Wick Airport

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wick John O’Groats Airport
Wick Airport Terminal
Kenndaten
ICAO-Code EGPC
IATA-Code WIC
Koordinaten
58° 27′ 32″ N, 3° 5′ 35″ WKoordinaten: 58° 27′ 32″ N, 3° 5′ 35″ W
38 m (125 ft.) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1,9 km nördlich von Wick
Straße A99
Basisdaten
Betreiber Highlands and Islands Airports
Passagiere 20.158 (2016)[1]
Flug-
bewegungen
4.427 (2016)[2]
Start- und Landebahn
13/31 1825 m × 45 m
Gerillter Asphalt

Wick Airport (IATA-Code: WIC; ICAO-Code: EGPC; offiziell Wick John O’Groats Airport) befindet sich 1,9 km nördlich von der Stadt Wick in der Council Area Highland am nordöstlichen Ende von Schottland. Betreiber und Besitzer ist die Highlands und Islands Airports Limited.

Der Flughafen bietet Linienflüge nach Aberdeen und Edinburgh. Es gibt auch regelmäßig Flüge mit Hubschraubern, die lokale Offshore-Öl-Plattformen bedienen. Der Flughafen dient auch als Zwischenstopp für Leichtflugzeug-Fähren zwischen Europa und Nordamerika über Island.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wick war ursprünglich ein Grasflugplatz, der von der Captain E. E. Fresson's Highland Airways Ltd. (später Scottish Airways Ltd.) von 1933 bis 1939 verwendet wurde.

RAF Wick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Anforderungen durch das Luftfahrtministerium während des Zweiten Weltkrieges, wurde der Flugplatz mit harten Pisten, Hangars und anderen Gebäuden erweitert. Der Flugplatz wurde von der No. 18 Group, RAF Coastal Command, verwaltet. Ein Satellitenflugplatz existierte beim RAF Skitten.

Am 21. Mai 1941 startete eine Supermarine Spitfire mit den Piloten Flying Officer Michael F. Saugling zu einer fotografischen Aufklärungsmission von Wick und flog nach Norwegen auf der Suche nach dem deutschen Schlachtschiff Bismarck. Wenn die Bismarck den Nordatlantik erreicht, würde sie ein erhebliches Risiko für die Schiffe darstellen, die Großbritannien beliefern. 320 Meilen östlich von Wick hat F / O Suckling sie gefunden und fotografiert, versteckt im Grimstadfjord. Diese Information ermöglichte es der Royal Navy, die HMS Hood und andere Schiffe sowie Flugzeuge in Positionen zu beordern, um die Bismarck zu verfolgen und sie daran zu hindern den Nordatlantik zu erreichen. In den folgenden Schlachten wurde die HMS Hood versenkt, später auch die Bismarck. Deutsche Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer kamen nie wieder in den Nordatlantik.

Fluglinien und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Fluglinien betreiben regelmäßige Linien- und Charterdienste am Wick John O’Groats Airport:[3]

Fluglinie Flugziel
Eastern Airways Aberdeen
Loganair Edinburgh

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wick Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Passagierzahlen aller Flughäfen im Vereinigten Königreich. In: caa.co.uk. Civil Aviation Authority, abgerufen am 30. Juli 2017 (PDF; 79 kB, englisch).
  2. Flugbewegungen aller Flughäfen im Vereinigten Königreich. In: caa.co.uk. Civil Aviation Authority, abgerufen am 30. Juli 2017 (PDF; 157 kB, englisch).
  3. http://www.hial.co.uk/wick-airport/destinations/