Wiedemann & Berg Filmproduktion

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Wiedemann & Berg Film ist eine deutsche Filmproduktionsfirma, die 2003 von Quirin Berg und Max Wiedemann gegründet wurde. Der erste Kinofilm Das Leben der Anderen gewann den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film 2006. Wiedemann und Berg Television ist Teil der Endemol Shine Group.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiedemann & Berg Film wurde 2003 von Quirin Berg und Max Wiedemann gegründet und zählt mit kontinuierlichen Kinohits bei Zuschauern und Kritikern zu den erfolgreichsten Produktionsfirmen in Deutschland. Darunter Baran bo Odars Hacking-Thriller „Who am I – Kein System ist sicher“ oder die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ von Simon Verhoeven, mit knapp 3,8 Mio. Besuchern der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2016. Im Oktober 2018 kommt „Werk ohne Autor“, der aktuelle Film von Florian Henckel von Donnersmarck, in die Kinos.

Unter dem Dach der 2010 gegründeten Wiedemann & Berg Television entstehen zudem zahlreiche Fernsehfilme, Reihen, Mehrteiler und Serien für alle großen deutschen Sender. Dazu zählen historische Events wie die „Die Spiegel-Affäre“, „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“, „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“, die Spielfilmtrilogie „Mitten in Deutschland: NSU“, aber auch die Etablierung neuer Tatort-Teams (WEIMAR, DRESDEN) sowie immer wieder Pionierprojekte wie die erste eigenproduzierte deutsche Pay-TV-Serie „Add a Friend“ (2012–14), aktuell in der zweiten Staffel die preisgekrönte Serie „4 Blocks“ für TNT Serie, das erste deutsche Netflix Original „Dark“ und mit „Der Pass“ eine der ersten Serien für Sky Deutschland.

Quirin Berg und Max Wiedemann sind Mitglieder der Deutschen, der Britischen und der Europäischen Filmakademie. Max Wiedemann ist Mitglied des Sektionsvorstandes Kinofilm der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen.

Produktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998
    • S. geht rund (Kurzfilm; Koproduzent)
    • Almost (Kurzfilm; Koproduzent)
  • 2000
    • Paranoia (Kurzfilm)
    • Schneckentraum (Kurzfilm)
  • 2001
    • Déjà Vu (Kurzfilm)
    • Besser geht’s noch (Kurzfilm)
    • Der Templer (Kurzfilm)
  • 2002
    • Simones Labyrinth (Kurzfilm)
    • Solo Ohne Ende (Kurzfilm)
  • 2003
    • Kalte Schatten (Kurzfilm)
    • Im Labyrinth (Kurzfilm)
    • Mädchen Nr. 1 (Fernsehfilm)
  • 2004
    • Bei hübschen Frauen sind alle Tricks erlaubt (Fernsehfilm)
  • 2018
    • Tannbach- Schicksal eines Dorfels (2. Staffel, Fernseh-Mehrteiler)
    • Tatort: Déjà-vu (Fernsehfilm)
    • Tatort: Der kalte Fritte (Fernsehfilm)
    • Tatort: meta (Fernsehfilm)
    • Wir lieben das Leben (Fernsehfilm)
    • Tatort: Wer jetzt allein ist (Fernsehfilm)
    • Tatort: Die robuste Roswita (Fernsehfilm)
    • Der Polizist und das Mädchen (Fernsehfilm)
    • 4 BLOCKS 2. Staffel (Fernsehserie)
    • Werk ohne Autor
  • In Produktion / Postproduktion
    • DARK 2. Staffel (Fernsehserie)
    • Ottilie von Faber-Castell (Fernsehfilm)
    • Tatort: Der verdammte Lothar (Fernsehfilm)
    • Der Pass (Fernsehserie)
    • Gespenster (Fernsehfilm)
    • Walpurgisnacht (Fernsehfilm)
    • Fischer sucht Frau (Fernsehfilm)
    • Die Entdeckung der Liebe (Fernsehfilm)

Preise/Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produzenten und Produktionen der Wiedemann & Berg Film und der Wiedemann & Berg Television erhielten über 60 internationale Kurzfilmpreise, Filmfestehrungen und Auszeichnungen – darunter den Eastman-Filmpreis der Hofer Filmtage, zahlreiche Prädikate der FBW, den Sonder-Produzentenpreis Sehsüchte Potsdam-Babelsberg, zwei Nominierung zum deutschen Kurzfilmpreis, fünf Friedrich-Wilhelm-Murnau Preise und den Europäischen New Talent Award der Filmfestspiele Cannes. Sie sind außerdem ausgezeichnet worden mit dem Academy Award, BAFTA, César, Europäischer Filmpreis, Hollywood Reporter Award, LA Critics Award sowie Bambi, Bayerischer Fernsehpreis, Bayerischer Filmpreis, Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen[1], Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Filmpreis, Goldene Nymphe, Grimme-Preis, Jupiter Award, Magnolia Award, Mira Award, Rockie Award, Romy und Video Champion Award.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DeutscheAkademieFürFernsehen. In: deutscheakademiefuerfernsehen.de. Abgerufen am 6. Dezember 2016.