Wiesbaden-Nordenstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen von Nordenstadt
Wappen von Wiesbaden
Nordenstadt
Ortsbezirk von Wiesbaden
AuringenBiebrichBierstadtBreckenheimDelkenheimDotzheimErbenheimFrauensteinHeßlochIgstadtKlarenthalKloppenheimMainz-AmöneburgMainz-KastelMainz-KostheimMedenbachMitteNaurodNordenstadtNordostRambachRheingauviertelSchiersteinSonnenbergSüdostWestendKarte
Über dieses Bild
Koordinaten 50° 3′ 50″ N, 8° 20′ 35″ OKoordinaten: 50° 3′ 50″ N, 8° 20′ 35″ O
Höhe 127–210 m ü. NN
Fläche 7,73 km²
Einwohner 7886 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte 1020 Einwohner/km²
Ausländeranteil 11,2 % (31. Dez. 2017)
Eingemeindung 1. Jan. 1977
Postleitzahl 65205
Vorwahl 06122
Adresse der
Verwaltung
Hessenring 46
65205 Wiesbaden
Website www.wiesbaden.de
Politik
Ortsvorsteher Rainer Pfeifer (CDU)
Stellv. Ortsvorsteher Gertrud Jensen (SPD)
Quelle: Landeshauptstadt Wiesbaden: EWZ - HW am 31. Dezember 2017 (Memento vom 11. Januar 2018 im Internet Archive)
Evangelische Kirche

Nordenstadt ist ein Ortsbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vier Wiesbadener Ortsbezirke Igstadt, Erbenheim, Breckenheim und Delkenheim, sowie Wallau (Stadt Hofheim am Taunus) grenzen an Nordenstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordenstadt wurde im Jahr 950 als Nornestadt erstmals urkundlich erwähnt,[1] als König Otto I. dem Vasallen seines Sohnes, Grafen Gerung, sechs Hufen Land in den Gemarkungen Wallau, Breckenheim und Nordenstadt schenkte.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der hessischen Gebietsreform kraft Landesgesetz nach Wiesbaden eingemeindet.[2]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Nordenstadt lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][3]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren folgende Kirchen: die evangelische Kirche in der Turmstraße und die katholische Kirche.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Rathaus von Nordenstadt

Wahlergebnisse zum Ortsbeirat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Eingliederung nach Wiesbaden 1977 wird im Rahmen der Kommunalwahlen in Hessen auch der Ortsbeirat des Ortsbezirkes Nordenstadt gewählt. Nach den einzelnen Wahlergebnissen ergab sich jeweils folgende Sitzverteilung:

CDU SPD GRÜNE FDP FW Gesamt
2016 4 3 0 1 1 9
2011 5 3 1 0 0 9
2006 6 4 0 1 0 11
2001 5 5 0 1 0 11
1997 4 5 1 1 0 11
1993 4 5 0 2 0 11
1989 3 4 1 1 0 9
1985 3 4 1 1 0 9
1981 4 4 0 1 0 9
1977 4 3 0 0 0 7

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen Nordenstadts zeigt ein Buch, das die Bibel darstellt sowie zwei Zahnräder, die für das Industriegebiet stehen. Es gibt auch ein altes Stadtsiegel, auf dem Bartholomäus mit einer Bibel und einem Schwert zu sehen ist.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe befindet sich der Flugplatz Erbenheim.

Industriegebiet in Nordenstadt

Nordenstadt zeichnet sich durch ausgedehnte Gewerbegebiete aus, die über die Bundesautobahn 66 zu erreichen sind.

Drei Kindergärten und eine Grundschule ergeben das Bildungsangebot in Nordenstadt.

Die Buslinie 15 hält an allen Haltestellen in Nordenstadt und bildet – über Erbenheim – eine Verbindung mit dem Stadtzentrum. Auch die Linien 43, 46, 48, 262 und X26, halten in Nordenstadt, allerdings nicht an allen Haltestellen. Es gibt auch eine Nachtbuslinie (Nightliner), die Linie N2, welche die Nacht über im 90-Minuten-Takt ähnlich der Linie 15 verkehrt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wiesbaden-Nordenstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Nordenstadt, Stadt Wiesbaden. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. November 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung des Main-Taunus-Kreises und der Stadt Wiesbaden (GVBl. II 330–30) vom 26. Juni 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 309, § 8 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,5 MB]).
  3. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).