über Hadamar–Westerburg wurde nur zwei Jahre später – 1886 – in Betrieb genommen.

Von Herborn im Lahn-Dillkreis führte ab 1906 eine Nebenbahn bis Rennerod und erreichte 1907 Westerburg. In ihr mündete ebenfalls die 1911 eröffnete Bahnstrecke Erbach–Fehl-Ritzhausen ein, die von der Oberwesterwaldbahn Altenkirchen–Westerburg–Limburg abzweigte.

Die östliche Nord-Süd-Strecke wurde 1910 mit der westlichen Parallelstrecke durch die Bahnlinie Westerburg–Montabaur verbunden.

Eine weitere Querverbindung war bereits 1901 durch die Schmalspurstrecke der Kleinbahn-AG Selters-Hachenburg geschaffen worden.

Die Stadt Höhr-Grenzhausen erhielt 1907 – nebst einer Verlängerung im Jahre 1910 – durch die Coblenzer Straßenbahn-Gesellschaft eine elektrische Überlandlinie nach Vallendar am Rhein; diese wurde 1941 durch einen Oberleitungsbus ersetzt.

Von dem Eisenbahnnetz, das ab 1911 – also ohne die 25 km Neubaustrecke – etwa 185 km umfasste, werden heute nur noch 66 km von Personenzügen befahren. Dieser Verkehr wurde Ende 2004 von der Vectus Verkehrsgesellschaft übernommen.

Einstellungen des Personenverkehrs:

  • 1950: Herschbach – Hachenburg 19 km (Meterspur)
  • 1959: Herborn – Rehe – Rennerod 6 km
  • 1960: Selters – Herschbach 5 km (Meterspur)
  • 1971: Fehl-Ritzhausen – Bad Marienberg – Erbach 12 km
  • 1972: Grenzau – Höhr-Grenzhausen – Hillscheid 7 km
  • 1981: Rennerod – Fehl-Ritzhausen – Westerburg 17 km
  • 1981: Montabaur – Wallmerod – Westerburg 26 km
  • 1984: Siershahn – Selters – Altenkirchen 40 km (davon 12 km im Westerwaldkreis)
  • 1989: Engers – Grenzau – Siershahn 28 km (davon 15 km im Westerwaldkreis)

Fernstraßen[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen 3 (KölnFrankfurt am Main) und die 48 (Koblenz–Montabaur). Ferner wird das Kreisgebiet von mehreren Bundesstraßen erschlossen, darunter die B 8, die B 49, die B 54, die B 255, die B 413 und die B 414.

Anfang des 21. Jahrhunderts wurden Anstrengungen unternommen, den Westerwaldkreis besser an das Autobahnnetz anzubinden. Die unter dem Namen „Westerwaldautobahn“ diskutierte Strecke hätte die A 48 bei Dernbach mit der A 45 bei Freudenberg verbunden und damit insbesondere die Verkehrssituation in der Verbandsgemeinde Hachenburg und im Landkreis Altenkirchen erheblich verbessert. Dennoch wurde die Westerwaldautobahn aufgrund erheblichen Protestes nicht realisiert.[12]

Städte, Verbands- und Ortsgemeinden[Bearbeiten]

Der Westerwaldkreis umfasst 192 Ortsgemeinden, die zehn Verbandsgemeinden zugehörig sind. Die größte Stadt ist Montabaur mit 12.571 Einwohnern, die kleinste Ortsgemeinde ist Heuzert mit 125 Einwohnern. Im Folgenden sind die Verbandsgemeinden mit ihren verbandsangehörigen Ortsgemeinden und Einwohnerzahlen per 31. Dezember 2013 aufgelistet.[13] (Die Verwaltungssitze der Verbandsgemeinden sind mit einem Stern markiert.)

Karte: Gemeinden des Westerwaldkreises
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald)
Bad Marienberg (Westerwald), Stadt * 5.845
Bölsberg 236
Dreisbach 580
Fehl-Ritzhausen 794
Großseifen 599
Hahn bei Marienberg 459
Hardt 423
Hof 1.296
Kirburg 559
Langenbach bei Kirburg 1.058
Lautzenbrücken 386
Mörlen 551
Neunkhausen 1.102
Nisterau 862
Nistertal 1.221
Norken 984
Stockhausen-Illfurth 447
Unnau 1.859
Verbandsgemeinde Hachenburg
Alpenrod 1.558
Astert 237
Atzelgift 631
Borod 529
Dreifelden 231
Gehlert 595
Giesenhausen 304
Hachenburg, Stadt * 5.831
Hattert 1.757
Heimborn 275
Heuzert 125
Höchstenbach 670
Kroppach 641
Kundert 252
Limbach 431
Linden 145
Lochum 309
Luckenbach 600
Marzhausen 237
Merkelbach 423
Mörsbach 450
Mudenbach 738
Mündersbach 771
Müschenbach 1.005
Nister 981
Roßbach 829
Steinebach an der Wied 790
Stein-Wingert 216
Streithausen 511
Wahlrod 834
Welkenbach 135
Wied 464
Winkelbach 220
Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen
Hilgert 1.516
Hillscheid 2.495
Höhr-Grenzhausen, Stadt * 9.290
Kammerforst 251
Verbandsgemeinde Montabaur
Boden 544
Daubach 467
Eitelborn 2.480
Gackenbach 515
Girod 1.178
Görgeshausen 827
Großholbach 1.014
Heilberscheid 677
Heiligenroth 1.393
Holler 1.006
Horbach 669
Hübingen 508
Kadenbach 1.390
Montabaur, Stadt * 12.571
Nentershausen 1.970
Neuhäusel 2.016
Niederelbert 1.678
Niedererbach 980
Nomborn 710
Oberelbert 1.105
Ruppach-Goldhausen 1.173
Simmern 1.465
Stahlhofen 714
Untershausen 484
Welschneudorf 936
Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach
Alsbach 599
Breitenau 661
Caan 707
Deesen 658
Hundsdorf 421
Nauort 2.251
Oberhaid 386
Ransbach-Baumbach, Stadt * 7.447
Sessenbach 469
Wirscheid 322
Wittgert 628
Verbandsgemeinde Rennerod
Bretthausen 182
Elsoff (Westerwald) 925
Hellenhahn-Schellenberg 1.221
Homberg (Westerwald) 181
Hüblingen 293
Irmtraut 801
Liebenscheid 879
Neunkirchen (Westerwald) 543
Neustadt/Westerwald 598
Niederroßbach 731
Nister-Möhrendorf 292
Oberrod 664
Oberroßbach 341
Rehe 967
Rennerod, Stadt * 4.136
Salzburg 242
Seck 1.242
Stein-Neukirch 412
Waigandshain 196
Waldmühlen 327
Westernohe 920
Willingen (Westerwald) 278
Zehnhausen bei Rennerod 377
Ortsgemeinde Einwohner
Verbandsgemeinde Selters (Westerwald)
Ellenhausen 300
Ewighausen 244
Freilingen 690
Freirachdorf 642
Goddert 432
Hartenfels 811
Herschbach 2.816
Krümmel 338
Marienrachdorf 962
Maroth 219
Maxsain 1.071
Nordhofen 525
Quirnbach 511
Rückeroth 506
Schenkelberg 625
Selters (Westerwald), Stadt * 2.738
Sessenhausen 919
Steinen 248
Vielbach 541
Weidenhahn 581
Wölferlingen 507
Verbandsgemeinde Wallmerod
Arnshöfen 146
Berod bei Wallmerod 548
Bilkheim 483
Dreikirchen 1.062
Elbingen 307
Ettinghausen 327
Hahn am See 401
Herschbach (Oberwesterwald) 883
Hundsangen 2.079
Kuhnhöfen 162
Mähren 235
Meudt 1.887
Molsberg 441
Niederahr 800
Oberahr 540
Obererbach 511
Salz 892
Steinefrenz 787
Wallmerod * 1.439
Weroth 607
Zehnhausen bei Wallmerod 181
Verbandsgemeinde Westerburg
Ailertchen 588
Bellingen 619
Berzhahn 483
Brandscheid 466
Enspel 290
Gemünden 1.013
Girkenroth 580
Guckheim 903
Halbs 354
Härtlingen 395
Hergenroth 436
Höhn 3.046
Kaden 607
Kölbingen 1.033
Langenhahn 1.350
Pottum 962
Rotenhain 539
Rothenbach 872
Stahlhofen am Wiesensee 320
Stockum-Püschen 665
Weltersburg 286
Westerburg, Stadt * 5.617
Willmenrod 655
Winnen 465
Verbandsgemeinde Wirges
Bannberscheid 637
Dernbach (Westerwald) 2.403
Ebernhahn 1.228
Helferskirchen 1.142
Leuterod 875
Mogendorf 1.243
Moschheim 724
Niedersayn 176
Ötzingen 1.364
Siershahn 2.794
Staudt 1.141
Wirges, Stadt * 5.184

Für Listen zu dem Begriff „Gebietsveränderungen“ siehe Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. August 1974 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Unterwesterwaldkreis gültige Unterscheidungszeichen MT zugewiesen. Es wurde von dessen Kreisstadt Montabaur hergeleitet. 1976 wurde das heutige Unterscheidungszeichen WW eingeführt, das bis heute als einziges Kennzeichen ausgegeben wird.

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises lehnt die Wiedereinführung der Alt-Kennzeichen MT (Montabaur bzw. Unterwesterwaldkreis) und WEB (Westerburg bzw. Oberwesterwaldkreis) vehement ab, da der Landrat „das WW-Kennzeichen als starkes Zeichen der Identifikation mit der ganzen Region“ sehe.[14] Eine Wiedereinführung würde, so Landrat Schwickert, „die alten Gräben zwischen dem ehemaligen Oberwesterwaldkreis (WEB) und dem früheren Unterwesterwaldkreis (MT) wieder aufreißen“.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Westerwald – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Westerwald

Weblinks[Bearbeiten]

Weiterführende Informationen in den
Schwesterprojekten von Wikipedia:
Multimedia-Inhalte
Wiktionary Wörterbucheinträge
Wikivoyage Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. a b c Westerwald: Land – Leute – Ideen. Kreisbroschüre Auflage 2014. Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, abgerufen am 21. April 2015 (PDF, 1,68 MB).
  3. a b c Mein Kreis, meine kreisfreie Stadt – Westerwaldkreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  4. Westerwald. Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, abgerufen am 21. April 2015.
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 167 (PDF)
  6. Der Westerwald – Heimat für Durchreisende. Norddeutscher Rundfunk (NDR), abgerufen am 19. April 2015.
  7. Berichtsmonat März 2015 – Westerwaldkreis. Zentraler Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 19. April 2015.
  8. a b Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Kreistagswahlen
  9. Erläuterung des Landeswahlleiters zum „Gewichteten Ergebnis“
  10. Dr. Birgit Hübbers: Rheinland-Pfalz regional: Westerwaldkreis. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, abgerufen am 19. April 2015 (PDF; 213 kB).
  11. Statistik für den Westerwaldkreis: In Montabaur ist die Kaufkraft am höchsten. Rhein-Zeitung, 17. Oktober 2013, abgerufen am 21. April 2015.
  12. Naturschutz in Rheinland-Pfalz. NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V., archiviert vom Original am 13. Dezember 2014, abgerufen am 23. April 2015.
  13. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011).
  14. Kreis lehnt Alt-Kennzeichen MT und WEB ab. Rhein-Zeitung, 23. August 2012, abgerufen am 9. April 2015.