Westfalenkaserne

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DeutschlandFlag of Germany (state).svg Westfalen-Kaserne
Haupttor der Kaserne Hammer Str. 360

Haupttor der Kaserne Hammer Str. 360

Land Deutschland
Gemeinde Ahlen
Koordinaten: 51° 44′ N, 7° 52′ OKoordinaten: 51° 44′ 2,9″ N, 7° 52′ 26,5″ O
Erbaut 1956–1959
Besitzer Heer
Personalstärke ca. 800
Stationierte Einheiten
Aufklärungsbataillon 7
Rekrutenkompanie 3
Sanitätsversorgungszentrum Ahlen
Ehemals stationierte Einheiten
Internes Verbandsabzeichen Stabskompanie Panzergrenadierbrigade 19
Internes Verbandsabzeichen Panzerpionierkompanie 190
Internes Verbandsabzeichen Nachschubkompanie 190
Internes Verbandsabzeichen Panzergrenadierbataillon 191 (teilaktiv)
Internes Verbandsabzeichen Panzergrenadierbataillon 192
Internes Verbandsabzeichen Jägerbataillon 441 (1981 dann JgBtl 531)
Sanitätsregiment 22
Westfalen-Kaserne (Nordrhein-Westfalen)
Westfalen-Kaserne

Lage der Westfalen-Kaserne in Nordrhein-Westfalen

Die Westfalenkaserne ist eine Kaserne des Heeres der Bundeswehr in Ahlen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach dem Aufstellen der Bundeswehr wurde im „Heessener Busch“ zwischen Ahlen und Heessen, einem ehemaligen Besitz des Freiherrn von Boeselager, die Westfalen-Kaserne fertiggestellt. Dazu gehören auch eine Panzerwaschanlage, eine Schießbahn, ein Munitionsdepot und ein Waffenlager. Zudem wird das Naturschutzgebiet Oestricher Wald als Übungsgelände genutzt.

Genutzt wurde die Kaserne, neben der Lützow-Kaserne vor allem durch die Panzergrenadierbrigade 19, die hier das Panzergrenadierbataillon 191, das Panzergrenadierbataillon 192 und andere Versorgungs- und Ergänzungseinheiten unterbrachte. Am 31. August 2002 wurde die Brigade und am 18. Mai 2006 das Panzergrenadierbataillon 192 aufgelöst.

Anschließend wurde das Sanitätsregiment 22 aus dem benachbarten Hamm, welches bislang in der Paracelsuskaserne gegenüber dem Bundeswehrkrankenhaus Hamm den Standort hatte, nach Ahlen verlegt. Danach stand der Standort lange zur Disposition und wurde schließlich umgebaut. Im Mai 2016 wurde im Zuge der beschlossenen Bundeswehrreform das Sanitätsregiment 22 aufgelöst. Stattdessen nutzen seither die Rekrutenkompanie 3 und das neu aufgestellte Aufklärungsbataillon 7 mit unbewaffneten Drohnen[1] die Westfalenkaserne. Dadurch leisten am Standort in der Spitze wieder 800 Soldaten ihren Dienst.

Zur Zeit (Januar 2016) wird das sogenannte „Trio-Gebäude“, in dem Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaftsdienstgrade künftig unter einem Dach verpflegt werden, gebaut. Damit wird das Offiziersheim und Unteroffiziersheim obsolet.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1] Stellungnahme des Bundesverteidigungsministeriums
  2. Die ersten Aufklärer sind da Ahlener Zeitung vom 15. Januar 2016