Wiedergutmachung

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Wiedergutmachung ist die Entschädigung (Kompensation) eines individuell erlittenen Unrechts durch Beseitigung oder Abmilderung seiner Folgen oder Leistung eines Ausgleichs. Nicht zur Wiedergutmachung zählen Reparationen an eine siegreiche Kriegspartei, die aufgrund eines völkerrechtlichen Vertrags geleistet werden.[1]

Intention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Intention einer Wiedergutmachung ist die die Beseitigung einer moralischen Schuld. Dazu gehören Reue, Sühne und Ersatz für den entstandenen Schaden.

Beseitigung historischen Unrechts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispielsweise durch

Persönlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einfachen Fällen kann eine Entschuldigung ausreichend sein. Wenn ein Schaden entstanden ist, ist Entschädigung erforderlich.

Die Satisfaktion ist eine veraltete Form zur Wiedergutmachung erlittener Ehrverletzungen.

Juristisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein juristisch wirksamen Ausgleich eines erlittenen Nachteils, Schadens, Unrechts oder einer Verletzung ist in verschiedenen Rechtsvorschriften vorgesehen.

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zivilrechtlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strafrechtlich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehabilitation und Wiedergutmachung als Thema in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heilung einer geschädigten Reputation ist ein häufiges Thema in der Literatur. Im 19. Jahrhundert hat hierzu beispielsweise E. Marlitt mit ihrer Novelle Schulmeisters Marie (1865/1890) beigetragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Wiedergutmachung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Fisch: Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg. München 1992.