Wiederverkäufer

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Ein Wiederverkäufer (engl. Reseller) ist ein Verkäufer eingekaufter Dienstleistungen und Produkte, z. B. im Webhosting- oder Telekommunikationsbereich.

Wiederverkäufer stehen also zwischen dem Produzenten bzw. Dienstleistungsanbieter und den Kunden. Ein Wiederverkäufer kann Produkte und Dienstleistungen unter einem eigenen Markennamen vermarkten oder durch das Vermarkten fremder Marken eine eigene Marke bilden. Die größten Margen für Wiederverkäufer sind im Bereich Markenbekleidung oder Mode anzusiedeln, die geringsten Margen liegen im Bereich von Computer-Hardware. Die Übergänge von Wiederverkäufern zu Franchise und Affiliates sind fließend. Gerade das Internet mit seiner vielfältigen Software ermöglicht es, z. B. durch das Drop-Shipping alle Facetten zu kombinieren: Ein Shopbetreiber tritt als Wiederverkäufer auf und kassiert über seinen eigenen Warenkorb das Kaufobjekt. Dieses wird aber (unbemerkt) direkt vom Großhändler zum Kunden geliefert und der Händler bzw. Affiliate bekommt seine (Affiliate)-Provision. Betreibt er den Shop noch im Rahmen einer Franchise-Lizenz, so ist er Affiliate, Franchisenehmer und Wiederverkäufer in einem.

Ein Value-added Reseller (VAR) ist ein Wiederverkäufer (Reseller), der einen beliebigen Mehrwert (Value) dem Produkt hinzufügt (to add = hinzufügen). Dies ist zum Beispiel in der Computerbranche weit verbreitet. Der Mehrwert eines verkauften PCs kann eine Hardwareerweiterung, aber auch nur eine hinzugefügte Software oder gar nur eine Dienstleistung wie zum Beispiel eine Softwareinstallation oder -anpassung sein.

Die Liberalisierung des Marktes führte unter anderem dazu, dass einstige Monopolisten Mitbewerbern aus kartellrechtlichen Gründen ermöglichen müssen, Produkte und Dienstleistungen zur Weitervermarktung anzubieten. Beispiele hierzu sind etwa die Bereitstellung und Wartung von Leitungen im Energie- oder Telekommunikationsmarkt (Entbündelung).