Wiemelhausen

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Wappen von Bochum
Wiemelhausen
Stadtteil von Bochum
Lage von  im Süd
Koordinaten 51° 27′ 35″ N, 7° 13′ 41″ OKoordinaten: 51° 27′ 35″ N, 7° 13′ 41″ O
Fläche 5,45 km²
Einwohner 18.211 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 3341 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1904
Bezirk Süd
Quelle: [1][2]
Siedlung in Wiemelhausen mit Malakow-Turm Zeche Julius-Philipp

Wiemelhausen ist ein Stadtteil von Bochum, der bereits am 1. April 1904 nach Bochum eingemeindet wurde.[3]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiemelhausen schließt sich südlich an die Innenstadt an und erstreckt sich bis nach Stiepel im Süden. Im Westen grenzt Wiemelhausen an Weitmar, im Norden an die Innenstadt, im Osten an Altenbochum und Querenburg. Zusammen mit Stiepel und Querenburg bildet Wiemelhausen im Wesentlichen den Stadtbezirk Bochum-Süd, wobei die Grenzen der Stadtbezirke leicht von den Stadtteilgrenzen abweichen. Das gewachsene Zentrum ist das sogenannte Kirchviertel rund um die Kirche St. Johannes.

Durch Wiemelhausen führen die Ausfallstraßen „Königsallee“ und „Universitätsstraße“ sowie die Stadtautobahn („Nordhausenring“, „Oviedoring“), die ab 2014 zur geplanten Trasse der A 448 wird. Unter und in der Universitätsstraße verläuft die Trasse der wichtigsten Nahverkehrsverbindung innerhalb Bochums, der U-Bahn-Linie U 35, die den Hauptbahnhof mit der Ruhr-Universität verbindet.

Wirtschaft und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiemelhausen ist hauptsächlich Wohn- und Einkaufsviertel. Daneben sind hier Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. So sind beispielsweise die Bogestra mit Hauptverwaltung, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil, die Bergbau-Berufsgenossenschaft, das Stadtarchiv der Stadt Bochum, die Agentur für Arbeit, das Finanzamt Bochum-Süd, die Bochumer Filiale der Deutschen Bundesbank und die Hauptstelle der Volksbank Bochum Witten zu finden. Des Weiteren befindet sich hier der Maschinenhersteller Eickhoff.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wiemelhausen befindet sich mit dem Thürmer-Saal eine Stätte des Bochumer Kulturlebens. Sehenswert sind der alte Malakow-Turm der Zeche Julius-Philipp an der Markstraße sowie die dort beheimatete medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum und die denkmalgeschützte Albertus-Magnus-Kirche Des Weiteren befinden sich das Veranstaltungszentrum „Zeche“ in Wiemelhausen.

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wiemelhausen gibt es drei Grundschulen, drei Gymnasien, wovon in einem eine Astronomische Beobachtungsstation beheimatet ist. Die Kliniken des Bergmannsheil gehören als Teil des Bochumer Modells zum Universitätsklinikum.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wiemelhausen finden die sportlichen Aktivitäten an der Glücksburger Straße statt. Der Sportverein Concordia Wiemelhausen beheimatet die Sportstätte. Die Fußballabteilung der Herren schaffte in der Saison 2006/2007 den Aufstieg in die Bezirksliga, in der Spielzeit 2014/2015 den Aufstieg in die Landesliga und in der Spielzeit 2015/2016 den Aufstieg in die Westfalenliga.

Zudem ist mit Teutonia Ehrenfeld noch ein weiterer Fußballclub in Wiemelhausen beheimatet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bochum-Wiemelhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2006 (pdf)
  2. Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 296.