Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf

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„Grüne“ Eingangshalle für Brennstäbe der geplanten WAA; im Vordergrund der Murner See (geflutete Braunkohlegrube)

Die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf in Wackersdorf in der Oberpfalz sollte die zentrale Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) für abgebrannte Brennstäbe aus Kernreaktoren in Deutschland werden. Die Anlage wurde nie fertiggestellt. Das vorgesehene Betriebsgelände wurde mit erheblichen Steuermitteln hergerichtet und ist inzwischen ein Industriestandort (Innovationspark Wackersdorf) ohne besondere Merkmale.

Geschichte[Bearbeiten]

Position der Wiederaufarbeitungsanlage im Brennstoffkreislauf mit Versorgung, Entsorgung und Wiederaufarbeitung

Die WAA Wackersdorf war eines der politisch umstrittensten Bauprojekte der 1980er Jahre in der Bundesrepublik. Die Bauarbeiten im Taxölderner Forst begannen im Dezember 1985. Bei den heftigen Protesten kamen in der Folgezeit Erna Sielka am 2. März 1986, Alois Sonnleitner am 31. März 1986 sowie der Polizeibeamte Johann Hirschinger am 24. September 1986 ums Leben. Am 31. Mai 1989 wurden die Bauarbeiten eingestellt, nachdem der Energiekonzern VEBA (heute E.ON) als wichtigster Anteilseigner der zukünftigen Betreibergesellschaft mit der Cogema, der Betreiberfirma der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague am 3. April einen Vertrag zur Kooperation unterzeichnete[1] und die WAA-Wackersdorf als „zu langwierig, zu teuer“[2] bezeichnete.

1994 ging in Cumbria (England) an der Irischen See im Atomkomplex Sellafield / Windscale die Wiederaufarbeitungsanlage THORP der Firma British Nuclear Fuels in Betrieb. Dort wird vor allem die Aufarbeitung von ausländischen Brennelementen vorgenommen. Ein Großteil des Materials stammte aus Deutschland.

In den 1980er Jahren waren Atomanlagen einerseits durch die Debatte um Atomrüstung und anderseits durch die Reaktorunglücke von Harrisburg und später Tschernobyl sehr stark umstritten. Seit den frühen 1970ern wuchs die Anti-Atom-Bewegung, durch die auch der Erfolg der Grünen beflügelt wurde.

Ein Kernstück der Anlage, das Manipulatorträgersystem, wurden dem Institut für Werkstoffkunde in Hannover übergeben und bildet die Basis des Unterwassertechnikums in Garbsen (UWTH). Hier wird damit unter anderem Forschung zur autonomen Zerlegung von Kernkraftwerken betrieben.

Entscheidung für Wackersdorf[Bearbeiten]

Nachdem Pläne zur Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage in Dragahn in Niedersachsen gescheitert waren, erklärte Bayerns Ministerpräsident Franz Josef Strauß am 3. Dezember 1980 die Bereitschaft der bayerischen Landesregierung (Kabinett Strauß I), im Freistaat nach einem geeigneten Standort zu suchen.[3] Ministerpräsident Strauß versprach den Anlagebetreibern stabile politische Verhältnisse sowie Akzeptanz für das Projekt auf Seiten einer „industriegewohnten Bevölkerung“. Die Standortentscheidung für das stille Kiefernwäldchen in der Oberpfalz würde eine "rasche und ungestörte Realisierung des Projekts" garantieren.[4] Nachdem das oberpfälzische Wackersdorf in die Auswahl kam, gründete sich jedoch bereits am 9. Oktober 1981 eine Bürgerinitiative gegen die WAA.[5] Die große Mehrheit der Anwohner und der Landrat waren strikt gegen das Projekt. Anders als im britischen Sellafield und im französischen La Hague liegt der Standort Wackersdorf im Binnenland und nicht an einer Küste, so dass neben möglichen Störfällen insbesondere die geplante Entsorgung radioaktiver Abwässer in Naab / Donau / Schwarzes Meer nicht nur den einheimischen Bürgern Sorgen bereitete.[6] Weitere Kritikpunkte der WAA-Gegner waren unter anderem die hohe Zahl der nach Inbetriebnahme der Anlage anfallenden Atommülltransporte sowie Gesundheitsgefährdungen durch die aus der WAA über einen über 100 m hohen Kamin austretende Abluft. Zudem argumentierten die Gegner, dass mit dem bei der Wiederaufarbeitung gewonnenen Plutonium grundsätzlich die Entwicklung von Atomwaffen ermöglicht werde.

Zum dominierenden Thema der 10. Legislaturperiode unter dem Kabinett Strauß II entwickelte sich die WAA. Erstmals beschäftigte die Thematik den Landtag am 13. Oktober 1983.[7] Da die Arbeitslosenquote in Wackersdorf nach dem Ende des Braunkohleabbaus 1982 auf über 20 Prozent geklettert war, hoffte die bayerische Landesregierung, einen möglichen Widerstand mit dem Arbeitsplatzargument kontern zu können. Zudem befand sich der überwiegende Teil des 130 ha großen Baugeländes bereits im Besitz des Freistaats. Am 24. September 1985 erteilte das bayerische Umweltministerium unter Alfred Dick die erste Teilerrichtungsgenehmigung,[5] nachdem die Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK) sich am 4. Februar 1985 definitiv für Wackersdorf als Standort entschieden hatte.[8][9] Geplant war neben der eigentlichen Wiederaufarbeitungsanlage die Errichtung einer MOX-Brennelemente-Fabrik und Lagerhallen für den Atommüll.

Beginn des Widerstandes[Bearbeiten]

Nachdem der Verwaltungsgerichtshof in München am 10. Dezember 1985 die Genehmigung zur Rodung des Taxöldener Forst erteilte, errichteten die Atomkraftgegner dort am 14. Dezember ein Hüttendorf in dem etwa 1000 Menschen bei klirrender Kälte übernachteten[10]. Dieses wurde zwei Tage später durch 3.700 Polizisten geräumt, 869 Demonstranten wurden festgenommen.[5] Doch bereits am 21. Dezember stand das nächste Hüttendorf („Freie Republik Wackerland“[11], 158 Hütten[12]), das erst am 7. Januar 1986 geräumt wurde. Die Situation eskalierte immer stärker, die Rechte der Anwohner der umliegenden Gemeinden, die die Atomkraftgegner unterstützten, wurden eingeschränkt. Die Polizei beklagte sich über die wachsende Solidarisierung der Einheimischen mit den auswärtigen Atomkraftgegnern.[5] Die Worte „Besetzung“ und „Bürgerkrieg“[13] wurden zur Schilderung der Situation in der Presse populär, zumal das Ende der 1970er Jahre erschienene Buch „Der Atomstaat“ von Robert Jungk eine solche Entwicklung prognostizierte. Von 1985 bis 1989 gehörten Demonstrationsverbote, Hausdurchsuchungen, Verhaftungen sowie der Einsatz großer Polizeiverbände aus dem gesamten Bundesgebiet sowie des Bundesgrenzschutzes zur politischen Szenerie in der Region.

Demonstrationen und Ausschreitungen[Bearbeiten]

Das erste Todesopfer im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen am Baugelände war die 61-jährige Wackersdorfer Hausfrau Erna Sielka, welche am 2. März 1986 am Bauzaun einem Herzinfarkt erlag.

An der Ostermontags-Demonstration am 31. März 1986 nahmen erstmals über 100.000 Menschen teil.[14] Im Laufe der österlichen Demonstrationen kam es auch zum bundesweit ersten Einsatz von CS-Gas gegen Demonstranten.[15] Der Tod des 38-jährigen Ingenieurs und Demonstrationsteilnehmers Alois Sonnleitner am 31. März 1986 nach einem Asthmaanfall wurde mit diesem CS-Gas-Einsatz in Verbindung gebracht.[5][16] Auch "friedliche Leute" solidarisierten sich danach mit den gewalttätigen autonomen Chaoten.[17]

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 verstärkte sich der Protest gegen die WAA, deren Baugelände durch einen 4,8 km langen und 15 Millionen Mark[8] teuren stählernen Bauzaun gesichert wurde.[5]

Bei den Demonstrationen an Pfingsten ("Pfingstschlacht"[18] von Wackersdorf im Mai 1986) eskalierte die Gewalt auf dem Baugelände, als Autonome die Polizisten mit Steinen und Stahlkugeln (vgl. "Wackersdorf-Tango"[19]) beschossen,[20][21] zwei Polizeifahrzeuge in Brand steckten und Polizeihubschrauber Reizstoffwurfkörper (CS-Gas-Kartuschen) in die demonstrierende Menge warfen.[22] Insgesamt wurden an den Pfingstfeiertagen auf beiden Seiten über 600 Menschen verletzt.

Infolge dieser Ereignisse und wegen seines "halbherzigen Vorgehens"[5] wurde der verantwortliche Einsatzleiter[23], der Polizeipräsident für Niederbayern/Oberpfalz, Hermann Friker, im Mai 1986 abgelöst und durch Wilhelm Fenzl ersetzt. Günter Schröder (Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei) befürchtete, dass im Kampf um Wackersdorf das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Polizei ramponiert werde.[24] Über 100 Beamte scheiden nach der "Pfingstschlacht" freiwillig aus dem Polizeidienst aus.[25]

Am 7. Juni 1986 kam es bei einer Demonstration am Bauzaun erneut zu schweren Auseinandersetzungen zwischen 30.000 Demonstranten und 3.000 eingesetzten Polizisten. Etwa 400 Personen wurden verletzt, mindestens 50 mussten ärztlich versorgt werden. Die Polizei nahm 48 Demonstranten fest. Aus Österreich anreisenden WAA-Gegnern verweigerte die bayerische Regierung den Grenzübertritt. Am 29. Juni wurden erneut österreichische Kernkraftgegner an der Einreise gehindert.[26]

Mit Blendschockgranaten und sogenannten Gummischrotgeschossen wurden der Polizei im Sommer 1986 von der Staatsregierung neue Einsatzmittel bei Demonstrationen an die Hand gegeben.

Am 7. September 1986 kam es zu einem Unfall. Ein Triebwagen der Bundesbahn rammte an der Bahnstrecke Schwandorf–Cham einen Polizeihubschrauber, der gerade drei Polizisten aufnahm und in einem Meter Höhe über den Gleisen schwebte. Die fünf Insassen des Helikopters wurden zum Teil schwer verletzt, ein 31-jähriger Kriminalhauptmeister erlag zwei Wochen später den Folgen des Zusammenstoßes.[27]

Im Zuge der Auseinandersetzungen um die WAA Wackersdorf wurde das Amtsgericht Schwandorf „terroristensicher“ aus- und umgebaut.[28] Das nahegelegene Sulzbach-Rosenberg wurde zum Standort der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Allein für das Jahr 1986 erhöhten sich im bayerischen Staatshaushalt die Ausgaben für „überörtliche Polizeieinsätze“ von geplanten 2,5 Mio. DM auf 50,7 Mio. DM. Das bayerische Polizeigesetz wurde 1988 geändert, damit Demonstranten bis zu 14 Tage in Gewahrsam genommen werden können (Lex Wackersdorf).[29]

Zu einer lautstarken Demonstration kam es am 29. September 1986, als Franz Josef Strauß zu einer Wahlkampf-Rede im Schwandorfer Sepp-Simon-Stadion erschien und sich mehrere Hundert Kernkraftgegner durch ein Pfeif- und Brüllkonzert im und auch außerhalb des Stadions bemerkbar machten. Strauß wurde vom größten Polizeiaufgebot geschützt, das es für eine Wahlkundgebung in Bayern je gegeben hat.[30][31]

Im Oktober 1986 spielte die Initiative „Klassische Musiker gegen die WAA“ Haydns Oratorium Die Schöpfung. Das Konzert der 150 Musiker fand vor ca. 2000 Besucher in der ev. Dreifaltigkeitskirche in Regensburg statt. Luise Rinser verfasste dazu "einführende Worte" über "Haydns Schöpfung gegen die WAA".[32]

In Salzburg (Österreich) fanden 1986 Anti-WAA-Demonstrationen am Rande der Salzburger Festspiele statt.[33] 1986 entstand auch eine "Anti-Atom-Partnerschaft" zwischen Salzburg und Schwandorf,[34][35] die am 18. November 1986 vom Kreistag Schwandorf beendet wurde.[36]

In Wien (Österreich) fand 1987 die erste Opernballdemo aus Protest gegen die geplante WAA und gegen den Opernball-Besuch von Franz Josef Strauß statt.[37] Bei der Kundgebung am 26. Januar sollte symbolisch ein Wackersdorfzaun aufgestellt werden, den die Polizei allerdings verbot und abtransportierte.[38]

Für Schlagzeilen sorgte auch der Einsatz einer Spezialeinheit der Berliner Polizei am 10. Oktober 1987, bei dem zahlreiche Demonstranten zum Teil schwer verletzt wurden.[39]

Am 1. Oktober 1988 demonstrierten ca. 600 Ärzte aus Deutschland und Österreich. Sie marschierten teils in ihrer weißen Dienstkleidung vom Wackersdorfer Marktplatz zum WAA-Gelände. Für den teilnehmenden Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter war die WAA ein Symbol technokratischer Hybris.[40]

Die Wende bis zur Einstellung des Baus[Bearbeiten]

Bundesweit formierte sich Protest unter dem Slogan „Stoppt den WAAhnsinn“. Auch aus Österreich sprachen sich Politiker und Wissenschaftler gegen das Projekt aus,[41] was u.a. bayerische Politiker verstimmte ("Alpenfehde").[42] Die Bischöfe der an Bayern angrenzenden österreichischen Diözesen wie z. B. Maximilian Aichern bekundeten ihre Ablehnung der WAA bzw. der Atomkraft.[43] Am 26. Juli 1986 äußerten zahlreiche Rockstars auf dem sogenannten Anti-WAAhnsinns-Festival ihren Protest. Ein Boykottaufruf mehrerer Umweltschutzorganisationen gegen den COGEMA-Anteilseigner Siemens läutete die Wende ein. Siemens zog sich zurück, die VEBA folgte später.

Der juristische Protest gegen die WAA hatte inzwischen ebenfalls Erfolge erzielt. So hob der bayerische Verwaltungsgerichtshof am 2. April 1987 die erste Teilerrichtungsgenehmigung auf[44], am 29. Januar 1988 erklärte der VGH dann den ganzen Bebauungsplan für nichtig, nicht zuletzt, weil das Hauptprozessgebäude wesentlich größer ausfallen sollte, als es die bewilligte Planung vorgesehen hatte. Allerdings wurde auf Grund von Einzelbaugenehmigungen stets weitergebaut.[5] Für die zweite Teilerrichtungsgenehmigung fand im Sommer 1988 der vorgeschriebene Erörterungstermin in Neunburg vorm Wald statt. Hierzu ergingen 881.000 Einwendungen von Bürgern (420.000[45] davon aus Österreich)[46], die das Verfahren zum bis dato größten seiner Art werden ließen. Die Erörterung der Einwendungen wurde nach einigen Wochen von Seiten der Genehmigungsbehörde, dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, vorzeitig für beendet erklärt, was von den Gegnern der Anlage als Ausdruck der Hilflosigkeit der Behörden gegenüber den vorgebrachten Einwänden empfunden wurde. Franz Josef Strauß, der behauptete, dass die WAA kaum gefährlicher als eine „Fahrradspeichen-Fabrik“[47] werden würde und nur „Gspinnerte“ etwas gegen die „ungefährliche“ Atomfabrik haben könnten,[48] starb im Oktober 1988. 1989 entschieden sich die Betreiber für eine Kooperation mit Frankreich. Der Nachfolger von Strauß, Max Streibl, bereitete Bayern "überraschend flott" auf den Ausstieg in Wackersdorf vor.[49]

Am 31. Mai 1989 wurde der bis dahin ca. 10 Mrd. DM teure Bau eingestellt. Am 6. Juni unterzeichneten Deutschland und Frankreich die Verträge über eine gemeinsame Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague[50] und am 18. Januar 1990 die Musterverträge[51] mit England über die Wiederaufarbeitung in Sellafield/Windscale.

Die Demonstrationen gegen die WAA beschäftigten jahrelang die Gerichte. Nach 3400 Strafverfahren gegen Atomgegner wurde der letzte WAA-Fall erst Mitte der 90er Jahre abgeschlossen.[52]

Innovationspark Wackersdorf[Bearbeiten]

Die 50 Millionen Mark teure[53] Eingangshalle für Brennstäbe bzw. das Brennelemente-Eingangslager (heute Lagerhalle 80) ist das einzige Gebäude, das noch aus der Zeit der WAA stammt. Es ist ein lang gestreckter rostroter Bau mit grünem Dach und Gleisanschluss, erdbebensicher, gepanzert gegen Flugzeugabstürze und mit einer eigenen Lüftung. Ursprünglich sollten hier die Brennstäbe zwischengelagert werden.

Nach der Projekteinstellung schloss BMW zum Jahresende 1989 einen Vertrag zum Kauf eines Teilgeländes ab, seit 1990 werden hier Fahrzeugkarosserien gefertigt. Ab 1994 wurde dieser BMW-Standort zum Industriepark ausgebaut. 1998 wurde der BMW Industriepark Wackersdorf in Innovationspark Wackersdorf umbenannt.

Gegenwärtig sind dort folgende Unternehmen ansässig:

BMW Grammer Polytec Interior Comline
SGL Automotive Carbon Fibers HAGA Metallbau Recticel Modine
Caterpillar Hochtief Facility Management Röchling AutomotiveGillhuber Logistik
Fehrer Intier Automotive Eybl Sennebogen Tuja
Gerresheimer Werkzeugbau Lear Corporation Günter Stahl GmbH Norsk Hydro

Die Gemeinde Wackersdorf bekam nach dem WAA-Aus rund 1,5 Milliarden Mark als Ausgleichszahlung.[54] Auch vom Industriepark Wackersdorf profitiert heute vornehmlich die Gemeinde Wackersdorf, die deshalb zu den reichen Kommunen in Bayern gehört.[55] Durch den Innovationspark hat Wackersdorf 5300 Arbeitsplätze mehr als die WAA gebracht hätte.[56]

Bekannte Anti-WAA-Aktivisten[Bearbeiten]

  • Armin Weiß - „grüner“ Kopf des Widerstandes gegen die WAA; Der der Chemieprofessor spielte eine maßgebliche Rolle beim WAA-Genehmigungsverfahren in Neunburg vorm Wald mit 881.000 Bürgereinwendungen.[57]
  • Hans Schuierer - ehemaliger SPD-Landrat des Landkreises Schwandorf. Schuierer lehnte es ab, die Pläne für die WAA zu unterschreiben, bis dies von der bayerischen Staatsregierung mit der „Lex Schuierer“ umgangen wurde.[58] Nach Inkrafttreten des Gesetzes im Oktober 1985 erteilte daraufhin die Regierung der Oberpfalz wasser- und baurechtliche Genehmigungen zum Bau der WAA.[59] Der "Blockade-Landrat"[60] wurde mit mehreren Disziplinarverfahren abgestraft.[61] Im April 1989 wurde das Verfahren gegen die "Ikone des Widerstands"[62] von der Disziplinarkammer des Regensburger Verwaltungsgerichts eingestellt.[63] - Rückblickend war die WAA für Schuierer "ein einziges Lügenpaket von Anfang bis zum Ende".[64]
  • Dietmar Zierer, der Landrat Schuierer vertrat, weigerte sich ebenfalls, der ultimativen Weisung des Regierungspräsidenten Karl Krampol auf Erteilung der WAA-Baugenehmigung bis zum 25. Oktober 1985 nachzukommen.[65]
  • Hildegard Breiner - führende österreichische Aktivistin gegen die WAA Wackersdorf; - Österreichische "Öko-Aktivisten" zogen u.a. gegen Wackersdorf, weil Radioaktivität nicht an Staatsgrenzen halt mache.[66]
  • Leo Feichtmeier - damals Religionslehrer und katholischer Pfarrer in Nittenau. Feichtmeier war bei den allsonntäglichen Gottesdiensten am Franziskus-Marterl aktiv und bekam vom bayrischen Kultusministerium ein Disziplinarverfahren, weil er sich „agitatorisch“ gebärdet und so gegen das Mäßigungsgebot des Beamtengesetzes verstoßen habe. [67]
  • Richard Salzl - ehemaliger Pfarrer von Penting (Neunburg vorm Wald). Salzl organisierte mit Kollegen eine Glaubensgemeinschaft von Atomgegnern. Sie richteten eine Gebetsstelle neben dem WAA-Gelände ein und kamen jeden Sonntag zum Sprechen, Beraten und Beten. [68]
  • Andreas Schlagenhaufer - damals Pfarrer von Kohlberg. Er kam 1985 zur Bürgerinitiative und übernahm dort häufig die Rolle des Redners. Wegen dieser Position und seines Einsatzes musste Schlagenhaufer mehrmals Vorladungen bei seinem Regensburger Bischof Manfred Müller nachkommen.[69]
  • Helmut Wilhelm - damaliger Amberger Richter und Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs. Gegen Grünenmitglied Wilhelm wurde seit 1986 ermittelt, da er sich „nicht mit voller Hingabe seinem Richteramt gewidmet“ und „Rechtsabbau und Entdemokratisierung“ rund um die WAA beim Namen genannt hatte. [67] Der Nürnberger Generalstaatsanwalt Kurt Pfeiffer leitete ein Disziplinarverfahren gegen Wilhelm ein.[70]
  • Michael Meier - Kläger gegen die WAA und WAA-Grundstücksanlieger. Der arbeitslose Nebenerwerbslandwirt weigerte sich, sein Grundstück an die WAA-Betreiberfirma zu verkaufen, obwohl diese ihm Millionen dafür bot. 1985 reichte er als Nachbar der geplanten WAA Klage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein.[71] 1988 gewann Meier den Prozess und der Bebauungsplan für die WAA wurde für ungültig erklärt.[72]
  • Max Bresele - Künstler und Filmemacher. Er beteiligte sich in den 80er Jahren am Widerstand gegen die WAA, wo er im Taxöldner Forst mit Notstromaggregat und Filmprojektor selbstgemachte Kurzfilme zeigte.[73]
  • Irmgard Gietl - Hausfrau und Mutter aus Maxhütte-Winterling organisierte Demonstrationen und Mahnwachen am WAA-Bauzaun und mobilisierte Freunde und Bekannte. - "Aufrechter Gang"-Preisträgerin[74]

Protestdenkmäler[Bearbeiten]

Votivtafel in der Kreuzbergkirche

Bis heute erinnern einige Denkmäler an den WAA-Widerstand.

Dokumentarfilme[Bearbeiten]

Zum Thema WAA wurden einige Dokumentarfilme gedreht.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Es lag jenseits unserer Vorstellungskraft - SPIEGEL-Gespräch mit Veba-Chef Rudolf von Bennigsen-Foerder über das mögliche Ende der WAA Wackersdorf - (Der Spiegel vom 17. April 1989)
  2. Energiekonzerne kippten die WAA - Mit einer nüchternen Analyse leitete der Vorstandschef des VEBA-Konzerns im April 1989 das Ende des Atomprojekts ein. - (Mittelbayerische Zeitung vom 7. Juni 1913)
  3. Amberger Bürgerinitiative e. V.: Geschichte der WAA. 1998 (26. Oktober 2006)
  4. Wie sie ihre Wut loswerden... - Die "Pfingstschlacht" von Wackersdorf - (Der Spiegel vom 26. Mai 1986)
  5. a b c d e f g h Bernd Siegler: „Mir san die Chaoten“ – Der Widerstand in Wackersdorf. Eine Chronologie des Widerstandes gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in der Oberpfalz bis zu dem gestern von der DWK verkündeten Baustopp, in: die tageszeitung, 31. Mai 1989, S. 9
  6. Monströse Gefährlichkeit - Eine neue Risikostudie über die geplante Wackersdorfer Atommüll-Fabrik stellt das Sicherheitskonzept der Betreiber in Frage. Im Ernstfall ist ganz Europa betroffen. - (Der Spiegel vom 19. Dezember 1988)
  7. Der bayerische Landtag 1982-1986, 10. Legislaturperiode - (Grabendoerfer)
  8. a b Bayerischer Rundfunk: Der Weg in den WAAhnsinn, BR Online 5. Dezember 2005 (26. Oktober 2006)
  9. 23 Jahre Aus für WAA Wackersdorf - (contrAtom - Informationsnetzwerk gegen Atomenergie, 6. Juni 2012)
  10. Die WAA mobilisierte die ganze Republik - Acht Jahre kämpften die Menschen gegen die WAA in Wackersdorf - (Mittelbayerische Zeitung vom 20. Mai 2014)
  11. Werner Grassl, Klaus Kaschel: Kein Friede den Hütten ... die Tage der freien Republik Wackerland. Burglengenfeld 1986, ISBN 978-3-925603-02-0
  12. Weck die tote Christenheit - Anfang dieser Woche wurden in Wackersdorf die Besetzer von der Polizei vertrieben. - (Die Zeit vom 10. Januar 1986)
  13. Wenn der erste auf Demonstranten schießt... - Schlacht um die Kernkraft (I) - (Der Spiegel vom 21. Juli 1986)
  14. Ostermontag im Taxöldener Forst bei Wackersdorf: Das ist Krieg gegen die Oberpfalz - (Zeit Online vom 4. April 1986)
  15. Vorzügliches Arrangement - In Bayern versprühte die Polizei erstmals aus Wasserwerfern den chemischen Reizstoff CS - (Der Spiegel vom 7. April 1986)
  16. Wackersdorf: Vorzügliches Arrangement - In Bayern versprühte die Polizei erstmals aus Wasserwerfern den chemischen Reizstoff CS - Ursache für einen Todesfall? - (Der Spiegel vom 7. April 1986)
  17. Als gäb's nur Verbrecher und Terroristen - (Der Spiegel vom 28. Juli 1986)
  18. 25 Jahre Wackersdorf - Die Pfingstschlacht am Bauzaun - (Focus, 18. Mai 2011)
  19. Harter Aufschlag! Große Genauigkeit! - Chaoten-Kampfmittel Präzisionsschleuder: Gefährlich wie Schußwaffen - (Der Spiegel vom 21. Juli 1986)
  20. 25./26.Mai 1986: Wackersdorf - (SWR2 Archivradio, 18 Min. Rohmaterial vom Pfingstwochenende)
  21. „Es waren bürgerkriegsähnliche Zustände“ - Zwei Polizeibeamte erinnern sich an ihre Einsätze am und über dem Bauzaun. - (Abendzeitung vom 18. Mai 2011)
  22. Polizei Bayern: Die Geschichte der bayerischen Bereitschaftspolizei (PDF; 7,6 MB), Seite 30
  23. Warf er einen Stein? - Der angeklagte Polizist - (Die Zeit vom 5. Dezember 1986)
  24. Angst vor dem politischen Super-Gau - Schlacht um die Kernkraft (III) - (Der Spiegel vom 4. August 1986)
  25. Wackersdorf ist überall - Aufstand in der bayerischen Provinz - (Neues Deutschland vom 31. Mai 2014)
  26. Die Chronik Bayerns, Chronik Verlag, 3. Aufl. 1994, S. 592
  27. Der letzte Pilot von Franz Josef Strauß - (Münchner Merkur vom 12. September 2007)
  28. Stehn’S auf! Sind’S fußkrank?! - Der letzte von rund 1000 Wackersdorf-Prozessen endete mit einer Geldbuße - (Die Zeit vom 22. November 1991)
  29. Schlafende Hunde - Bayrischer Alleingang bei der Verschärfung des Demonstrationsrechts: Jetzt droht Vorbeugehaft. - (Der Spiegel vom 1. August 1988)
  30. Stunde der Staatsmacht - Strauß in Wackersdorf: Dank an die anständigen Oberpfälzer - (Nina Grunenberg in: Die Zeit vom 3. Oktober 1986)
  31. 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe - "Tschernobyl - wo liegt das eigentlich?" - (Süddeutsche Zeitung vom 17. Mai 2010)
  32. Angst vor Haydns Schöpfung - (Die Zeit vom 31. Oktober 1986)
  33. WAA-Devotionalien in Salzburg - Vom Versuch, in der Stadt der Festspiele zu demonstrieren - (Helmut Schödel in: Die Zeit vom 1. August 1986)
  34. Anti-Atom-Partnerschaft - Händedruck übers Gitter - (Die Zeit vom 28. November 1986)
  35. Johannes Straubinger: Salzburgs Kampf gegen die WAA Wackesdorf. In: Sehnsucht Natur: Ökologisierung des Denkens. 1. Auflage, Books on Demand, 2009, S. 246-260. ISBN 978-3-839108-90-1
  36. SCHWALL - Geschichte der WAA in der Schwandner Allgemeinen - (Freies Wackerland Anti-WAA Wackersdorf, abgerufen am 20. Juni 2014)
  37. Februar 1987 - Die erste große Anti-Opernballdemonstration war eigentlich eine Demonstration von Gegnern der WAA - (Der Standard vom 19. Februar 2009)
  38. Robert Foltin: Und wir bewegen uns doch - Soziale Bewegungen in Österreich. Edition Grundrisse, Wien 2004, S. 174 f. ISBN 3-9501925-0-6
  39. Berliner Polizei schlug zu - (Mittelbayerische Zeitung vom 12. Oktober 2012)
  40. Ärzte in Wackersdorf - Protest als Prophylaxe - (Die Zeit vom 7. Oktober 1988)
  41. Goldene Regeln - Tausende von Einwendern gegen die atomare Wiederaufarbeitung erhalten Hilfe aus Österreich: Das Nachbarland attackiert Bayern auf allen Ebenen. - (Der Spiegel vom 18. Juli 1988)
  42. Ganz übel - Bayern-König Strauß setzt die Alpenfehde fort: Er will einen Atomvertrag mit Österreich verhindern. - (Der Spiegel vom 21. September 1987)
  43. Kirche: Kartoffeln und Kraut - Mit ihrer Haltung zur Kernkraft verkörpern die katholischen Bischöfe ein breites Meinungsspektrum - von CSU-fromm bis grün - (Der Spiegel vom 29. September 1986)
  44. Ein halber Sieg - Das bayerische Verwaltungsgericht hob die atomrechtliche Baugenehmigung auf - (Willy Kuhn in: Die Zeit vom 17. April 1987)
  45. Wo der Zorn auf taube Ohren stößt - Die Bürgeranhörung zur WAA bleibt eine Farce - (Die Zeit vom 12. August 1988)
  46. Wiederaufbereitungsanlagen - (Planet Wissen)
  47. Los, jetzt sogts amoi was! - Siegel-Reporter Hans-Joachim Noack über das Wackersdorf-Hearing in Neunburg vorm Wald. Der Spiegel. 15. August 1988. Abgerufen am 7. März 2013.
  48. Nur Gspinnerte können dagegen sein - Atomare Wiederaufarbeitung: Wackersdorf oder Dragahn - ein umstrittenes Großprojekt wird durchgesetzt - (Der Spiegel, 28. Januar 1985)
  49. Laues Lüftchen - Ministerpräsident Max Streibl bereitet sein Land überraschend flott auf den Ausstieg in Wackersdorf vor - (Der Spiegel vom 24. Juni 1989)
  50. Landkreis Schwandorf: WAA Wackersdorf 1980–1989, www.landkreis-schwandorf.de (26. Oktober 2006)
  51. Verträge
  52. Blutige Schlachten gegen den "WAAhnsinn" - (Stern vom 19. September 2003)
  53. Notfalls sprengen - Bayern will sich für das Debakel mit der Wiederaufarbeitungsanlage satt entschädigen lassen. Vorschläge für die Verwendung des Areals reichen vom Provinzflughafen bis zum Technologiezentrum. - (Der Spiegel vom 22. Mai 1989)
  54. Prügelorgien und Nervengas - Vor 25 Jahren wurde ein Baustopp für die atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf verfügt ... Bei der Rückschau drängen sich Parallelen zur Auseinandersetzung um den Tiefbahnhof Stuttgart 21 auf. - (Kontext vom 25. Juni 2014)
  55. Drei Buchstaben, zwei Lager, ein Wunder - 1989 kam das Aus für die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Die MZ fragt Experten, wie die WAA die Oberpfalz verändert hätte. - (Mittelbayerische Zeitung vom 20. Mai 2014)
  56. Als die Bürger über die Politik siegten - Die geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf entfachte einen nie da gewesenen Bürgerprotest. Vor 25 Jahren wurde der Baustopp verfügt – ein Sieg, von dem manch einer heute noch zehrt. - (Die Welt vom 31. Mai 2014)
  57. Erfolgsmodell Wackersdorf - Die geplante atomare Wiederaufbereitungsanlage entfachte einen unerhörten Bürgerprotest. Vor genau 25 Jahren wurde der Baustopp verfügt - (Die Welt vom 1. Juni 2014)
  58. „Lex Schuierer“ kam nur einmal zur Anwendung - Legislative SPD-Landtagsabgeordneter Franz Schindler fordert, dass die sogenannte „Lex Schuierer“ ersatzlos gestrichen wird. - (Mittelbayerische Zeitung, 3. März 2012)
  59. SPD: Lex Schuierer endlich wieder aufheben - (SPD Bayern, 16. Oktober 2012)
  60. Kämpfer im Wald - Der Landrat von Schwandorf und die Atomfabrik - (Die Zeit vom 13. Juni 1986 )
  61. Wackersdorf - Erinnerungen an den Ausnahmezustand - (Helge Holler, Greenpeace, 29. Mai 2009)
  62. Drei Buchstaben als Magnet: "WAA" - Vernissage im Rathaus: Ehrenbürger Hans Schuierer erinnert an Widerstand - Material von Wolfgang Nowak - (Oberpfalznetz vom 26. Oktober 2013)
  63. Nicht diszipliniert - Eine Altlast entsorgt - (Die Zeit vom 21. April 1989)
  64. Rede Hans Schuierer zu 25 Jahre Baustopp WAA Wackersdorf am 30. Mai 2014 in Schwandorf - (YouTube 34 Min., aufgerufen am 3. Juli 2014)
  65. Bayern: Auch eine Diktatur - Der Streit um die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf beschäftigt die höchsten Gerichte Bayerns und der Bundesrepublik - (Der Spiegel, 4.  November 1985)
  66. Die Heimat nicht billig verspielen - (Der Spiegel vom 30. September 1985)
  67. a b c Ihr schaut's ja aus wie die Raubritter - Siegel-Redakteur Tom Schimmeck über Wackersdorf und den Atomstaat in der Oberpfalz - (Der Spiegel, Tom Schimmeck, 11. Juli 1988)
  68. Tausende kämpften vor 20 Jahren gegen eine atomare Wiederaufbereitungsanlage: Erinnerungen an Wackersdorf - (Domradio, 22. April 2008)
  69. "Ihr wart dabei" - Bürgerinitiative ehrt Brigitte Hese und Andreas Schlagenhaufer - (OberpfalzNetz, 26. Januar 2013)
  70. Disziplinarverfahren: Förmlich angekreidet - Ein Richter muß sein politisches Engagement verteidigen - (Die Zeit vom 30. Januar 1987)
  71. Wackersdorf-Urteil: Der Sieg des Michael Meier - Ein Mann hat standgehalten - (Die Zeit vom 5. Februar 1988)
  72. Wackersdorf: Bruch im Keller - Auch nach dem Urteil des Münchner Verwaltungsgerichtshofs halten Bonn und Bayern am Konzept der Wiederaufarbeitung fest. Die Gegner hoffen auf Baustopp. - (Der Spiegel vom 1. Februar 1988)
  73. Ein Künstler in der Oberpfalz - Max Bresele 1944 - 1998 - (Kunstverein Pertolzhofen, aufgerufen am 11. Juni 2014)
  74. Festakt zur Preisverleihung an Irmgard Gietl - (Humanistische Union 1988)
  75. Franziskus-Marterl - (Foto auf Panoramio)
  76. Das Kreuz von Wackersdorf - Zigtausende Menschen demonstrierten 1986 gegen die atomare Aufbereitungsanlage Wackersdorf, unter ihnen sehr viele Christen: Ihr Kruzifix im Hüttendorf wurde zu einem umstrittenen Symbol - (Chrismon, August 2011)
  77. Eine bunte Masse im Kampf gegen die WAA - 100.000 Menschen feierten im Juli 1986 das Anti-WAAhnsinns-Festival. Organisator Walter Dürr erinnert sich an wilde Tage. - (Mittelbayerische Zeitung, 29. Juli 2011)
  78. Atom-Widerstandsgeschichte(n) - Hildegard Breiner. In: Ulrich Nachbaur, Alois Niederstätter (Hrsg.): Aufbruch in eine neue Zeit - Vorarlberger Almanach zum Jubiläumsjahr 2005. Bregenz 2006, S. 275-278. (PDF; 175 kB)
  79. Wackersdorfdenkmal - (PLAGE - Plattform gegen Atomgefahren Salzburg)
  80. Enthüllung zur Festspieleröffnung am 20. Juli - Das WAAhnMal (PDF; 5,1 MB) - (PLAGE-News vom 12. Juli 2000, S. 2-3)
  81. Kirche unterstützt Mahnwache am Wackersdorfdenkmal - (Salzburger Nachrichten auf YouTube ca. 5 Min.)
  82. WAAhnsinn – Der Wackersdorf-Film - (Vimeo ca. 90 Min.)
  83. Spaltprozesse - (YouTube, Trailer zum Film, ca. 6 Min.)
  84. Restrisiko - (YouTube, Trailer zum Film, ca. 7 Min.)
  85. Das achte Gebot - (YouTube, Trailer zum Film, ca. 6 Min.)
  86. Halbwertszeiten - (YouTube, Trailer zum Film, ca. 6 Min.)
  87. Das geht unter die Haut - "Halbwertszeiten": Ein Film über die WAA und die Menschen damals und heute - (Oberpfalznetz vom 18. November 2006)
  88. Albtraum Atommüll - (YouTube-Playlist 1-10 je 10 Min.)
  89. WAA Wackersdorf: Strahlende Zukunft für die Oberpfalz - (Monitor-Beitrag auf YouTube)
  90. 18 Tage Freies Wackerland 2-3 - (YouTube ca. 13 Min.), 18 Tage Freies Wackerland - (Vimeo ca. 32 Min.),
  91. 18 Tage Freies Wackerland 3-3 - (YouTube ca. 11 Min.)
  92. Schreckgespenst WAA - (YouTube ca. 4 Min.), Schreckgespenst WAA - (Vimeo ca. 26 Min.)
  93. WAA-Schlachten - (YouTube ca. 2 Min.)
  94. Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv - (YouTube ca. 6 Min.)
  95. Zaunkämpfe - (YouTube ca. 4 Min.)
  96. Als der Tod mit dem Fahrrad fuhr - Mit ihrem Feature „Der Fahrradspeichenfabrikkomplex“ erinnern Angela Kreuz und Dieter Lohr an die Ereignisse in Wackersdorf vor zwanzig Jahren. - (Mittelbayerische Zeitung vom 28. April 2009)

Weblinks[Bearbeiten]

49.32055555555612.2325Koordinaten: 49° 19′ 14″ N, 12° 13′ 57″ O