Wettlingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wettlingen
Wettlingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wettlingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 3,46 km2
Einwohner: 45 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54646
Vorwahl: 06527
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 133
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburgerland.de
Ortsbürgermeister: Oswald Hankes
Lage der Ortsgemeinde Wettlingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
BW

Wettlingen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettlingen liegt 10 km südwestlich von Bitburg bei Bettingen an der Prüm. Von den 346 Hektar Gemeindefläche sind 84 Hektar Wald, 229 werden landwirtschaftlich genutzt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettlingen ist eine Gemeinde fränkischen Ursprungs. Auf dem Gemeindeberg wurden Reste fränkischer Gräber gefunden. Erstmals erwähnt wird der Ort um 1200 in einem Stiftungsverzeichnes des Trierer Domkapitels. Der Ort verfügte über eine Mühle, die 1329 vom Herrn von Neuerburg an Johann de la Roche verkauft wurde. 1570 wird die Agathakapelle erstmals erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieben von sieben Höfen vier unbewirtschaftet.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zur luxemburgischen Herrschaft Bettingen. Von 1795 bis 1814 gehörte Wettlingen zum französischen Departement der Wälder bevor es aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen dem Königreich Preußen zugeordnet wurde. Unter der preußischen Verwaltung wurde Wettlingen der Bürgermeisterei Bettingen im 1816 neu errichteten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte. Im Jahr 1856 kam Wettlingen zur Bürgermeisterei Alsdorf, 1914 zur Bürgermeisterei Wolsfeld, (ab 1927 Amt Wolsfeld), 1970 zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land und 2014 zur Verbandsgemeinde Bitburger Land.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wettlingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 76
1835 102
1871 127
1905 99
1939 82
1950 62
Jahr Einwohner
1961 67
1970 77
1987 57
1997 53
2005 50
2015 45

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wettlingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wettlingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen